Auswahl volkswirtschaftlicher Veranstaltungen

Conference on European Economic Integration

"South Eastern EUROPEAN Challenges and Prospects", 28. bis 30. November 2004

Die renommierte East-West Conference der OeNB hat einen neuen Namen: Conference on European Economic Integration!

CEEI-Logo 2004

 

Die Conference on European Economic Integration wird sich weiterhin mit aktuellen ökonomischen Fragestellungen in Zentral- und Osteuropa auseinander setzen und renommierten Experten und Repräsentanten dieser Länder ein Forum geben. Trotz dieser grundsätzlichen inhaltlichen Kontinuität war eine Umbenennung der Veranstaltung erforderlich, denn der bisherige Name implizierte eine Teilung Europas, die mit der erfolgreichen Erweiterung der EU um acht zentral- und osteuropäische Länder überwunden wurde.

In diesem Jahr wird sich die Conference on European Economic Integration schwerpunktmäßig der Region Südosteuropa widmen. Dieser Wirtschaftsraum ist für Österreich und somit auch für die OeNB aus zwei Gründen von besonderer Relevanz: Erstens sind einige dieser Länder für eine nächste EU-Erweiterungsrunde vorgesehen, und zweitens ist die österreichische Wirtschaft, allen voran der Bankensektor, in diesem Raum zunehmend tätig. Zusätzlich bietet diese Veranstaltung vielen Menschen die Gelegenheit, die Region Südosteuropa besser kennen zu lernen.



Reden und Referate

   Ewald Nowotny – Konferenzeröffnung

65th East Jour Fixe

Credit Default Swaps – Blessing or Curse?


Credit Default Swaps (CDS) standen im Mittelpunkt des 65. Ost-Jour-Fixe der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) am 28. September 2009. An der von der Abteilung für die Analyse wirtschaftlicher Entwicklungen im Ausland der OeNB organisierten Veranstaltung mit dem Titel „Credit Default Swaps – Blessing or Curse?“ nahmen knapp 100 Personen teil. Die hohe Teilnehmerzahl spiegelte das rege Interesse an Fragen im Zusammenhang mit dem CDS-Markt wider.

Um den unterschiedlichen Facetten dieses aktuellen Themas gerecht zu werden, beschränkte sich der 65. Ost-Jour-Fixe – anders als im Rahmen der Veranstaltungsreihe sonst üblich – nicht auf die Länder Zentral-, Ost- und Südosteuropas, sondern verfolgte einen umfassenderen Ansatz. So reichten die von Vertretern bedeutender Institutionen präsentierten und diskutierten Fragestellungen von strukturellen Mängeln des CDS-Markts über Regulierungsvorschläge bis hin zum Verlauf von CDS-Spreads während der weltweiten Finanzkrise. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny eröffnete die Veranstaltung mit einleitenden Bemerkungen und führte den Vorsitz in der Keynote Session, in der Hans-Helmut Kotz (Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank) und Wilhelm Hemetsberger (Geschäftsführer, Ithuba Capital AG) ihre Ansichten zum Thema CDS-Markt darlegten und Peer Ritter (Europäische Kommission) vom aktuellen Stand der diesbezüglichen Reformvorschläge der Europäischen Kommission berichtete.

Tagungsblock 1 (Vorsitz: Rudolf Trink, Leiter der OeNB-Hauptabteilung Treasury) widmete sich speziellen Segmenten des CDS-Markts. So erörterte Dawid Zochowski (EZB) die Entwicklung der CDS-Spreads von Banken und Staaten, und Burkhard Raunig (OeNB) präsentierte eine Studie, die untersucht, inwiefern Marktteilnehmer am CDS-Markt zwischen Banken und Unternehmen diskriminieren.

Die drei Vortragenden in Tagungsblock 2 (Vorsitz: Philip Reading, Leiter der OeNB-Hauptabteilung Finanzmarktstabilität und Bankenprüfung) diskutierten strukturelle Themen sowie die Bedeutung des Adressenausfallrisikos am CDS-Markt. Richard Metcalfe (International Swaps and Derivatives Association – ISDA), Nadege Jassaud (Banque de France) und Jacob Gyntelberg (BIZ) erörterten die Vorteile und potenziellen Nachteile der Einrichtung zentraler Kontrahenten sowie die Herausforderungen bei der Erhebung von CDS-Daten. Im dritten und letzten Tagungsblock (Vorsitz: Peter Mooslechner, Leiter der OeNB-Hauptabteilung Volkswirtschaft) setzten sich Manmohan Sing (IWF), Sergiu Manea (UniCredit) und Lóránt Varga (Magyar Nemzeti Bank) mit den Faktoren auseinander, die der Entwicklung der CDS-Märkte in den aufstrebenden Volkswirtschaften (insbesondere in CESEE und in Krisenzeiten) zugrunde liegen. Die lebhaften Diskussionen zu den verschiedenen Themenbereichen bestätigten die Relevanz der Entwicklungen auf den CDS-Märkten und damit die hohe Aktualität des Veranstaltungsthemas.

 

 

 

 




Workshop: Housing Market Challenges in Europe and the United States – any solutions available?

29. September 2008


Program

Opening remarks (57 KB)

Peter Mooslechner, Oesterreichische Nationalbank

 

Session 1:

The US Housing Market – Recent Crisis and the Way out

 

Speaker:

Elias Karakitsos, University of Cambridge, United Kingdom

Modelling US Housing Market (617 KB)

 

Session 2:

European Housing Market Developments and their Macroeconomic Implications

 

Chair: Ewald Walterskirchen, Austrian Institute of Economic Research

 

Speakers:

Elisabeth Springler , University of Economics and Business Administration, Vienna

Karin Wagner , Oesterreichische Nationalbank

Financial Systems, Structural National-wide Differences in Housing Finance (595 KB)

 

Christophe Andre , Organisation for Economic Co-Operation and Development

Housing Markets, Business Cycles and Economic Policies (737 KB)

 

Discussant:

Dieter Gstach, University of Economics and Business Administration, Vienna

 

 

Session 3:

Wealth Position of Households – Do Microdata help to understand Housing

Markets better?

 

Chair: Peter Mooslechner , Oesterreichische Nationalbank

 

Speaker:

Karin Wagner , Oesterreichische Nationalbank

Housing Wealth in Austria (185 KB)

 

Discussant:

Michael Wagner-Pinter , Synthesis Forschung

                       

 

Session 4:

Housing Policies in Europe

 

Chair: Dubravko Mihaljek, Bank of International Settlements

 

Speakers:

Montserrat Pareja Eastaway , University of Barcelona, Spain

Rental Costs in Europe, Regulation, the Influence of a regulated Rental Market (434 KB)

 

Guido Wolswijk , European Central Bank

Fiscal Aspects of Housing in Europe (188 KB)

 

Discussant:

Margarete Czerny , Austrian Institute of Economic Research (188 KB)

 

Speaker:

Wolfgang Amann , Institute for Real Estate, Construction and Housing

New policies to facilitate affordable housing in CEE (889 KB)

 

 

Discussant:

József Hegedüs , Metropolitan Research Institute (108 KB)

 

 

Session 5:

Statistics – How to measure House Prices in a Proper Way?

 

Chair: Jarko Pasanen, Eurostat

 

Speakers:

Anthony Murphy, University of Oxford

The Need for a strategic Approach to the Development of Statistics to meet user needs (154 KB)

 

Adrian Page , European Central Bank

Residential Property Price Statistics for the Euro Area and selected EU Countries


 

 

Panel Discussion

What Lessons have we learned from the Spanish/Italian/British/US case?

What can be done in Europe to make Housing Markets regulated and stable?

 

Chair: Ernest Gnan, Oesterreichische Nationalbank

 

Speakers:

Elias Karakitsos, University of Cambridge, United Kingdom (40 KB)

Montserrat Pareja Eastaway, University of Barcelona, Spain (144 KB)

Leonardo Gambacorta, Banca d’Italia, Italy (70 KB)

 

End of workshop


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