In den 90er Jahren hat die Oesterreichische Nationalbank in Erinnerung an die tragischen Todesfälle der Abteilungsleiter der Abteilung für volkswirtschaftliche Analysen und der Abteilung für die Analyse wirtschaftlicher Entwicklungen im Ausland Stipendien zur Förderung junger Wissenschaftler ins Leben gerufen. Das Franz Weninger Stipendium prämiert Diplomarbeiten und Dissertationen auf dem Gebiet der Geldtheorie und Geldpolitik. Der Olga Radzyner Award hat zum Ziel, Arbeiten von jungen Wissenschaftlern aus mittel-, ost- und südosteuropäischen Ländern zu volkswirtschaftlichen Themen der europäischen Integration zu fördern.
Die diesjährige Vergaberunde hat folgende Gewinner ergeben:
Franz Weninger-Stipendium:
- Herr Hermann W. Elendner mit seiner Arbeit zum Thema „On the emergence of money – The formation of media of exchange in artificial societies“
- Herr Thomas Hedl mit seiner Diplomarbeit zum Thema „Fiscal Federalism in der Wirtschafts- und Währungsunion?“
- Frau Claudia Steinwender mit ihrer Arbeit zum Thema „Die Entstehung des Geldes“
Olga Radzyner Award:
- Herr Zsolt Darvas (Ungarn) mit seiner Arbeit zum Thema „Monetary transmission in the new members of the EU: evidence from time-varying coefficient structural VARs“
- Frau Agnieszka Paulina Markiewicz (Polen) mit ihrer Arbeit zum Thema „Choice of exchange rate regime in central and eastern European countries: an empirical analysis“
- Herr Saso Polanec (Slowenien) mit seinem Forschungspapier zum Thema “Supply side mechanisms in transition”
Die Auszeichnungen wurden im Rahmen der diesjährigen Conference on European Economic Integration vom Direktor der Oesterreichischen Nationalbank, Univ.-Doz. Dr. Josef Christl verliehen.
Nähere Informationen zu den beiden Stipendien können der Homepage der OeNB http://www.oenb.at entnommen werden.