Das Gesamtvolumen an Fremdwährungsausleihungen an Nicht-Banken im Inland stieg im Oktober um 3,7 Mrd EUR (bzw. 6,9%) auf 57,2 Mrd EUR. Allerdings erhöhten allein steigende Wechselkurse den Stand an Fremdwährungskrediten um rund 4,3 Mrd EUR, sodass sich wechselkursbereinigt ein transaktionsbedingter Rückgang der Fremdwährungskredite von rund 0,6 Mrd EUR (bzw. -1,0%) errechnen lässt.
Die stärksten Veränderungen bei den Fremdwährungs-Ausleihungen fanden in Schweizer Franken (CHF), diese machen fast 90% der Kredite in Fremdwährung aus, statt. Gegenüber September 2008 konnte in diesem Segment ein Anstieg von 3,1 Mrd EUR oder 6,6% auf 49,6 Mrd EUR beobachtet werden. Der Anstieg war allerdings mehr als zur Gänze auf Wechselkurseffekte zurück zu führen; wechselkursbereinigt gab es sogar einen Rückgang um 0,4 Mrd EUR bzw. 0,7%
