Presseaussendung


Gouverneur Dr. Liebscher: OeNB bedankt sich bei all jenen die der gemeinsam mit Ö3 realisierten „Expedition Großglockner“ zu einem großen Erfolg verholfen haben

Wien, 3. 9. 2002



"Dieses beispiellose Signal von Nächstenliebe und Solidarität mit den Opfern der Hochwasserkatastrophe ringt uns Respekt ab und bestätigt einmal mehr die große Hilfsbereitschaft der österreichischen Bevölkerung", betonte der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank Dr. Klaus Liebscher anlässlich des großen Erfolges der gemeinsam mit Ö3 und vielen Freiwilligen realisierten "Expedition Großglockner". "Unter diesen Umständen ist es uns eine besondere Freude tief in die Tasche zu greifen und den auf 1,2 Millionen EUR aufgerundeten Betrag an die Hochwasser Soforthilfe zu überweisen", so Liebscher weiter. 

Die OeNB bedankt sich in diesem Zusammenhang sowohl bei allen 11.664 Teilnehmern, die die Glocknerhochalpenstraße für einen guten Zweck erklommen haben, als auch bei all jenen die mitgeholfen haben diese Wohltätigkeitsveranstaltung möglich zu machen. 

Die "Expedition Großglockner" ist Teil einer dreiphasigen Spendeninitiative der OeNB, die beginnend mit einer Schnellhilfe von 150.000 EUR an die Hochwasser Soforthilfe in den ersten Tagen der Katastrophe, einer in weiterer Folge gemeinsam mit den heimischen Banken ins Leben gerufenen Spendenaktion mit dem Titel "Gib dem Schilling eine letzte Chance" und in bereits erwähnter "Expedition Großglockner" gipfelte. Bezüglich der Spendenaktion "Gib dem Schilling eine letzte Chance" besteht noch bis inklusive 13.9. 2002 die Möglichkeit, verbliebene Schilling-Restbestände bei 8.000 in Finanzinstituten aufgestellten Sammelbehältern für die Opfer der Flutschäden zu spenden.