Die um Wechselkurseffekte, Abschreibungen und Reklassifikationen bereinigte Kreditvergabe in Fremdwährung (sogenannte transaktionsbedingte Veränderungen) an private Haushalte ging Ende Mai 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 8,0% zurück. Ende Jänner 2009 wuchsen die Fremdwährungskredite noch um 4,4%. Die Kredite im Euro stiegen dagegen von Jänner 2009 bis Mai 2010 – jeweils im Vorjahresvergleich – von 1,1% auf 5,0%.
Dabei handelt es sich um einen durchaus erwünschten Struktureffekt. Der Anteil der Fremdwährungskredite an den gesamten ausstehenden Krediten von privaten Haushalten lag aber Ende Mai 2010 immer noch bei 29,4%. Für die nichtfinanziellen Unternehmen macht der Anteil der Fremdwährungskredite an den gesamten ausstehenden Krediten per Ende Mai 2010 nur 8,9% aus.
