Alle Bereiche der Oesterreichischen Nationalbank haben nach dem Jahrtausendwechsel ohne Probleme ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Dabei sei insbesondere auf das klaglose Funktionieren des Zahlungsverkehrs, des elektronischen Transfers von Geschäftsdaten und der internen DV-Systeme und -Anwendungen hingewiesen. Die umfangreichen Vorkehrungen der OeNB zur Gewährleistung der Funktionsfähigkeit ihrer Systeme anlässlich des Jahrtausendwechsels haben sichergestellt, dass die OeNB ihre Aufgaben weiterhin zuverlässig wahrnehmen kann.
Allein zum Jahrtausendwechsel sorgten in der OeNB, wie mitgeteilt, 100 Personen für einen geordneten Übergang. Am 31. Dezember 1999 wurden die internen Daten planmäßig gesichert sowie die DV-Systeme und -Anwendungen in einen Ruhezustand versetzt. Danach wurden Systeme und Anwendungen wieder aktiviert und ab 1.Jänner 2000 interne Testläufe durchgeführt. Dem folgten Kommunikationstests mit österreichischen Geschäftsbanken und im Verbund des Europäischen Systems der Zentralbanken. Jeder dieser Tests verlief problemlos und bestätigte die positiven Ergebnisse der Testläufe der vergangenen Monate.
Die Vorkehrungen der OeNB im Bereich der Bargeldversorgung der österreichischen Bevölkerung und Wirtschaft erwiesen sich als ausreichend. Dank der verantwortungsvollen Informationspolitik der Medien und des vernünftigen Verhaltens der Bevölkerung musste auf die bereitgestellten Bargeldreserven nicht zurückgegriffen werden.
Eine weitere Funktion der OeNB anlässlich des Jahrtausendwechsels war, hinsichtlich der Jahr 2000 Thematik als Kommunikationsdrehscheibe für den österreichischen Finanzplatz zu fungieren. In dem für diesen Zweck eingerichteten Central Communication Point (CCP) war auch das Bundesministerium für Finanzen als Bankenaufsichtsbehörde vertreten. Die größten österreichischen Banken, Versicherungen und Investmentfondsgesellschaften, die Österreichische Kontrollbank sowie die Börse meldeten dort laufend ihren Status und schließlich den erfolgreichen Abschluss ihrer Tests. Der CCP fasste alle Meldungen zusammen und leitete den Gesamt-Status an die EZB und das Bundeskanzleramt weiter.
Abschließend verweist die OeNB noch auf die Presseaussendung der Europäischen Zentralbank, die via Internet von der EZB und der OeNB bezogen werden kann.