Die unkonsolidierte Bilanzsumme erreichte Ende März 2007 einen Stand von 833,01 Mrd EUR (+4,4%). Durch den deutlichen Rückgang der Fremdwährungsausleihungen1) (–2,1%) betrug der Anteil der Fremdwährungskredite an allen Krediten nur noch 18,5%. Es konnte ein durchgängiger Einlagenanstieg (+1,8%) in allen Einlagenkategorien (Sicht-, Termin- und Spareinlagen) beobachtet werden. Da die Auslandsforderungen weiterhin stärker als die Auslandsverbindlichkeiten stiegen, erhöhte sich die Nettoforderungsposition der österreichischen Banken gegen das Ausland.
Die unkonsolidierte Bilanzsumme der in Österreich meldepflichtigen Kreditinstitute stieg auch im ersten Quartal 2007 deutlich an. Seit Jahresbeginn belief sich das relative Wachstum auf 4,4% (Vorjahr: +4,6%). Ende März erreichte die Bilanzsumme einen Stand von 833,01 Mrd EUR.
Der Marktanteil der 10 größten Banken stieg im Vergleich zum 31. Dezember 2006 leicht um 0,4 Prozentpunkte und erreichte 56,9%.
Das Kreditgeschäft mit inländischen Nichtbanken zeigte gegenüber dem Ultimo des Vorjahres einen leichten Rückgang (-0,1% bzw. -0,22 Mrd EUR) und bezifferte sich am Ende des 1. Quartals 2007 auf 274,99 Mrd EUR. Der Rückgang der Ausleihungen in Fremdwährungen1) in Höhe von 1,11 Mrd EUR (–2,1%) setzte sich, wie schon seit Mitte 2006 erkennbar auch 2007 fort. Das EUR-Kreditgeschäft stieg leicht um 0,90 Mrd EUR (+0,4%).
Die rückläufige FW-Kreditnachfrage bewirkte, dass der Anteil der Fremdwährungskredite im Vergleich zum Ultimo 2006 um weitere 0,4 Prozentpunkte auf 18,5% zurückging (letztmalig 2003 auf ähnlichem Niveau).
Die Gesamteinlagen bei allen in Österreich meldepflichtigen Kreditinstituten nahmen gegenüber dem Jahresende 2006 in Summe um 1,8% (+4,09 Mrd EUR) auf 235,24 Mrd EUR zu. Im 1. Quartal des Vorjahres hatte sich der Zuwachs auf rund die Hälfte (+0,9% bzw. +1,89 Mrd EUR) belaufen. Bei den Einlagen wurde weiterhin der überwiegende Teil (98,3%) in EUR veranlagt.
Im Einzelnen stiegen die Termineinlagen mit 2,22 Mrd EUR am stärksten, die Spareinlagen mit 1,03 Mrd EUR relativ stark und die Sichteinlagen verzeichneten immerhin einen Zuwachs von 0,84 Mrd EUR. Ende März 2007 waren die Spareinlagen weiterhin mit 140,84 Mrd EUR die bedeutendste Einlagenkategorie. Dahinter folgten die Sichteinlagen mit 65,23 Mrd EUR und die Termineinlagen mit 29,17 Mrd EUR.
Das Geschäft mit dem Ausland entwickelte sich in den ersten drei Monaten 2007 weiterhin expansiv. Wie auch schon im Vergleichsquartal des Vorjahres erhöhten sich die Auslandsforderungen um 10,4% (Vorjahr: +10,5%), die Auslandsverbindlichkeiten erfuhren einen Anstieg um 4,3% (Vorjahr: +9,6%). Durch die unterschiedlich starken Wachstumsraten überstiegen die Forderungen weiterhin die Verbindlichkeiten im Auslandsgeschäft, der Forderungssaldo steigt stetig an. In absoluten Zahlen ausgedrückt beliefen sich die Forderungen auf 324,10 Mrd EUR und die Verbindlichkeiten auf 270,31 Mrd EUR. Das Auslandsgeschäft machte so bereits 35,7% (+1,1%-Punkte) der Bilanzsumme aus.
Die unkonsolidierten anrechenbaren Eigenmittel betrugen im März 2007 73,04 Mrd EUR, was eine Erhöhung in den ersten drei Monaten 2007 um 12,61 Mrd EUR bzw. 20,9% bedeutete. Dadurch ergab sich im Berichtsmonat März 2007 ein Eigenmittelüberschuss2) von 39,02 Mrd EUR.
Mit 51,52 Mrd EUR entfielen rund 71% der Eigenmittel auf das Kernkapital. Die unkonsolidierte Eigenmittelausstattung in Prozent der Bemessungsgrundlage (solvency ratio) betrug 17,8% (+2,8 Prozentpunkte gegenüber dem Ultimo 2006).