Presseaussendung


„Geldkunstraum“ im Internet und Ausstellungseröffnung „Österreichische Maler der Zwischenkriegszeit“

Wien, 21. 10. 2004



Seit kurzem zeigt die Oesterreichische Nationalbank ihre Sammlungen zur Bildenden Kunst im Internet. Unter http://geldkunstraum.oenb.at/ findet man eine umfangreiche Präsentation der Kunstsammlung der OeNB, mit den Schwerpunkten
  • „Österreichische Malerei der Zwischenkriegszeit“
  • „Österreichische Skulptur und Malerei nach 1945“ und
  • „Österreichische Zeitgenössische Kunst“.   

 Anlässlich der Promotion der neuen Website findet im Kassensaal der Oesterreichischen Nationalbank die Ausstellung „Österreichische Maler der Zwischenkriegszeit“ statt, die Donnerstag Abend feierlich eröffnet wurde.

Zum ersten Mal zeigt die OeNB aus ihrer Sammlung eine Auswahl von ca. 50 Werken musealer Qualität der Öffentlichkeit. Darunter finden sich Bilder von Egger-Lienz, Faistauer, Kokoschka, Moll, Oppenheimer, Thöny, Mahringer und Walde. Die Ausstellung, die im Kassensaal der Oesterreichischen Nationalbank gezeigt wird, ist am kommenden Wochenende, von Samstag, dem 23. Oktober bis Sonntag, dem 24.Oktober 2004, von 10:00 bis 18:00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet (Otto Wagner-Platz 3, 1090 Wien).

„Es ist uns ein Anliegen, die Bilder nicht nur für Österreich zu erhalten, sondern sie auch einem größeren Teil der Bevölkerung zugänglich zu machen“, sagt Direktor Peter Zöllner, das zuständige Direktoriumsmitglied, in seiner Eröffnungsrede. Mit der von der OeNB entwickelten Internet-Site „geldkunstraum.oenb.at“ ist die Sammlung selbst einem internationalen Publikum zugänglich. Physisch befinden sich die Werke in den Repräsentationsräumen der OeNB und werden an Ausstellungen verliehen. „Die Oesterreichische Nationalbank fühlt sich seit jeher der Kunst verpflichtet“, so Zöllner. „Daher sammelt sie im Rahmen eines umfassenden Kunstsponsoring-Programms Werke österreichischer Künstler und kümmert sich um deren Erhalt in Österreich.“ Bereits im Jahr 1993 erhielt die Oesterreichische Nationalbank den Maecenas-Preis für das Kunstsponsoring-Projekt "Rettung von Kulturgut in Österreich – Das Alte erhalten – die Zukunft gestalten“.

Seit Ende der 80er Jahre sammelt die OeNB Werke österreichischer Maler der Zwischenkriegszeit. Sie hatte sich bewusst für eine Epoche entschieden, die damals – im Schatten des Wiener Jugendstils stehend – kaum Beachtung fand und auch in den Museen nur schlecht vertreten war. In den letzten 20 Jahren wurden mehr als 70 Gemälde von 44 österreichischen Künstlern dieser Zeit angekauft und zu einer umfangreichen Sammlung zusammengeführt, die eine gute Vorstellung vom Kunstschaffen der Zeit zwischen 1918 und 1938 in Österreich vermittelt.


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