In der heutigen Ausgabe des Handelsblattes sowie in einer entsprechenden APA-Aussendung wird festgestellt, dass die OeNB unter den europäischen Zentralbanken einen Spitzenplatz bei den Ausgaben für das Personal einnimmt. Diese Darstellung ist nicht nachvollziehbar.
Entsprechend dem Geschäftsbericht der OeNB für das Jahr 2004 belaufen sich die Personalaufwendungen auf 46,3% der gesamten Aufwendungen der Bank. Damit liegen die Personalaufwendungen des Instituts deutlich unter dem in der Studie genannten Durchschnitt der Notenbanken der OECD-Länder von 60%.
Pro Beschäftigten belaufen sich die Personalaufwendungen auf rund EUR 89.000. Einschließlich der gesetzlichen Sozialabgaben belaufen sie sich auf rund EUR 102.000. Sie betragen damit deutlich weniger bzw. nur rund die Hälfte des in der Studie für die OeNB angegebenen Wertes.
Weitere Details sind dem veröffentlichten Geschäftsbericht der OeNB zu entnehmen.