Presseaussendung


Euro-Welt – Europa malt für krebskranke Kinder

Gouverneur Dr. Liebscher würdigt die Leistungen der Mitwirkenden an der Euro-Malaktion

Wien, 27. 6. 2000


Anlässlich einer Feier zum Abschluss der Aktion „Euro-Welt – Europa malt für krebskranke Kinder” in Wien und damit gleichzeitig in Österreich dankte der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank, Dr. Klaus Liebscher, in seiner Eigenschaft als Schirmherr der Aktion in Österreich, den beteiligten Kindern, Schülern, Studenten, Künstlern, Institutionen und Unternehmen dafür, dass sie das Vorhaben zu einem Erfolg geführt haben. Gouverneur Dr. Liebscher hob in seiner Rede hervor, dass mit dieser Aktion neben dem sozialen Zweck der Hilfe für krebskranke Kinder auch die bereits hohe Akzeptanz des Euro gefördert werden konnte und ein Beitrag zum Entstehen einer europäischen Geldkultur mit sozialem Hintergrund geleistet wurde. 

 

Im Rahmen der Aktion bemalten Kinder und Künstler im gesamten Eurogebiet 1000 Scheiben mit einem Durchmesser von 1,80 Meter und brachten dabei ihre Ideen zum Euro zum Ausdruck. Diese Scheiben waren von Sponsoren erworben und zur künstlerischen Gestaltung zur Verfügung gestellt worden und werden nun nach Frankfurt gebracht, um dort in der Kunstmeile aufgestellt und im Herbst dieses Jahres versteigert zu werden. Der Erlös der Aktion kommt krebskranken Kindern zu Gute. In diesem Zusammenhang dankte Gouverneur Dr. Liebscher dem anwesenden Professor Dr. Pohl aus Frankfurt für seine Initiative. 

 

In Österreich selbst fand die Aktion unter der engagierten organisatorischen und medialen Leitung der Wirtschaftskammer Österreich und der Neuen Kronen Zeitung ein großes Echo. Sie brachten Sponsoren, junge Maler, Künstler und die zu bemalenden Euro-Scheiben zusammen. 

 

Die Aktion zeichnete sich dadurch aus, dass viele namhafte Künstler Kindern, Schülern und Studenten mit Rat und Tat zur Seite standen. Bei der Wiener Feier konnte Gouverneur Dr. Liebscher den folgenden Persönlichkeiten für ihre selbstlose und wertvolle Unterstützung danken: Prof. Attersee, Prof. Frohner, Prof. Fuchs, Herrn Glück, Prof. Herzig, Herrn Mag. Jakubowski, Prof. Kandl, Herrn Kvasnicka, Herrn Moser, Herrn Sengl, Prof. Staudacher, Frau Waber und Herrn Mag. Zadrazil.

 

Einen besonderen Dank widmete Gouverneur Dr. Liebscher den Kindern, Schülern und Studenten, die Ihre Ideen zum Euro auf die Scheiben malten. Ihnen überreichte er als Anerkennung Euro-Sparbücher. Den Wiener Raum betreffend kamen sie aus der Volksschule Darwingasse, der Tourismusschule Modul, der Universität für angewandte Kunst, dem Bundesgymnasium Berta von Suttner, der J. Schöffel Hauptschule, der Handelsakademie des BFI, dem Institut Keil für spastische behinderte Kinder, dem Bundesgymnasium Theresianum, den Angestellten der Firma Marks & Spencer, der Sir Karl Popper Schule, dem Bundesrealgymnasium 21 in der Ödenburgstraße und dem Bundesrealgymnasium 22 in der Polgarstraße. In diesem Zusammenhang würdigte Gouverneur Dr. Liebscher auch die Leistung der Lehrer, Klassenvorstände, Professoren und Betreuer, die die Mal-Aktion in ihren Einheiten organisierten. 

 

Schließlich sprach der Gouverneur auch den Sponsoren seinen Dank aus, die die Euro-Scheiben erworben hatten und damit einerseits krebskranke Kinder unterstützen und andererseits ermöglicht haben, dass diese Scheiben zur künstlerischen Gestaltung zur Verfügung standen. Den Wiener Raum betreffend waren dies die Bank Austria, die Erste Bank, die Fa. Marks & Spencer, die Neue Kronen Zeitung, die OMV, die Fa. Siemens, die Wirtschaftskammer Österreich, die Wirtschaftskammer Wien und die Oesterreichische Nationalbank. Die Euro-Scheibe der OeNB wurde im St. Anna Kinderspital von den beiden Kindern Sommeth und Daniel sowie dem Künstler Professor Hans Staudacher bemalt.