Außenwirtschaft


Kapitalbilanz – Quartals- und Jahresdaten – Extra-EU

Beschreibung:

Die Kapitalbilanz ist der finanzwirtschaftliche Teil der Zahlungsbilanz. Sie umfasst grenzüberschreitende Transaktionen (Rechtsgeschäfte) Österreichs mit dem Ausland. Sie besteht aus den fünf Hauptkomponenten Direktinvestitionen, Portfolioinvestitionen, Sonstige Investitionen, Finanzderivate und Offiziellen Währungsreserven. Methodisch knüpft sie an die internationalen Konventionen des Balance of Payments Manual des IWF und an das System volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen an. Sie unterliegt des weiteren tourlichen Revisionen und beinhaltet einen hohen Detaillierungsgrad.

Quelle:

OeNB.

Relevante Definitionen und Begriffe:

Kapitalbilanz, Direktinvestitionen, Portfolioinvestitionen, Anteilspapiere, Verzinsliche Wertpapiere, Sonstige Investitionen, Handelskredite, Kredite, Einlagen, Finanzderivate, Offizielle Währungsreserven, statistische Differenz.

Rechtsgrundlagen:

Rechtsgrundlage für die Erstellung: National: § 44 Nationalbankgesetz, Devisengesetz 2004; International: SDDS und Articles of Agreements des IWF, EZB-Guideline, EU-Regulation. Rechtsgrundlage für die Datenerhebung: § 44 Nationalbankgesetz, Devisengesetz 2004.

Methodik:

Vor 2006 Devisenstatistisches Meldesystem. Ab 2006 Direkterhebung bei wirtschaftlichen Einheiten abhängig von Schwellenwerten (Konzentrationsstichproben); Erhebung von Wertpapiertransaktionen und -beständen bei Depot führenden Banken auf Einzelwertpapierbasis, Monetärstatistik, administrative Daten; eigene Schätzungen. Die Erhebungen erfolgen je nach Transaktionsart quartalsweise oder monatlich. Vor 2006 Rückrechnungen.

Melderkreis:

Banken, Unternehmen, Private, öffentliche Stellen.

Standards und Codes:

ISO-Code für Land und Währung, ISIN-Code, IWF: Balance of Payments Manual 5.