Pressedienst


Artikel im Wirtschaftsblatt "Die Umfärbung in der Nationalbank beginnt"

vom 14. März 2003

Wien, 14. 3. 2003. Die Oesterreichische Nationalbank hält fest, dass die im Wirtschaftsblatt getroffenen Aussagen und Schlussfolgerungen jeder Grundlage entbehren.


Die im Wirtschaftsblatt getroffenen Feststellungen über Ablauf wie auch Inhalt der Sitzungen des Direktoriums und Generalrates von 14. März 2003 sind unrichtig. In beiden Fällen handelte es sich um regelmäßig stattfindende Sitzungen, wobei insbesondere für den Generalrat festzuhalten ist, dass der Sitzungskalender für das laufende Jahr seit Herbst 2002 fix vereinbart ist.

Weiters ist seit Sommer 1998 bekannt, dass die Verträge der Präsidiumsmitglieder und von drei Direktoriumsmitgliedern heuer auslaufen. Die Erkenntnis des Wirtschaftsblattes, dass drei der vier Vorstandsposten neu ausgeschrieben werden müssen, kann somit nicht als wirklich neu erachtet werden. Dem Generalrat der Oesterreichischen Nationalbank obliegt es aufgrund der eingelangten Bewerbungen einen Dreiervorschlag an die Bundesregierung für die Ernennung der Mitglieder des Direktoriums durch den Bundespräsidenten zu erstatten. Der gestern getroffene Beschluss, die auslaufenden Mandate auszuschreiben, entspricht den üblichen Vorlaufzeiten, um eine zeitgerechte Ernennung der zukünftigen Direktoriumsmitglieder zu ermöglichen.