Presseaussendung


Der einheitliche Finanzmarkt – eine Zwischenbilanz nach zwei Jahren WWU

29. Volkswirtschaftliche Tagung der Oesterreichischen Nationalbank

Wien, 30. 5. 2001


Die diesjährige Volkswirtschaftliche Tagung der Oesterreichischen Nationalbank steht unter dem Thema "Der einheitliche Finanzmarkt – eine Zwischenbilanz nach zwei Jahren WWU". Die Tagung findet am 31. Mai und 1. Juni 2001 im Hotel Intercontinental in Wien statt. 

 

Vor dem Beginn der Wirtschafts- und Währungsunion wurden als Vorteile der gemeinsamen Währung unter anderem eine Verbesserung des Produktangebots und der Liquidität der Kapitalmärkte, niedrigere Transaktionskosten, breitere Diversifikationsmöglichkeiten für Anleger und eine gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Finanzsystems genannt. Von der Einführung des Euro erwartete man nicht nur eine weit gehende Strukturveränderung auf dem europäischen Finanzmarkt, sondern auch tief greifende Veränderungen in der europäischen Bankenlandschaft.

 

Ziel der diesjährigen Volkswirtschaftlichen Tagung der Oesterreichischen Nationalbank ist es, nach zwei Jahren WWU eine Zwischenbilanz zu ziehen und ursprüngliche Prognosen bezüglich der Auswirkungen der gemeinsamen Währung auf die Entwicklung des europäischen Finanzmarkts anhand erster Erfahrungen einer Überprüfung zu unterziehen. Als Referenten und Diskutanten konnten höchstrangige Vertreter aus Zentral- und Geschäftsbanken, aus internationalen Organisationen sowie Wissenschaft und Politik gewonnen werden.

 

Die Inhalte und Referenten können dem im Anhang angefügten Programm entnommen werden. Darüber hinaus werden ab Donnerstag, dem 31. Mai 2001 nähere Informationen mit laufender Aktualisierung auf der web-page www.oenb.at der OeNB zur Verfügung stehen. 

 

Eröffnet wird die Tagung durch den Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank, Dr. Klaus Liebscher. Den Tagungsvorsitz führen Gouverneur Dr. Klaus Liebscher und die Vize-Gouverneurin Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell, sowie weitere Führungskräfte der OeNB.



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