Sekundärmarktrendite


Was ist die Sekundärmarktrendite?

Die durchschnittliche Sekundärmarktrendite ist ein gewichteter Durchschnitt der Renditen der an der Wiener Börse notierten Emissionen in Schilling (bis 1998) und Euro. Bis Ende 1998 in Fremdwährung begebene Anleihen bleiben weiterhin unberücksichtigt. Die Kriterien für die Zugrundelegung der Emissionen lauten wie folgt: Notierung im Amtlichen Handel, fixe Verzinsung, Restlaufzeit über 1 Jahr.

Ausgenommen sind Pfand- und Kommunalbriefe, Kassenobligationen, Bankschuldverschreibungen von Sonderkreditinstituten, Bundesschatzscheine, Wandelanleihen, Optionsanleihen mit Optionsschein, indexierte Emissionen oder Emissionen mit sonstigen zusätzlichen Rechten, Privatplatzierungen, Wachstumsbriefe sowie Emissionen mit über die Laufzeit unterschiedlichem Zinssatz.

Die Gruppenrenditen sind ein Durchschnitt der Sekundärmarktrenditen der Einzelemissionen der Gruppe, gewichtet mit ihrem tilgungsplanmäßigen Umlauf. Die Monats-, Quartals- und Jahreswerte basieren auf dem arithmetischen Mittel der börsentägig errechneten Werte.

Bund:  Umfaßt Bundesanleihen.

Sonstige öffentliche Stellen:  öffentlich-rechtliche Fonds, Sondergesellschaften, Länder und Städte

Sonstige inländische Nichtbanken:  nichtfinanzieller Sektor: Verbundgesellschaft, sonstige Unternehmen der Elektrizitätswirtschaft, Industrie und sonstige

Inländische Banken (Kreditinstitute gemäß BWG):  staatsgarantierte und fundierte Bankschuldverschreibungen, nicht fundierte Bankschuldverschreibungen, nachrangige Bankschuldverschreibungen, Ergänzungskapital und Bankschuldverschreibungen