Presseaussendung


Die österreichische Zahlungsbilanz des Jahres 2001

Österreich – eine Drehscheibe zwischen Ost und West

Wien, 26. 4. 2002


  • Leistungsbilanzdefizit sinkt um ½ Mrd EUR 
  • Entscheidende Verbesserung der Güter- und Dienstleistungsbilanz; 
    deutliche Ausweitung des Defizits der Einkommensbilanz
  • Einige EU-Beitrittskandidaten zählen inzwischen zu den wichtigsten Handelspartnern Österreichs 
  • Bei stark geschrumpften Umsätzen dominieren weiterhin Veranlagungen in Wertpapieren den grenzüberschreitenden Kapitalverkehr 
  • Österreich bleibt Drehscheibe zwischen Ost und West; EU-Kapital strömt nach Österreich, österreichische Firmen investieren stark in Mittel- und Osteuropa 
  • OeNB arbeitet an neuem Zahlungsbilanzerhebungssystem        

 

Die Oesterreichische Nationalbank hat heute im Rahmen einer Pressekonferenz die Ergebnisse der österreichischen Zahlungsbilanz des Jahres 2001 vorgestellt. OeNB-Gouverneur und EZB-Rats-Mitglied Dr.Klaus Liebscher stellte fest, dass man im vierten Jahr der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion und nach der erfolgreichen Einführung des Euro als Bargeld bereits von einer Erfolgsgeschichte des Euro sprechen könne. Gerade unter den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des abgelaufenen Jahres habe sich der Euro auch für Österreich bewährt. Dank des Euro habe es keine zusätzlichen Störungen durch schädliche Wechselkursschwankungen gegeben und allfälligen Entliberalisierungstendenzen habe er als Puffer entgegengewirkt.

 

Mittlerweile seien die wirtschaftlichen Perspektiven jedoch bereits wieder wesentlich erfreulicher und die Voraussetzungen für den Aufschwung im Euroraum seien gut. Vor allem trete der Euroraum – im Gegensatz zu den USA – mit einem ausgeglichenen Außenkonto in den beginnenden Konjunkturzyklus. Das hohe Leistungsbilanzdefizit der USA von 4% des BIP und mehr habe zu einem Wiederaufflammen der Diskussion über die Gefahren von dauerhaften Leistungsbilanzungleichgewichten geführt.

 

Auch die Aussichten für die österreichische Wirtschaft seien besser geworden. Die Mitte April veröffentlichten Prognosen deuteten auf einen nachhaltigen Aufschwung hin. Die positiven Fundamentaldaten – wie z. B. die niedrige Inflation und das erstmals wieder ausgeglichene Budget – hätten zu dem sehr erfreulichen Ergebnis geführt, dass Österreich in den Bonitätsranglisten der renommierten Wirtschaftsmagazine Euromoney und Institutional Investor unter allen Ländern dieser Welt an hervorragender neunter Stelle liege.

 

Weiter kündigte Gouverneur Liebscher an, dass die OeNB an der Entwicklung eines neuen Systems zur Erhebung der Zahlungsbilanzstatistik arbeite, das im Jahr 2005 eingeführt werden soll. Während das derzeitige Erhebungssystem auf Meldungen der Banken beruhe, werde man sich künftig auf Stichprobenerhebungen bei Verursachern und die Verwendung von Registern und administrativen Daten stützen. Damit soll auch in Zukunft die Qualität der österreichischen Außenwirtschaftsdaten gesichert werden. Dabei werde es eine enge Kooperation mit Statistik Austria geben.

 

Abschließend dankte Gouverneur Liebscher den Meldern, die wesentlichen Anteil am Entstehen einer qualitativ hochwertigen Statistik haben und verwies auf das in letzter Zeit stark erweiterte statistische Informationsangebot der OeNB. Dazu gehören etwa "die aktuelle Zahl" im Internet, neue Informations-Folder und vor allem die vor einigen Monaten eingerichtete "Statistik-Hotline", die in statistischen Fragen gerne behilflich ist (Tel.: 01-40420-5555). Hunderte Österreicherinnen und Österreicher haben dieses Service bereits in Anspruch genommen.

 

In der Folge ging Direktor Dr. Peter Zöllner, das für den Bereich Statistik zuständige Mitglied des Direktoriums der Oesterreichischen Nationalbank, auf die wichtigsten Ergebnisse der österreichischen Zahlungsbilanz des Jahres 2001 ein.

 

Das abgelaufene Jahr sei für die Weltwirtschaft kein besonders gutes Jahr gewesen. Das wirtschaftliche Wachstum habe sich deutlich abgeschwächt, der Welthandel habe stagniert, die Börsenkurse seien schon seit dem Jahr 2000 auf Talfahrt und zu guter letzt hätten noch die Attentate des 11. September einen zusätzlichen Schock ausgelöst. In diesem Umfeld habe sich die österreichische Außenwirtschaft jedoch gut behauptet: Der Saldo der Güter- und Dienstleistungsbilanz war erstmals seit 1994 wieder annähernd ausgeglichen; die Außenhandelsstatistik wies das absolut niedrigste Defizit seit 1978 aus, und die Tourismuswirtschaft konnte trotz eines weltweiten Rückgangs im internationalen Tourismus deutlich wachsende Einkünfte erzielen. Gewachsen sei nur das Defizit in der Einkommensbilanz, was eine Folge der Leistungsbilanzdefizite der vergangenen Jahre sei.

 

In Bezug auf die Kapitalbilanz stellte Direktor Zöllner fest, dass die Bruttoströme gegenüber dem Jahr 2000 zwar deutlich zurückgegangen seien, dass dies jedoch eher Ausdruck eines geringeren Finanzierungsbedarfs und keinesfalls eine beunruhigende Entwicklung sei. Die Direktinvestitionen seien nach den Rekordwerten des Jahres 2000 weltweit stark gesunken, die Rückgänge in Österreich wären eher überraschend gering: So haben die Investitionen der Österreicher im Ausland immer noch den dritthöchsten Jahreswert ergeben. Vor allem in Mittel- und Osteuropa lägen die Investitionen weiterhin auf Rekordniveau. Auch der erwartete Rückgang der Investitionen der Ausländer nach der Mega-Fusion von BankAustria und HypoVereinsbank fiel schwächer aus als erwartet. Bei den Wertpapierumsätzen sei ein klarer Trend zu risikoärmeren Anlageformen zu beobachten gewesen. Österreicher hätten 2001 kaum ausländische Aktien erworben, und die Investitionen ausländischer Anleger in österreichischen Aktien war sogar deutlich negativ. Dabei habe allerdings der Umtausch von BankAustria-Aktien in HVB-Aktien Ende Februar 2001 mit eine Rolle gespielt. Gut behauptet habe sich hingegen der Rentenmarkt, wo die Nachfrage vor allem nach langfristigen Papieren in beide Richtungen rege blieb.

 

Besonderes Augenmerk widmete Direktor Zöllner jenen 12 Ländern, die als Beitrittskandidaten in Verhandlungen mit der EU stehen. Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Österreich und den "Candidate Countries" haben für beide Seiten erhebliche Bedeutung. So erwirtschafte Österreich gegenüber diesen Ländern einen regelmäßigen Leistungsbilanzüberschuss. Ungarn und die Tschechische Republik zählten mittlerweile zu Österreichs wichtigsten Handelspartnern. Umgekehrt spielt auch Österreich für seine Nachbarn Slowenien, Ungarn, Slowakei und Tschechien eine herausragende Rolle. Nur die wesentlich größeren Volkswirtschaften Deutschland, Russland, Frankreich und Großbritannien übertreffen das Handelsvolumen Österreichs mit diesen vier Ländern. Die Beitrittsländer seien aber auch für den Tourismus ein wichtiger Hoffnungsmarkt. Neben der bereits erwähnten herausragenden Rolle Österreichs als Direktinvestor tritt Österreich auch als Kreditgeber auf. Auch Anleihen – beispielsweise aus Ungarn und Polen – fänden in Österreich Absatz, neuerdings auch dann, wenn sie in der Währung des Emissionslandes denominiert sind. Als Folge dieses Engagements fließt heute schon ein steter Einkommensstrom nach Österreich, was dazu beiträgt, die Abflüsse in den Euroraum zumindest teilweise auszugleichen. Die engen Geschäftsbeziehungen seien ein Grund dafür, dass Österreich ein großes Interesse an einer zügigen und erfolgreichen Integration der Länder Mittel- und Osteuropas in die EU habe.

Im Detail stellt sich das Zahlungsbilanzergebnis 2001 folgendermaßen dar:
Das Defizit der österreichischen Leistungsbilanz lag im Jahr 2001 bei 4,6 Mrd EUR. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt sind das 2,2 %, verglichen mit 5,0 Mrd EUR bzw. 2,5 % im Jahr 2000.

 

Das um ½ Mrd EUR geringere Leistungsbilanzdefizit ist ausschließlich auf das bessere Ergebnis beim grenzüberschreitenden Handel mit Gütern und Dienstleistungen zurückzuführen. Mit einem Defizit von 0,2 Mrd EUR wurde in diesem Bereich erstmals seit 1994 wieder ein praktisch ausgeglichenes Ergebnis erzielt. Dagegen wies die Einkommensbilanz, die entscheidend von der Netto-Auslandsverschuldung Österreichs abhängt, ein deutlich erhöhtes Defizit von 3 Mrd EUR aus. Die Transferbilanz, die vor allem Österreichs EU-Beitrag widerspiegelt, blieb mit einem Defizit von 1,4 Mrd Euro nahezu unverändert.

 

Besonders günstig war 2001 das Ergebnis der Handelsbilanz: Nach den Daten von Statistik Austria war der Einfuhrüberschuss mit 4,2 Mrd EUR der geringste seit 1978. Setzt man das Defizit in Relation zum BIP, so sind die 2% des Jahres 2001 sogar das beste Ergebnis seit einem halben Jahrhundert. Seit der Ostöffnung, dem EU-Beitritt und der Schaffung der Währungsunion zeige die Handelsbilanz eine besonders erfreuliche Tendenz. Die Exportquote ist von gut 20% zwischen 1982 und 1992 auf mittlerweile mehr als 35% angestiegen. Ungarn und die Tschechische Republik liegen in der Rangliste der wichtigsten Exportmärkte Österreichs bereits auf dem 7. und 8. Platz. Umgekehrt ist Österreich für seine Nachbarn Ungarn, Slowenien, die Tschechische und die Slowakische Republik durchwegs unter den sechs wichtigsten Handelpartnern. Österreich wird darin nur von den viel größeren Volkswirtschaften Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland übertroffen. Aber auch in weniger traditionellen Märkten, wie den baltischen Staaten oder China war Österreich im Jahr 2001 äußerst erfolgreich.

 

Die wichtigste Position innerhalb des Dienstleistungsverkehrs mit dem Ausland ist der Reiseverkehr. Die Zahl der Ausländernächtigungen ist im Kalenderjahr 2001 zum vierten Mal in Folge gestiegen. Die Zunahme belief sich auf 1,1 Mio Nächtigungen bzw. +1,3%. Diese Zunahme ist umso bemerkenswerter als die weltweite Zahl der internationalen Touristenankünfte als Folge der Attentate vom 11. September erstmals seit 1982 gesunken ist. Österreichs Ruf als sicheres Reiseland und seine geographische Nähe zu den wichtigsten Quellmärkten haben 2001 zu einem Marktanteilsgewinn geführt. Noch günstiger als die Nächtigungszahlen entwickelten sich die Deviseneinnahmen aus dem Reiseverkehr (einschließlich "Internationaler Personentransport"), die im abgelaufenen Kalenderjahr um 920 Mio EUR oder 7,4% gestiegen sind und eine Höhe von rund 13,3 Mrd EUR erreichten. Da auch die Reiseverkehrsausgaben (im weiteren Sinne) im Jahr 2001 mit 10,8 Mrd EUR relativ stark gestiegen sind, verbesserte sich der Überschuss der Reiseverkehrsbilanz nur leicht auf 2,4 Mrd EUR (+130 Mio EUR).

 

Österreich als Netto-Schuldnerland hat ein strukturelles Defizit in der Einkommensbilanz. Dieses Defizit ist gegenüber dem Jahr 2000 um 0,6 Mrd EUR gewachsen und erreichte damit bereits 3 Mrd EUR. Wie schon 2000 war auch im Jahr 2001 die Entwicklung dieses Saldos durch die Einkommen aus zinstragenden Finanzierungsinstrumenten dominiert. Das Defizit bei Direktinvestitionserträgen ist seit Jahren annähernd stabil und beläuft sich auf rd. 1 Mrd EUR pro Jahr. Dies hat vor allem damit zu tun, dass Österreich relativ spät begonnen hat, Tochterunternehmen im Ausland zu gründen bzw. sich an ausländischen Unternehmen zu beteiligen. Die massiven Investitionen in Mittel- und Osteuropa während der letzen 10 Jahre und deren regelmäßigen Erträge haben allerdings dazu geführt, dass dieses Defizit nicht mehr wächst. Stark angestiegen ist hingegen das Nettodefizit der Erträge aus Portfolioinvestitionen. Mit 3,5 Mrd EUR war es um 1 Mrd höher als im Jahr davor. Das Einkommen aus sonstigen Investitionen ergab im Jahr 2001 einen höheren Überschuss von nunmehr 1,2 Mrd EUR.

 

Österreichs Position als Nettozahler in der EU führt seit 1995 zu markanten Defiziten in der Transferbilanz. Vor allem durch die weiterhin sparsame Gebarung des EU-Haushalts im Jahr 2001 verringerte sich das Nettodefizit der Transferbilanz um 70 Mio EUR.

 

Die gesamten Vermögensübertragungen schlossen im Berichtsjahr mit einem Abgang von 0,56 Mrd EUR (nach 0,48 Mrd EUR 2000).

 

Die österreichische Kapitalbilanz schloss 2001 mit einem Nettokapitalimport im Ausmaß von 3,8 Mrd EUR. Das waren rd. 0,3 Mrd EUR weniger als im Jahr davor. Sehr stark zurückgegangen sind die Volumina der grenzüberschreitenden Kapitaltransaktionen: Sowohl die österreichischen Investitionen im Ausland als auch jene des Auslands in Österreich haben sich halbiert.

 

Wichtigste Ursache war der geringere Finanzierungsbedarf aufgrund der Abkühlung der Konjunktur. Außerdem waren die grenzüberschreitenden Investitionen Österreichs in den Jahren 1999 und 2000 durch die Euroeinführung dominiert: Anleger aus Österreich und dem Euroraum waren mit einem wesentlich größeren "heimischen" Kapitalmarkt konfrontiert und haben ihre Portefeuilles regional diversifiziert. Dieser Prozess dürfte im Jahr 2001 zumindest teilweise abgeschlossen sein. Die Terrorattentate lösten vor allem Umschichtungen in weniger riskante Anlagekategorien aus.

 

Die Direktinvestitionen Österreichs im Ausland lagen im Jahr 2001 bei 3 Mrd EUR, das ist zwar nur halb so viel wie der Maximalwert des Jahres 2000, aber immer noch der dritthöchste Jahreswert überhaupt. Vier Fünftel der aktiven Direktinvestitionen entfiel auf Mittel- und Osteuropa. Damit wiederholen sich die Rekordinvestitionen Österreichs in dieser Region aus dem Jahr davor. In den Jahren 2000 und 2001 hat Österreich in Osteuropa in Summe mehr investiert als in den Jahren 1992 bis 1999 zusammen. In sieben Zielländern dieser Region waren die Direktinvestitionen Österreichs höher als jemals zuvor: Dank der Beteiligung der Erste Bank an der Slovenska Sporitelna wurde die Slowakische Republik erstmals zum wichtigsten Zielland.

 

Der Rückgang der ausländischen Direktinvestitionen in Österreich fiel weniger stark aus als erwartet (5,9 Mrd nach 9,1 Mrd EUR). Die Fusion der Bank Austria mit der HypoVereinsbank hatte im Jahr 2000 mit 6,3 Mrd EUR zu einem außergewöhnlichen Ergebnis beigetragen. Niemand erwartete die Wiederholung eines solchen Ergebnisses. Die Privatisierung der Austria Tabak und der anschließende Aufkauf des Streubesitzes erreichte mit beinahe 2 Mrd EUR jedoch erneut eine beachtliche Größenordnung, sodass der Rückgang letztlich nur ein Drittel betrug.

 

Bei insgesamt schrumpfendem Volumen dominieren weiterhin die Portfolioinvestitionen den grenzüberschreitenden Kapitalverkehr. Allerdings war sowohl der Erwerb ausländischer Wertpapiere durch Österreicher (13 Mrd EUR) als auch der Kauf inländischer Wertpapiere durch ausländische Investoren (18 Mrd EUR) 2001 geringer als 2000 (damals 29 bzw. 32 Mrd EUR). Die Portfoliotransaktionen führten zu einem Nettokapitalimport von knapp 5 Mrd EUR. Innerhalb der Portfoliotransaktionen war nur die grenzüberschreitende Veranlagung in langfristige Rentenwerte im Jahr 2001 in beiden Richtungen ähnlich hoch wie im Jahr 2000. Bei Aktien, Investmentfonds und Geldmarktpapieren gab es teilweise sogar Desinvestitionen. Die österreichischen Anleger investierten hauptsächlich in Emissionen aus dem Euroraum. Mit großem Abstand folgen US-Papiere.

 

Auch die starke Erhöhung der Forderungen und Verpflichtungen aus "Sonstigen Investitionen" (im Wesentlichen Kredite und Einlagen), die 1999 und 2000 zu beobachten war, setzte sich 2001 nicht fort. So erhöhten sich die Forderungen transaktionsbedingt um 7 Mrd und die Verpflichtungen um 1 Mrd EUR. 1999 und 2000 waren die entsprechenden Ströme noch im zweistelligen Milliardenbereich gelegen. Diese relativ geringe Ausweitung der "Sonstigen Investitionen" ist vor allem eine Folge der geringeren Bruttoströme in den Bereichen Portfolioinvestitionen und Direktinvestitionen.

 

Im Jahre 2001 verringerten sich die österreichischen Währungsreserven transaktionsmäßig um 2,1 Mrd EUR. Hauptverantwortlich für diesen Rückgang waren Nettoverkäufe von Wertpapieren im Wert von 1½ Mrd EUR und der Abbau der Goldbestände um 280 Mio EUR. Die Erlöse aus dem Abbau der Fremdwährungs- und Goldveranlagungen wurden in erster Linie zur Abdeckung des TARGET-Saldos verwendet. Dieser Saldo ergibt sich aus dem Zahlungsverkehr innerhalb des ESZB und hatte zu Jahresbeginn 2001 eine zu verzinsende Verpflichtung von 5 Mrd EUR ausgewiesen.



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