Fondsanleger konnten sich im zweiten Quartal über kräftige Kursgewinne erfreuen. So erreichten die Kurssteigerungen der österreichischen Investmentfonds nach 1,5% im ersten Quartal, im ersten Halbjahr 2005 mit 5,7% nahezu die Gesamtjahresperformance 2004 (6,0%).
Neuinvestitionen fielen hingegen im 2. Quartal mit 2,86 Mrd EUR gegenüber 4,54 Mrd EUR im ersten Quartal nur moderat aus. Insgesamt erhöhte sich das netto in Investmentfonds investierte Kapital um 7,95 Mrd EUR bzw. 6,9% und betrug per Ende Juni 2005 122,5 Mrd EUR.
Hinsichtlich der Struktur des veranlagten Kapitals dominierten mit einem Anteil von 69,6% (85,18 Mrd EUR) die Rentenwerte, gefolgt von den Aktien und Beteiligungspapieren mit 17,6% (21,51 Mrd EUR) und den Investmentzertifikaten (Dachfonds) mit 6,4% (7,80 Mrd EUR).
Per Ende Juni 2005 waren in den Ländern der Währungsunion (exkl. Österreich) 59,28 Mrd EUR (48,4%), im Inland 30,86 Mrd EUR (25,2%) und in Ländern der übrigen Welt 32,33 Mrd EUR (26,4%) investiert.
Per Juni 2005 verwalteten 27 österreichische Kapitalanlagegesellschaften mit 2.034 aufgelegten Investmentfonds einen Vermögensbestand (inkl. „Fonds in Fonds“ Veranlagungen) von 142,5 Mrd EUR (Ende März 2005: 132,0 Mrd EUR).
Freundliche Aktienmärkte, fallende Renditen und Währungsgewinne des EUR gegenüber dem USD führten dazu, dass sich Fondsanleger im zweiten Quartal über kräftige Kursgewinne erfreuen konnten. So erreichten die Kurssteigerungen in österreichischen Investmentfonds nach 1,5% im ersten Quartal, von Jahresbeginn bis Ende Juni mit 5,7% nahezu die Gesamtjahresperformance 2004 (6,0%).
Dabei verzeichneten Aktienfonds im ersten Halbjahr 2005 eine positive Performance von 11,8%, Mischfonds 6,0% und Rentenfonds einen Kursgewinn von 4,1%. Immobilienfonds zeigten eine positive Performance von 2,4%. Auch die Altenativen Fonds waren nach einem enttäuschenden Ergebnis im Vorjahr wieder mit 3,7% im Plus.
Das Neuinvestitionsvolumen schwächte sich mit 2,86 Mrd EUR im 2. Quartal 2005 gegenüber dem Vorquartal (4,54 Mrd EUR) deutlich ab. Insgesamt konnte die Fondsbranche – verglichen mit den Vorjahren – auf Grund des überproportionalen Anstieges im ersten Quartal, von Anfang Jänner bis Ende Juni 2005 jedoch einen sehr hohen Zufluss erzielen. So wurde bereits Ende Juni nahezu das Jahresinvestitionsvolumen des Vorjahres erreicht. Gegenüber dem Jahr 2003 wurde das Neuinvestitionsvolumen sogar bereits um rund 3 Mrd EUR überschritten.
Das netto in Investmentfonds investierte Kapital (exklusive „Fonds in Fonds“-Veranlagungen) expandierte im zweiten Quartal, unterstützt durch Kursgewinne von 5,65 Mrd EUR abzüglich Ausschüttungen von 561 Mio EUR um 7,95 Mrd EUR oder 6,9% und betrug per Ende Juni 2005 122,5 Mrd EUR.
Der Vermögenszuwachs im zweiten Quartal 2005 wurde überwiegend von Veranlagungen in ausländischen Rentenwerten getragen. So erhöhte sich das Volumen der ausländischen Rentenwerte um 4,47 Mrd EUR (7,4%) während die inländischen Rentenwerte nur um 1,06 Mrd EUR (5,4%) zunahmen. Bei der Veranlagungskategorie Aktien- und Beteiligungspapiere erhöhten sich die ausländischen Werte um 1,21 Mrd EUR. Österreichische Aktien verbuchten, unterstützt durch die gute Performance des österreichischen Aktienmarktes im zweiten Quartal (ATX +15,8%) einen Volumenszuwachs von 358 Mio EUR bzw. 16,9%.
Hinsichtlich der Struktur des veranlagten Kapitals dominierten mit einem Anteil von 69,6% (85,18 Mrd EUR) die Rentenwerte, gefolgt von den Aktien und Beteiligungspapieren mit 17,6% (21,51 Mrd EUR), den Investmentzertifikaten mit 6,4% (7,80 Mrd EUR) und den sonstigen Vermögensanlagen mit 6,1% (7,51 Mrd EUR). Immobilienfonds zeigten zwar per Ende Juni 2005 bereits ein Volumen von 806 Mio EUR, jedoch wurden bisher nur 60% des Veranlagungsvolumens (479 Mio EUR) in Immobilien- und Sachanlagen veranlagt. Der Anteil am Gesamtvolumen beträgt 0,4%.
Die regionale Betrachtung der Veranlagungen zeigte eine Dominanz des Euroraumes. Mit 48,4% (59,3 Mrd EUR) wurde per Juni 2005 nahezu die Hälfte des Fondskapitals in den übrigen Ländern der Währungsunion (exkl. Österreich) veranlagt. 26,4% (32,3 Mrd EUR) der Veranlagungen entfielen auf die „Länder der übrigen Welt“ und nur mehr 25,2% (30,9 Mrd EUR) auf Österreich.
Nahezu die Hälfte der Veranlagungszunahme entfiel im 2. Quartal auf Länder der Währungsunion (exkl. Österreich). Das im Inland investierte Kapital ist leicht gefallen. Insgesamt nahm der Anteil der Auslandsveranlagungen im zweiten Berichtsquartal 2005 um 0,4 Prozentpunkte zu, so dass das Verhältnis Inlands- zu Auslandsveranlagungen per Juni 2005 25,2% zu 74,8% (Dezember 2004: 25,5% zu 74,5%) betrug.