Pressedienst


Anzahl der Kreditinstitute in Österreich

Stand: 30.06.2003

Wien, 8. 8. 2003


(auf Basis der vergebenen Konzessionen)
  • Anzahl der Bankstellen mit minus 55 weiter rückläufig.
  • 906 Kreditinstitute in Österreich tätig (gegenüber Dezember 2002:- 1).
  • Mit den 4.417 Zweigstellen (- 54) ergeben sich insgesamt 5.323 Bankstellen.
  • Inländische Kreditinstitute betreiben 27 Filialen und 44 Repräsentanzen im Ausland. 
  • 23 Banken sind zu 100% und sechs weitere mehrheitlich in Auslandsbesitz.       
Die Anzahl der Hauptanstalten der österreichischen Kreditinstitute hat sich im ersten Halbjahr 2003 um eine auf 906 verringert. Die Zweigstellen zeigen einen Rückgang von 4.471 (2002) auf 4.417. Somit wurden die Bankstellen in Österreich im Berichtszeitraum um 55 Plätze vermindert. Der Trend zur Reduktion des Bankstellennetzes hat sich somit 2003 weiter fortgesetzt (vor allem auf Grund von Standortzusammenführungen der Bank Austria Creditanstalt).


Die Verringerung der Hauptanstalten basiert auf 2 Neugründungen, einer Fusion und zwei Schließungen. Die zwei Schließungsgründe waren Konzessionszurücklegungen (AWT Internationale Handels- und Finanzierungs AG und Beteiligungsfonds West AG).


Tabelle 1: Entwicklung der Bankstellen

Die Verringerung der Bankstellen um 55 ergibt sich aus 76 Schließungen, denen 21 Neugründungen gegenüber standen. 
Regional wirkten sich die 21 Neugründungen von Bankstellen auf Wien und Niederösterreich mit jeweils fünf, Oberösterreich mit vier, Steiermark mit drei, Salzburg mit zwei, sowie Kärnten und Vorarlberg mit jeweils einer aus.

Die Schließungen der 76 Bankstellen verteilten sich auf Niederösterreich (20), Wien (14), Steiermark (13), Oberösterreich (11), Burgenland sechs, Salzburg vier, Tirol und Kärnten jeweils drei sowie Vorarlberg zwei.

Im Berichtszeitraum fand eine Fusion im Raiffeisensektor statt.

In den 906 Kreditinstituten sind 20 Zweigniederlassungen ausländischer Banken in Österreich enthalten. 12 Aktienbanken und 11 Sonderbanken befinden sich zu 100%, weitere drei Aktienbanken, eine Sparkasse und zwei Sonderbanken mehrheitlich in Auslandsbesitz.

Tabelle 2: Entwicklung der in Österreich tätigen Kreditinstitute in Auslandsbesitz



Der Vergleich zeigt für 2003 eine leichte Zunahme bei den aus der EU kommenden Banken.

Mit dem Beitritt zur Währungsunion verstärkte sich der Trend zur Errichtung von Zweigniederlassungen im Rahmen der Niederlassungsfreiheit.

Darüber hinaus üben noch weitere 222 Kreditinstitute ihre Tätigkeit in Österreich auf Basis der Dienstleistungsfreiheit aus.

Zum 30.06.2003 wurden von inländischen Kreditinstituten 27 Filialen (2002: 25) und 44 Repräsentanzen (2002: 46) im Ausland betrieben. Nachstehende Tabelle zeigt die Entwicklung:

Tabelle 3: Filialen und Repräsentanzen


Text und erklärende Grafiken aller Presseaussendungen werden auch auf www.oenb.at veröffentlicht.