Seit der Einführung des Euro als Buchgeld 1999 bis Ende März 2002 haben die Notenbanken der Länder der Eurozone den kostenlosen Tausch von Banknoten der nationalen Währungen (DEM, ITL, FFR etc.) angeboten. In Österreich können diese Wechselvorgänge noch bis Freitag, den 29. März, in der Hauptanstalt der OeNB in Wien sowie allen Zweiganstalten mit Kassenbetrieb in den Landeshauptstädten abgewickelt werden. Insgesamt wurden dabei bis jetzt über 435.000 Transaktionen mit einem Volumen von rund 380 Mio Euro durchgeführt. Auf die drei Monate im Jahr 2002 entfielen allein 100.000 Wechselvorgänge. Absoluter Spitzenreiter bei den getauschten Währungen war die D-Mark gefolgt von Italienischen Lire. Für die involvierten Kassierinnen und Kassiere stellte diese Phase eine besondere Herausforderung dar, waren doch an einem Schalter nicht selten einige hundert Transaktionen pro Tag durchzuführen. Die OeNB bedankt sich in diesem Zusammenhang auch bei den Kunden, die an manchen Tagen aufgrund des großen Ansturms etwas mehr Geduld beweisen mussten. Der Service des kostenlosen Valutentausches der OeNB hat sich für die heimische Bevölkerung in jedem Fall ausgezahlt. Durch die nicht eingehobenen Wechselgebühren ersparten sich die Österreicherinnen und Österreicher rund 5 Mio. Euro.
„Ab Ende dieser Woche müssen die nationalen Währungen bei den jeweiligen Notenbanken – üblicherweise auf dem Postweg – getauscht werden. Die OeNB steht den Bürgern bei Fragen natürlich weiterhin beratend zur Seite,“ so Dir. Dr. Wolfgang Duchatczek, verantwortliches Direktoriumsmitglied der OeNB für die Euro-Bargeldumstellung. Schillingbanknoten und -münzen der aktuellen Serie werden von der OeNB weiterhin unbegrenzt getauscht, für Banknoten früherer Serien gelten die bereits kommunizierten Fristen.
Presseaussendung
Kostenloser Valutentausch der OeNB
OeNB erspart den österreichischen Konsumenten 5 Mio Euro
Wien, 27. 3. 2002
Verleger, Herausgeber und Hersteller:
Oesterreichische Nationalbank
Mag. Wolfdietrich Grau
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