Reden und Präsentationen


Festakt „80 Jahre Raiffeisenlandesbank Burgenland“

Dr. Klaus Liebscher, Gouverneur
Schloss Esterházy, Eisenstadt, 23. 6. 2008

Es gilt das gesprochene Wort.


Sehr geehrte Festgäste! 

 

Mit der heutigen Veranstaltung begeht die Raiffeisenlandesbank Burgenland ein doppeltes Jubiläum: erstens den Jahrestag der Gründung des Raiffeisenverbandes Burgenland vor 80 Jahren, und zweitens den Jahrestag der Änderung des Firmenwortlauts vor genau 20 Jahren, mit der aus dem „Raiffeisenverband“ auch dem Namen nach eine Bank, die „Raiffeisenlandesbank Burgenland“ wurde.

 

Vielleicht denkt sich jetzt mancher, dass für eine Institution 80 Jahre eigentlich kein Alter sind, aber angesichts der Umwälzungen des zwanzigsten Jahrhunderts und der Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit ist es auch für ein erfolgreiches Unternehmen keineswegs selbstverständlich, ein solches Alter zu erreichen. Umso erfreulicher, dass hier von einer Institution die Rede ist, die sich mit Konsequenz, Anpassungsfähigkeit und Kundennähe zu einer Landesbank mit fünfeinhalb Milliarden Euro Bilanzsumme, 200.000 Kunden, 160 Bankstellen und 1.400 Mitarbeitern entwickelt hat, zu einem verlässlichen  Partner und Impulsgeber der burgenländischen Wirtschaft, zu einem bede utenden Arbeitgeber der Region und zu einem präsenten Sponsor in den Bereichen Kultur, Sport und Dorfleben.

 

Ich gratuliere der Raiffeisenlandesbank Burgenland zu diesem Erfolg!

 

Werfen wir einen Blick zurück: 1928, vor achtzig Jahren, war die erste Republik gerade einmal zehn Jahre alt; im Zuge der Auflösung des Habsburger Vielvölkerstaates war nach zähem Ringen und einer Volksabstimmung 1921 das Burgenland in seinen heutigen Grenzen Österreich zugeschlagen und mit Verfassungsgesetz als Bundesland in die Republik aufgenommen worden. 1925 wurde eine neue Währung eingeführt, der Schilling, um die nach dem ersten Weltkrieg herrschende Hyperinflation einzudämmen. Im selben Jahr wurde Eisenstadt offiziell neue Landeshauptstadt des Burgenlandes.

 

Bei den landwirtschaftlichen Genossenschaften im Burgenland hatte unmittelbar nach 1921 eine erste Gründungswelle eingesetzt, bei den Raiffeisenkassen geschah dies etwa ab 1923. In der Folge wurden Landesverbände im steirischen Fürstenfeld und in Sauerbrunn gegründet, deren Fusion 1928 die heute gefeierte Geburtsstunde des Raiffeisenverbandes Burgenland markiert.

 

Rein geographisch war das Burgenland nach dem ersten Weltkrieg also aus dem Herzen einer Doppelmonarchie an den Rand eines völlig veränderten Mitteleuropa gerückt, die wirtschaftlich ohnehin schwierige Zwischenkriegszeit wurde für das Burgenland dadurch nicht gerade einfacher. Viele Burgenländer suchten zu dieser Zeit ihr Glück in der Ferne und wanderten aus. Nach dem Anschluss 1938 wurde das Burgenland als einziges Bundesland auf benachbarte Verwaltungsbezirke aufgeteilt, erst 1945 wurde es als eigenständiges Bundesland eines befreiten Österreich rekonstituiert.

 

Bereits im Jahr zuvor war dasdurch feste Wechselkurse und eine Gold-Dollar Konvertibilität charakterisierte Bretton-Woods-Währungssystem beschlossen worden, nunging die Oesterreichische Nationalbank daran, die währungspolitischen Folgen des zweiten Weltkriegs und der nationalsozialistischen Herrschaft zu beseitigen und die Basis für ein stabiles Banken- und Finanzwesen zu schaffen.

 

Schillinggesetz und Währungsschutzgesetz führten dazu, dass die Raiffeisenkassen des Burgenlandes nach dem Krieg nur mehr über einen Bruchteil ihres ursprünglichen Kapitals verfügten. Bereits 1949 erhielt der in Wien ansässige Landesverband vom Finanzministerium die uneingeschränkte Genehmigung für die Durchführung des Geldgeschäfts wieder, bis in die fünfziger Jahre wurden die Raiffeisenkassen dabei nicht selten als „Sonntagskassen“, meist nach dem Gottesdienst und in den Räumlichkeiten des Obmanns oder Kassiers, geführt. 1953 verlegte der Landesverband seine Geschäftstätigkeit von Wien nach Eisenstadt.

 

1956, nur ein Jahr nach dem Ende der sowjetischen Besatzung, flüchteten im Zuge der Niederschlagung des antikommunistischen Aufstandes in Ungarn zehntausende Menschen über die grüne Grenze zum Burgenland in den Westen, woraufhin die Staaten des Warschauer Paktes in den folgenden Jahren den Eisernen Vorhang, eine durchgehende Befestigung entlang ihrer gesamten Westgrenze, errichteten, der für vier Jahrzehnte die osteuropäische Perspektive – nicht nur des Burgenlandes – bestimmten sollte. Während Österreich nun insgesamt gesehen mit dem „Wirtschaftswunder“ der späten Fünfziger und frühen Sechziger Jahre die Früchte der Währungspolitik der unmittelbaren Nachkriegsjahre ernten konnte, blieb die wirtschaftliche Entwicklung im Burgenland verglichen mit dem Rest Österreichs zurück.

 

Auf Ebene der Weltwirtschaft war das Bretton-Woods-System Anfang der Siebziger Jahre durch die Kündigung der Goldeinlösepflicht des Dollar seitens der USA destabilisiert worden und brach 1973 endgültig zusammen. Die Oesterreichische Nationalbank griff in dieser Situation zu für die damalige Zeit innovativen Maßnahmen, die in die so genannte „Hartwährungspolitik“ mündeten, die sich für Österreich über zwei Jahrzehnte hinweg als überaus erfolgreich erweisen sollte.

 

1979 führte das neu beschlossene Kreditwesengesetz (KWG) in der ersten Stufe des Raiffeisensektors zu einer regelrechten Fusionswelle unter jenen kleinen Kassen, die eine Anstellung von zwei Geschäftsleitern nicht verkraften und mithin das Vier-Augen-Prinzip nicht erfüllen konnten. Innerhalb von fünf Jahren halbierte sich die Zahl der Raiffeisenbanken. Im Burgenland war Raiffeisen in den Achtziger Jahren außerdem mit den Auswirkungen zweier wirtschaftlicher Negativereignisse konfrontiert: der Insolvenz der Wohnbaugenossenschaft Ost (WBO) 1982 sowie dem so genannten „Glykolskandal“ 1985, der den Weinexport einbrechen ließ und die ganze Branche erschütterte. Eine der Konsequenzen war die Fusion des burgenländischen Winzerverbandes mit dem Raiffeisenverband. Wie die in den Folgejahren massiv gesteigerte Qualität beweist, wurde die Krise aber auch als Chance für den burgenländischen Wein genützt. Heute erzielen burgenländische Winzer auf internationaler Ebene laufend Goldmedaillen.

 

Als 1989 dann das Unerwartete geschah und der Eiserne Vorhang Risse bekam, bekam er seinen ersten Riss an der Grenze des Burgenlandes zu Ungarn. Die Bilder der Außenminister Alois Mock und Gyula Horn, wie sie mit Drahtscheren den Stacheldrahtzaun durchtrennen, gingen um die Welt, und die darauf folgende, von den ungarischen Grenzsoldaten mehr oder weniger geduldete Flucht hunderter DDR-Bürger über Ungarn und Österreich nach Westdeutschland, löste eine nicht umkehrbare Kettenreaktion aus, an deren Ende die Öffnung Osteuropas und letztlich die historische Chance einer umfassenden und im Wortsinn europäischen Integration stand, von der auch das Burgenland nachhaltig profitierte.

 

Aus österreichischer Sicht war der Beitritt zur Europäischen Union der erste Schritt in Richtung eines geeinten, größeren Europa.

 

Bei der Volksabstimmung 1994 sprach sich bundesweit eine an sich schon beachtliche 2/3-Mehrheit für den Beitritt aus, die Burgenländer aber, mit der Aussicht auf weiteren Schwung für den Aufholprozess ihres Bundeslandes und die Attraktivierung ihres Wirtschaftsstandortes, stimmten mit 3/4 Mehrheit dafür. Dieser Optimismus erwies sich in der Folge als keineswegs unberechtigt, denn in den ersten zehn Jahren nach dem EU-Beitritt 1995 konnte das Burgenland einen Anstieg des nominalen BIP von 48%, und damit die stärkste innerösterreichische BIP-Wachstumsrate überhaupt verzeichnen.

 

Noch im Jahr des Beitritts wurde das Burgenland zur Gänze zum Ziel-1-Gebiet erklärt und in den Jahren 2000 bis 2006 aus den Strukturfonds der Europäischen Union gezielt gefördert. Das „Phasing Out“ dieser Förderungen wird noch bis 2013 weiterlaufen.

 

Parallel zur politischen Einigung Europas und in Ergänzung der Wirtschaftsunion des Binnenmarktes war die Realisierung der Währungsunion der logische nächste Schritt, um Europa auf die Herausforderungen der Globalisierung im 21. Jahrhundert vorzubereiten. Die Schaffung des ESZB stellt einen historischen Meilenstein der europäischen Integration dar, bei dem die früheren Landeswährungen und die nationale Geldpolitik der Mitgliedsstaaten auf eine paneuropäische Institution, die Europäische Zentralbank übertragen wurden und der das politische, wirtschaftliche und monetäre Gesicht Europas nachhaltig verändert hat. Die Einführung des Euro als gemeinsames Zahlungsmittel für inzwischen 325 Mio. Menschen in 15 Ländern der EU und besonders das haptische Erlebnis des Euro-Bargelds im Jahr 2002 stellen den vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung dar. Der Euro erfreut sich heute breiter Akzeptanz und stellt gemeinsam mit dem US-Dollar die bedeutendste Weltwährung dar. Rund ein Viertel der globalen Währungsreserven werden in Euro gehalten, etwa 40% aller Devisengeschäfte werden in unserer Gemeinschaftswährung abgewickelt.

 

An dieser Stelle, meine Damen und Herren, schließt sich nun der Kreis: so wie der Euro ohne den zuvor erreichten Integrationsgrad undenkbar gewesen wäre, so hat die weitere europäische Integration nunmehr den erhofften Impuls durch den Euro erhalten. Die EU weitete sich in den letzten zehn Jahren von 15 auf 27 Staaten aus, und gerade von Österreich wurden die EU-Erweiterungen 2004 und 2007 optimal genutzt. Der in vollem Gang befindliche Integrationsprozess wird aber auch die Wirtschaftskraft der neu beigetretenen Staaten in Zukunft beträchtlich steigern und die monetäre Integration – in Richtung Währungsunion – beschleunigen. Der Euroraum der Mitgliedsstaaten wuchs seit 1999 von 11 auf 15 Länder an, und schon 2009 könnte unser Nachbarland Slowakei ihn erneut vergrößern. Von den inzwischen hinzugekommenen 12 Mitgliedsstaaten zur EU sind sieben bereits dem Wechselkursmechanismus (WKM) II beigetreten und damit in ihrer Währungspolitik an den Euro gebunden, drei von ihnen haben mittlerweile den Eintritt in die Eurozone bewältigt.

 

Summa summarum hat Österreich – vor allem das Burgenland – mehr als jedes andere westeuropäische Land von der Ostöffnung und der Integration der neuen EU-Mitgliedsstaaten profitiert. Dies ist auf die günstige geopolitische Lage Österreichs, seine lange Grenze zu den neuen EU-Mitgliedsländern und die lange Geschichte der Wirtschaftsbeziehungen nach Osteuropa zurückzuführen, die ein Anknüpfen an alte Verbindungen und Traditionen ermöglichte.

 

Die Freiheiten des EU-Binnenmarktes haben den grenzüberschreitenden Handel, Tourismus und die vielfältigen und stimulierenden Geschäftsbeziehungen zwischen dem Burgenland und seinen süd-östlichen Nachbarn weiter stimuliert und zur Prosperität und zum Wohlstand dieser Region beigetragen. Der Euro und die angestrebte Ausweitung der Währungsunion werden diese positive Dynamik weiter unterstützen.

 

Besonders der Bankensektor, und nicht zuletzt Raiffeisen, hat dieses Potenzial früh erkannt und mit der Rückkehr Österreichs in das Zentrum des sich erweiternden Europa nach dem Fall des Eisernen Vorhangs auch zeitgerecht zu nutzen verstanden. Die Raiffeisenlandesbank Burgenland engagierte sich sofort nach der Grenzöffnung in Ungarn, eröffnete zwischenzeitlich eine Repräsentanz in Györ, beteiligte sich an der Unicbank in Budapest, der heutigen Raiffeisen Bank Ungarn, sowie an der Krekova Banka in Slowenien, die heute ebenfalls unter Raiffeisen firmiert. Als grenzüberschreitend tätige Regionalbank setzte sie auf den Vorteil eines stabilen Wirtschafts- und Währungsraumes, den die fortschreitende Integration bietet, und kann auch die Verbindungen der Raiffeisen Zentralbank bzw. der Raiffeisen International nützen. 

   

Österreich ist mit einem Marktanteil von etwa 25% mittlerweile zum größten Investor im osteuropäischen Bankenmarkt aufgestiegen, Raiffeisen gehört dabei zu den bedeutendsten Akteuren. Indem das Betriebsergebnis der österreichischen Bankentöchter in dieser Region in den letzten Jahren deutlich gesteigert werden konnte, ist es unseren Banken durch den Schritt in den Osten aber nicht nur gelungen, Vorteile für ihr eigenes operatives Geschäft zu erzielen, sondern auch zur wirtschaftlichen und politischen Stabilität in Zentral- und Osteuropa beizutragen.

 

Diese Einschätzung teilt auch der Internationale Währungsfonds (IWF) im letzten Update seines Financial Sector Assessment Program (FSAP), wenngleich er den Vorteilen höherer Profite und einer breiteren Risikobasis den Nachteil einer gewissen Abhängigkeit angesichts heimischer Ertragsschwäche und die Herausforderungeines aktiven Managements von Kreditrisiken – insbesondere auch in fremder Währung – gegenüberstellt.

 

Nicht zuletzt deshalb wurde bei der Anfang des Jahres in Kraft getretenen Reorganisation der Bankenaufsicht, bei der die Verantwortung der Oesterreichischen Nationalbank in diesem Bereich wesentlich erweitert wurde, der Stärkung der internationalen Aufsichtskooperation große Bedeutung beigemessen. Insgesamt ist zu betonen, dass trotz des hohen Auslandsanteils am Ertrag der österreichischen Bankendem österreichischen Finanzmarkt erneut hohe Stabilität attestiert wurde und die Turbulenzender jüngsten Vergangenheit, abgesehen von einem  leichten Anziehen der Refinanzierungskosten, bislang ohne größere Auswirkungen für die österreichischen Banken geblieben sind. 

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

 

ohne Zweifel ist die Wirtschafts- und Währungsunion für Österreich eine Erfolgsgeschichte: gemessen an der Einwohnerzahl liegt unser Bruttoinlandsprodukt über dem EU- und dem Euroraum-Durchschnitt, das Wirtschaftswachstum betrug seit Beginn der Währungsunion im Schnitt 2,3 % p.a. Mit einer Inflationsrate von 2% p.a. liegt Österreich nach Deutschland und Finnland an dritter Stelle der preisstabilsten Länder der Währungsunion. Die sich daraus ergebende hervorragende preisliche Wettbewerbsfähigkeit hat auch zu einer steigenden Beschäftigung und einer guten außenwirtschaftlichen Entwicklung Österreichs beigetragen. Die Exportquote erhöhte sich zwischen 1999 und 2007 von 43% auf 58%, die mit –1,7% des BIP passive Leistungsbilanz des Jahres 1999 drehte auf +3,2% des BIP und damit deutlich aktiv, die Direktinvestitionen Österreichs im Ausland haben sich von etwa 8% auf rund 32% des BIP vervierfacht, wobei der ursprüngliche Überhang ausländischer Direktinvestitionen in Österreich kompensiert wurde.

 

Darüber hinaus war und ist die europäische Integration in politischer, wirtschaftlicher und monetärer Hinsicht für Österreich, und damit das Burgenland, eine besondere Chance: Schätzungen des WIFO zufolge dürfte das österreichische BIP heute um 3,5 Prozentpunkte höher liegen, als dies ohne die vertiefte wirtschaftliche und finanzielle Integration unseres Landes mit den Staaten Zentral- und Osteuropas der Fall gewesen wäre. Gleichzeitig wurden bisher rund 100.000 zusätzliche Arbeitsplätze neu in Österreich geschaffen und bestehende Arbeitsplätze gesichert. Infolge der EU-Erweiterung nach Osten und Südosten dürfte Österreich in den nächsten zehn Jahren einen zusätzlichen Wachstumsbonus von etwa 0,2 Prozentpunkten pro Jahr mitnehmen können, gleichzeitig unterstützen die Investitionen österreichischer Unternehmen und der stark steigende Außenhandel den wirtschaftlichen Aufholprozess der Nachbarregionen.

 

Das Burgenland steht mit dem Übergang der Ziel-1-Förderung in das „Phasing Out“, vor der Herausforderung, die erreichten Strukturverbesserungen fortzuführen und in nachhaltige Wirtschaftskraft zu übersetzen. Die Erweiterung und fortschreitende Integration der osteuropäischen Staaten innerhalb der EU wird dafür viele Chancen bieten, das Burgenland kann aber auch aus eigenem Potenzial schöpfen, seien es einerseits die Reize der Landschaft, die einzigartige Natur, die Thermen, der Wein, die enorme Musiktradition, andererseits Technologie- und Ausbildungszentren, um innovative Geschäftsideen zu entwickeln – und ich bin mir sicher, dass die RLB Burgenland dabei auch zukünftig ein verlässlicher Partner der Unternehmen sein wird. 

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

 

lassen Sie mich heute mit einer Begebenheit schließen, die vom achtzigsten Geburtstag eines anderen Jubilars überliefert ist. Als Winston Churchill aus Anlass seines Ehrentags fotografiert wurde, meinte der Fotograf danach höflich, er hoffe ihn auch an seinem hundertsten Geburtstag fotografieren zu können. Worauf Churchill ihn ansah und erwiderte: „Warum nicht, junger Mann? Sie sehen mir eigentlich ganz gesund aus!“

 

Die Einstellung, jung zu bleiben, um alt zu werden, die Bereitschaft, sich zu verändern um Kontinuität zu schaffen und die Überzeugung dass Nachhaltigkeit und Profit keinen Widerspruch darstellen, waren und sind das Erfolgsrezept der Raiffeisenidee im Burgenland in den vergangenen achtzig Jahren. Ich wünsche der Raiffeisenlandesbank Burgenland, ihren Entscheidungsträgern, Mitgliedern und Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen weiterhin viel Erfolg, die Kraft um anstehende Herausforderungen zu meistern und den Weitblick, um auch von den künftigen Chancen bestmöglich zu profitieren, im Interesse des Burgenlandes, seiner Wirtschaft und seiner Bevölkerung.