Euro-Tour 2009 – Eine erfolgreiche Bilanz


Zum bereits achten Mal war die Oesterreichische Nationalbank in diesem Sommer mit dem Euro-Bus auf Tour durch ganz Österreich. Von 10. Juli bis 30. September machte der Euro-Bus an insgesamt 67 Stationen in allen österreichischen Bundesländern Halt. Das europaweit einmalige Dienstleistungs- und Informationsangebot wurde wie auch in den Jahren davor gut angenommen:

  • Informationen rund um den Euro

  • Euro-Sicherheits-Check

  • Gratis Schilling-/Euro-Tausch

  • Euro-Gewinnspiel

Im Mittelpunkt der Euro-Tour stand heuer die 20-Schilling Banknote mit dem Portrait von Carl Ritter von Ghega. Am 30. September lief die vor 20 Jahren festgesetzte Frist zum Umtausch ab, nun hat sie noch Wert als Sammler- oder Erinnerungsstück.


  • Euro-Tour 2009 – Geldfächer

     

  • Euro-Tour 2009 – Münzzähler

     

  • Euro-Tour 2009

     




Anekdoten zur Euro-Tour 2009

Ein karitatives Schulprojekt

Ein Lehrer aus St. Pölten startete gemeinsam mit seinen Schülern ein besonderes Projekt: Jeder sammelte so viele Zehn-Groschen-Münzen wie möglich und warf sie in eine Kiste, die in der Klasse aufgestellt war. Mit dem Erlös wird die Klasse eine Schule in Afrika unterstützen. Der Lehrer nutzte die Gelegenheit und tauschte beim Euro-Bus die vielen Schilling-Münzen in Euro.

 

Schatz aus der Jukebox

Ein Liebhaber nostalgischer Musik-Automaten, brachte gemeinsam mit seinem Sohn einen Geldsack gefüllt mit Schilling-Münzen zum Euro-Bus. Der Marchtrenker sammelt und restauriert die selten gewordenen Jukeboxen. „Beim Öffnen der Sammlerstücke kommen immer wieder Münzen aus aller Welt zum Vorschein“, erzählt er. Bei der Shopping-City in Wels wechselte er 1.124 Schilling in druckfrische Euro-Scheine.

 

Münzsammler
Eine 4 kg schwere Blechdose mit 2-, 5- und 10-Groschenstücken brachte ein Mürzzuschlager zum Euro-Bus. Seit 20 Jahren sammelt der passionierte Münzsammler Geld aus aller Welt. „Einen Teil meiner Schilling gebe ich jetzt her, weil ich bald keinen Platz mehr zuhause habe!“, erzählte er dem Euro-Bus Team und wechselte gezählte 4.186 Schillingmünzen in Euro.

 

Schilling aus aller Welt

Ein Dornbirner kam mit acht Geldkuverts zum Euro-Bus. Seine sieben Geschwister, die vor Jahren in die Schweiz, nach Amerika und nach Afrika ausgewandert sind, haben dem Mann ihre Schillingschätze mit der Post zugeschickt. Insgesamt wechselte der Herr über 80.000 Schilling in Euro-Banknoten. „Ich werde jedem persönlich den Euro-Betrag überbringen!“, versicherte er dem Euro-Bus Team.




Die wichtigsten Zahlen zur Euro-Tour 2009

  • Bei der Euro-Tour 2009 mit 67 Stationen in ganz Österreich wechselten 31.115 Österreicherinnen und Österreicher insgesamt 42,9 Mio. Schilling in Euro.

  • 37.394 Besucher informierten sich beim Euro-Bus über den Euro und dessen Sicherheitsmerkmale mit den einfachen Prüfschritten „Fühlen – Sehen – Kippen“.

  • Pro Tour-Station wurden durchschnittlich 471 Wechselkunden verzeichnet.

  • Im Durchschnitt wurden pro Station rund 639.770 Schilling in Euro gewechselt.

  • Seit 2002 konnte der Euro-Bus 602.000 Kundenkontakte verzeichnen.


  • Fühlen – Sehen – Kippen

     

  • Sarah mit Euro-Tour-Teammitglied

     

  • Euro-Tour in Bludenz

     




Außergewöhnliche Ergebnisse der Euro-Tour 2009

  • Den Rekord an Kundenkontakten pro Stopp hält in diesem Jahr die Bundeshauptstadt. Am zweiten Tourtag in Wien am 11. Juli besuchten über 2.100 Wienerinnen und Wiener den Euro-Bus am Michaelerplatz. An diesem Tag wurden 519 Wechselkunden beim Euro-Bus registriert. Das Interesse an den Sicherheitsmerkmalen des Euro war in Wien ebenfalls enorm hoch: An den beiden ersten Tagen am Michaelerplatz wurden insgesamt 1.948 Informationskunden gezählt.

  • Das niederösterreichische Krems entwickelte sich zur „Schilling-Hauptstadt“ der diesjährigen Euro-Tour. Beim Euro-Bus, der am 20. Juli in Krems Station machte, wechselten 561 Kremserinnen und Kremser 1.423.796,-- Schilling und stellten so den Rekord der Wechselbeträge der diesjährigen Tour auf.

  • Die höchsten Wechselbeträge verzeichnete auch in diesem Jahr das Bundesland Niederösterreich: Nach Krems folgt Gänserndorf mit 1,3 Mio. gewechselten Schilling. Im weiteren Wechselbetragsranking folgen St. Pölten, Baden, Mödling, Wiener Neustadt und Amstetten. Auch diese Orte verzeichneten Wechselsummen über 1 Mio. Schilling.

  • Das stärkste regionale Euro-Tour Ergebnis seit 2002 wurde in diesem Jahr im Westen Österreichs verzeichnet. Noch nie zuvor kamen so viele Vorarlbergerinnen und Vorarlberger zum Euro-Bus, um Schilling zu wechseln oder sich über die Sicherheitsmerkmale der Euro-Banknoten zu informieren.

  • Mit 316.000 Schilling stammt der höchste Einzelbetrag, der von einem Besucher gewechselt wurde, aus Wiener Neustadt, wo der Euro-Bus am 16. Juli Halt machte.