Aus 21 hochwertigen Einreichungen wurden zwei Studien von hoher wirtschaftspolitischer Aktualität ausgewählt.
- „Financial Differences and Business Cycle Movements in a Currency Area“, verfasst von Ester Faia (Universitat Pompeu Fabra, Barcelona). Darin wird dokumentiert, dass unterschiedliche Finanzmarktstrukturen in den Mitgliedsländern einer Währungsunion die Synchronisation der Konjunkturzyklen dieser Länder behindern, eine einheitliche Währung diese Synchronisation jedoch begünstigt.
- „The European Monetary Union as a Commitment Device for New EU Member States“, eingereicht von Federico Ravenna (University of California at Santa Cruz). In dieser Arbeit wird gezeigt, dass für die neuen EU-Mitglieder die fixe Anbindung ihres Wechselkurses an den Euro unter Wohlfahrtsaspekten günstiger sein kann als die Beibehaltung einer eigenständigen Geld- und Währungspolitik, wenn die vollständige Glaubwürdigkeit der nationalen Geldpolitik nicht gegeben ist.