Presseaussendung


Überreichung der Franz-Weninger-Stipendien 2001 der Oesterreichischen Nationalbank

Wien, 1. 6. 2001


Frau Vize-Gouverneur Dr. Tumpel-Gugerell überreichte am 1. Juni 2001 im Rahmen der diesjährigen Volkswirtschaftlichen Tagung der Oesterreichischen Nationalbank die Franz-Weninger-Stipendien an vier Preisträger. Das Franz-Weninger-Stipendium wird von der OeNB jedes Jahr für hervorragende Dissertationen und Diplomarbeiten auf dem Gebiet der Geldtheorie und Geldpolitik vergeben und erinnert an den vor fünf Jahren tödlich verunglückten Leiter der Volkswirtschaftlichen Abteilung. Die Stipendien werden vom Direktorium der Oesterreichischen Nationalbank auf Vorschlag einer Fachjury vergeben.

Die Franz-Weninger-Stipendien des Jahres 2001 wurden folgenden Personen zuerkannt:

  • Herrn Simon Quijano-Evans für die Dissertation „Can Movements in Emerging Market Currencies Be Explained Using Fundamentals-Based Exchange Rate Models?“;
  • Herrn Harald Badinger  für die Diplomarbeit „Adäquanz und Optimalität internationaler Reserven“;
  • Herrn Martin Buchner  für die Arbeit „Markteffizienz und mechanistische Verfahren der Spekulation am Beispiel der USD/DM- und USD/JPY-Wechselkurse“;
  • Frau Margit Hraschek für die Arbeit „Hatten die jüngsten Aktienkurssteigerungen Auswirkungen auf die Wechselkurse?“.  
Wie Frau Vize-Gouverneur Dr. Tumpel-Gugerell anlässlich der Überreichung betonte, unterstreicht die Preisverleihung die große Rolle, die die OeNB der Qualität der ökonomischen Forschung und ihrer Förderung zumisst. In einem immer stärker integrierten Europa kommt der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Forschung eine wesentliche Bedeutung zu. Die Oesterreichische Nationalbank unterstützt deshalb seit Jahren in vielen Bereichen Forschungsaktivitäten und trägt damit substanziell zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die österreichische Forschungslandschaft bei.



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