Seit 1955 würdigen österreichische Silbermünzen Ereignisse und den kulturellen Reichtum unseres Landes in limitierter Auflage. In den vergangenen Jahren wurde die Menge ausgegebener Münzen stetig gesenkt. Gleichzeitig reduzierte sich die Zahl der in Umlauf befindlichen Silbermünzen – bei den 500-S-Silbermünzen um über ein Viertel.
Wenn Sie bislang keine Veranlassung sahen, sich von Ihren Münzen zu trennen, so gibt es auch jetzt keinen Grund. Ausgeschlossen ist ein Sinken des Münzwertes unter das jeweilige Nominale (und zu diesem können auch die Silbermünzen bei der OeNB und bei der Münze Österreich unbefristet in Euro umgetauscht werden) – Wertsteigerungen sind hingegen möglich!
Silber- und Goldmünzen
Was wird aus den 25-S-, 50-S-, 100-S- und 500-S-Silbermünzen?
Was wird aus den Sondergedenkmünzen?
Sondergedenkmünzen sind Sammlerprägungen in streng limitierter Auflage und höchster Prägequalität. Oft sind sie Teil einer Münzserie, wie der „Millennium-Serie“ oder der „Wiener Musiklegenden“. Für Ihren Wert maßgeblich ist die Nachfrage unter Sammlern. Diese resultiert aus Gestaltung, Thema und Rarität der Münze. Ganz abgesehen vom Sammlerwert liegt bei Goldmünzen allein schon der Wert des Metalls weit über dem Nominale.
Auch Sondergedenkmünzen werden im „Euro-Zeitalter“ als historische Münzen an Bedeutung gewinnen.
Kann man bei der Oesterreichischen Nationalbank Goldmünzen tauschen?
Die Oesterreichische Nationalbank tauscht Schilling-Münzen und Banknoten zu ihrer jeweiligen Nominale um. Grundsätzlich würde daher auch die Möglichkeit bestehen, Goldmünzen bei unseren Kassen umzutauschen. Da der Goldkurs bei den Goldmünzen aber derzeit höher ist als das Nominale, ist es ratsam, die Goldmünzen im Münzhandel (bei einer Geschäftsbank mit angeschlossenem Münzhandel oder bei einem Münzhändler) zu verkaufen. Man erzielt dort sicher einen höheren Preis.
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