Berichte und Studien

Berichte und Studien 1/1999


Wirtschaftliche Entwicklung in der Währungsunion und in der EU

Wirtschaftliche Entwicklung im Euroraum und in der EU

Konjunkturelle Entwicklung in Österreich

Zusammenarbeit im ESZB und europäische Integration

Das geldpolitische Instrument der Mindestreserve in der WWU

 

Monetäre Entwicklung in Österreich

Geschäftstätigkeit der inländischen Kreditinstitute im Jahr 1998

Zahlungsbilanz in den ersten drei Quartalen 1998

Internationale Vermögensposition Ústerreichs im Jahr 1997

Sondererhebung über die Regionalgliederung der ausländischen Wertpapiere im Besitz von Inländern per 31. Dezember 1997

Geldvermögens- und Verpflichtungsstände der Unternehmen und privaten Haushalte in den Jahren 1995 bis 1997

 

Internationale Wirtschaft

Entwicklung in ausgewählten Industrieländern außerhalb der EU

Die Brasilienkrise und ihre Auswirkungen

Entwicklungen in ausgewählten Reformländern

Zusammenarbeit im internationalen Währungs- und Finanzsystem

 

Studien

 

Berechnung effektiver Wechselkursindizes als Indikatoren der Wettbewerbsfähigkeit

Die internationale Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft bzw. ihres exponierten Sektors steht häufig im Mittelpunkt wirtschafts- bzw. beschäftigungspolitischer Diskussionen. Unternehmensspezifische Faktoren, vor allem aber auf gesamtwirtschaftlicher Ebene wirkende Standortfaktoren, wie etwa die Humankapital­ausstattung und damit Bildungspolitik, Wissenschaft und Forschung determinieren die langfristige Wettbewerbs­fähigkeit der Volkswirtschaften. Kurzfristig üben jedoch vor allem Änderungen der Arbeits- und auch Kapitalkosten und der Produktivität sowie Wechselkursschwankungen den größten Einfluß auf die preisliche Konkurrenzfähigkeit der exponierten Sektoren einer Volkswirtschaft aus. Traditionell wird der Analyse der − kurzfristigen – preislichen oder kostenmäßigen Wettbewerbsfähigkeit die Berechnung effektiver Wechselkursindizes zugrundegelegt. Der Artikel diskutiert die Ziele und die Vorgehensweise bei der Konstruktion nominell- und real-effektiver Wechselkursindizes sowie die Kriterien für die Auswahl der zu verwendenden Deflatoren und den daraus folgenden unterschiedlichen ökonomischen Aussagegehalt der errechneten Indikatoren. Analysiert werden auch die von der Währungsunion ausgehenden Änderungen, das heißt sowohl die Notwendigkeit der Berechnung effektiver Wechselkursindizes für den Euro als auch die − weiterhin bestehend bleibende − Notwendigkeit der Berechnung nationaler Wettbewerbsfähigkeitsindikatoren.

 

Die Zinsstruktur im internationalen Vergleich − Schätzungen mit dem OeNB-Modell

Aktuelle Informationen über die Zinsstruktur in den bedeutendsten Volkswirtschaften stellen eine wesentliche Grundlage für den geldpolitischen Entscheidungsprozeß dar. Zinsstrukturkurven bilden die Zinserwartungen ab. Darüber hinaus können sie für Inflations- und Outputprognosen benützt werden. Die Verwendung einer einheitlichen Methode zur Bestimmung der Zinsstruktur ist vor allem notwendig, um internationale Vergleiche vornehmen zu können. Die Arbeit beschreibt das von der OeNB zur Schätzung der Zinsstruktur entwickelte und verwendete Modell. Empirische Ergebnisse für den Zeitraum 1993 bis 1998 werden neben Österreich für Deutschland, das Vereinigte Königreich, die USA und Japan präsentiert.

 

Die im Teil „Studien“ dieses Hefts zum Ausdruck gebrachte Meinung des jeweiligen Autors kann im Einzelfall von der Meinung der OeNB abweichen.



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