Presseaussendung


Auszeichnungen für junge Wissenschaftler durch die Oesterreichische Nationalbank

Wien, 20. 11. 2007


Die Oesterreichische Nationalbank zeichnet auch heuer wieder sechs junge Ökonomen und Ökonominnen für hervorragende wirtschaftswissenschaftliche Arbeiten aus. Das Franz Weninger Stipendium prämiert Diplomarbeiten und Dissertationen auf dem Gebiet der Geldtheorie und Geldpolitik. Der Olga Radzyner Award hat zum Ziel, Arbeiten von jungen Wissen­schaftlern aus mittel-, ost- und südosteuropäischen Ländern zu volkswirtschaftlichen Themen der europäischen Integration zu fördern. Beide Preise erinnern seit den 90er Jahren an die ehemaligen Leiter der Abteilungen für Volkswirtschaftsanalyse und Auslandanalyse, die beide tragisch verunglückten.





Die diesjährige Vergaberunde hat folgende Gewinner ergeben:

 

Franz Weninger-Stipendium:

  • Robert Hierländer von der Universität Wien für seine Diplomarbeit mit dem Titel "Monetary Theory and Policy in Closed and Open Economies: A New Keynesian Approach"

  • Karin Lang, von der Universität Innsbruck für ihre Diplomarbeit mit dem Titel "Analyse von Arbitragegelegenheiten im Bereich der Kapitalstruktur eines Unternehmens"

 

Olga Radzyner Award:

  • Béla Szörfi aus Budapest, für seine Master’s Thesis zum Thema "Development and Regional Disparities"

  • Jan Bruha and Jiri Podpiera aus der Tschechischen Republik für ihr Forschungspapier zum Thema "Transition Economy Convergence in a Two Country Model: Implications for Monetary Integration"

  • Anna Lipinska aus Polen für ihr Forschungspapier zu "The Maastricht Convergence Criteria and Optimal Monetary Policy for the EMU Accession Countries"

  • Rosen Stoyanov Marinov aus Bulgarien für seine Arbeit zu "Competitive Pressure in Transition: A Role for Trade and Competition Policies?"

Die Auszeichnungen im Wert von je EUR 3.000,- wurden im Rahmen der diesjährigen Conference on European Economic Integration vom Direktor der Oesterreichischen Nationalbank, Univ.-Doz. Dr. Josef Christl verliehen.

 

Nähere Informationen zu den beiden Stipendien können der Homepage der OeNB http://www.oenb.at entnommen werden.