Außenwirtschaft


Leistungsbilanz – Jahresdaten – Global

Beschreibung:

Die Leistungsbilanz ist der realwirtschaftliche Teil der Zahlungsbilanz. Sie umfasst grenzüberschreitende Transaktionen (Rechtsgeschäfte) Österreichs mit dem Ausland. Sie besteht aus den vier Hauptkomponenten Güter, Dienstleistungen, Einkommen und laufende Transfers. Methodisch knüpft sie an die internationalen Konventionen des Balance of Payments Manual des IWF und an das System volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen an. Sie unterliegt des weiteren tourlichen Revisionen und beinhaltet einen hohen Detaillierungsgrad. Credit-Werte zeigen Österreichs Leistungen an das Ausland; Debet-Werte zeigen die vom Ausland angekauften Leistungen.

Quelle:

OeNB, Statistik Austria.

Relevante Definitionen und Begriffe:

Leistungsbilanz, Güter, Dienstleistungen, Einkommen, Laufende Transfers

Rechtsgrundlagen:

Rechtsgrundlage für die Erstellung: National: § 44 Nationalbankgesetz, Devisengesetz 2004; International: SDDS und Articles of Agreements des IWF, EZB-Guideline, EU-Regulation. Rechtsgrundlage für die Datenerhebung: § 44 Nationalbankgesetz, Devisengesetz 2004.

Methodik:

Außenhandelsdaten der Statistik Austria. Vor 2006 Devisenstatistisches Melde­system. Ab 2006 Direkterhebung bei wirtschaftlichen Einheiten abhängig von Schwellenwerten (Konzentrationsstichproben); Erhebung von Wertpapiertransaktionen und -beständen bei Depot führenden Banken auf Einzelwertpapierbasis, administrative Daten; eigene Schätzungen. Die Erhebungen erfolgen je nach Transaktionsart quartalsweise oder monatlich. Vor 2006 Rückrechnungen.

Melderkreis:

Banken, Unternehmen, Private, öffentliche Stellen.

Standards und Codes:

ISO-Code für Land und Währung, ISIN-Code, IWF: Balance of Payments Manual 5.