Vor allem das erfolgreiche Auslandsgeschäft ließ auch im ersten Quartal 2006 die unkonsolidierte Bilanzsumme der in Österreich tätigen Banken um beachtliche 4,6% steigen. Neben dem Bilanzsummenanstieg konnten auch wieder ansehnliche Ertragssteigerungen vermeldet werden. Dadurch verbesserte sich die Cost-Income-Ratio auf einen Wert von 63,0%. Bei den Einlagen wurde der Trend zu kurzfristigen Veranlagungen im ersten Quartal 2006 gestoppt. Durch den relativ deutlichen Anstieg der Euro-Kredite und den Wertgewinn des Euro sank der Anteil der Fremdwährungskredite zum ersten Mal nach Monaten wieder knapp unter 20%. Die Anzahl der Bankstellen in Österreich ging weiter zurück.
Bericht
Auslandsgeschäft bleibt Motor für Bilanzsummenwachstum (Statistiken Q3/06)
Wesentliche Entwicklungen im inländischen Finanzwesen im ersten Quartal 2006
1 Bilanzsumme überstieg die 750 Mrd-EUR-Grenze
Die aggregierte Bilanzsumme der in Österreich tätigen Kreditinstitute belief sich per Ende März 2006 auf 758,43 Mrd EUR und lag damit um 33,38 Mrd EUR oder 4,6% über dem Wert zu Jahresbeginn. Treibender Faktor war wieder das Auslandsgeschäft. Im selben Beobachtungszeitraum des Jahres 2005 lag die Wachstumsrate bei 3,9% (+25,22 Mrd EUR). 1)

Der Marktanteil der zehn größten Banken stieg im Vergleich zum Vorquartal leicht um 0,8 Prozentpunkte und erreichte ein Niveau von 57,0%.
Die Reihenfolge der zehn größten Banken, gereiht nach der Bilanzsumme per 31. März 2006, ist aus Tabelle 1 ersichtlich.
| Tabelle 1 | |
|---|---|
| Reihung nach Bilanzsumme | |
| Stand 31. März 2006 | |
| 1. | Bank Austria Creditanstalt AG |
| 2. | Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG |
| 3. | Raiffeisen Zentralbank Österreich Aktiengesellschaft |
| 4. | BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft |
| 5. | Oesterreichische Kontrollbank Aktiengesellschaft |
| 6. | Österreichische Volksbanken-Aktiengesellschaft |
| 7. | Kommunalkredit Austria AG |
| 8. | Hypo Alpe-Adria-Bank International AG |
| 9. | Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft |
| 10. | Raffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG |
| Quelle: OeNB. | |
2 Kräftiger Anstieg der Betriebserträge
In den ersten drei Monaten des Jahres 2006 meldeten die Kreditinstitute eine Steigerung der Betriebserträge gegenüber dem ersten Quartal 2005 um 0,34 Mrd EUR bzw. 9,2% auf 4,04 Mrd EUR. Die Betriebsaufwendungen erhöhten sich mit 0,19 Mrd EUR bzw. 8,1% auf 2,55 Mrd EUR. Daraus resultierend verbesserte sich die Cost-Income-Ratio um 0,7 Prozentpunkte und belief sich auf 63,0%.
Bei Betrachtung des Gewinnbeitrags, der aus dem traditionellen Kredit- und Einlagengeschäft resultiert, fällt auf, dass die inländischen Banken aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks immer weniger Ertragsanteile durch das traditionelle Zinsgeschäft lukrieren können. Die Relation Nettozinsertrag zu den gesamten Betriebserträgen sank mit 3,3 Prozentpunkten außerordentlich deutlich und belief sich zum Berichtszeitpunkt auf 43,5%.
Absolut gesehen erhöhte sich der Nettozinsertrag gegenüber dem ersten Quartal 2005 – nach einem Rückgang um 0,7% – im ersten Quartal 2006 um +1,4% und betrug 1,76 Mrd EUR. Die Tatsache der geringer werdenden Zinserträge spiegelte sich auch im Total Spread2) wider.

Im ersten Quartal 2006 belief sich der Total Spread auf 1,02% und reduzierte sich weiter gegenüber der Vergleichsperiode 2005 (1,13%). Er lag somit unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre (1,27%). Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Daten der Zinssatzstatistik der Europäischen Zentralbank (EZB) wider. Die dort beobachtete Spanne über Neugeschäft-Zinssätze sank zwischen März 2005 und März 2006 um 0,09 Prozentpunkte.
Die Erträge aus dem Wertpapier- und Beteiligungsgeschäft stiegen in den ersten drei Monaten 2006 um 0,06 Mrd EUR (+10,7%) und betrugen 0,59 Mrd EUR. Im ersten Quartal 2005 wurde noch ein Anstieg um 0,09 Mrd EUR bzw. 21,2% verzeichnet.
Der Saldo aus dem Provisionsgeschäft belief sich auf 1,10 Mrd EUR und erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode 2005 signifikant mit 0,15 Mrd EUR bzw. 16,2%. Diese Erhöhung spiegelt sich in allen Kategorien des Provisionsgeschäfts wider. Insgesamt trug das Provisionsgeschäft somit fast zur Hälfte zum Anstieg der Betriebserträge im ersten Quartal 2006 bei.
Der Saldo aus Finanzgeschäften betrug im ersten Quartal 2006 0,25 Mrd EUR und lag mit 0,06 Mrd EUR bzw. 30,8% markant über dem Wert der Vergleichsperiode 2005.
Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit 0,34 Mrd EUR im ersten Quartal 2006 um 16,0% bzw. 0,05 Mrd EUR über dem Wert der Vergleichsperiode 2005.
Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich im ersten Quartal 2006 mit 0,17 Mrd EUR bzw. 8,5% auf 2,14 Mrd EUR. Der Anstieg verteilte sich zu 58,4% auf Personalaufwand (+8,3% bzw. +0,10 Mrd EUR) und zu 41,6% auf Sachaufwand (+8,9% bzw. +0,07 Mrd EUR). In den ersten drei Monaten 2006 beliefen sich die Personalaufwendungen auf 1,29 Mrd EUR und die Sachaufwendungen auf 0,86 Mrd EUR.
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände sanken leicht um 5,1% auf 0,17 Mrd EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 15,1% bzw. 0,03 Mrd EUR und beliefen sich auf 0,23 Mrd EUR.
3 Auslandsgeschäft weiterhin expansiv
Das Geschäft mit dem Ausland entwickelte sich in den ersten drei Monaten weiterhin expansiv. Wie auch schon im Vergleichsquartal des Vorjahres erhöhten sich die Auslandsforderungen um 10,5% (2004: +10,6%) und die Auslandsverbindlichkeiten um 9,6% (2004: +7,3%). Durch die unterschiedlich starken Wachstumsraten überstiegen die Forderungen weiterhin die Verbindlichkeiten im Auslandsgeschäft. In absoluten Zahlen ausgedrückt beliefen sich die Forderungen auf 271,72 Mrd EUR und die Verbindlichkeiten auf 257,14 Mrd EUR.
Sowohl auf der Aktiv- als auch auf der Passivseite waren die Geschäfte mit den ausländischen Kreditinstituten hauptverantwortlich für den Zuwachs. Die Auslandsforderungen stiegen dadurch um 19,16 Mrd EUR, die Verbindlichkeiten um 15,34 Mrd EUR.
Die Anteile der Auslandsgeschäfte gemessen an der Bilanzsumme lagen per 31. März 2006 auf der Aktivseite bei 35,8% und auf der Passivseite bei 33,9%.

4 Kredite stiegen leicht
Das Kreditgeschäft mit inländischen Nichtbanken zeigte gegenüber dem Vorquartal eine leichte Steigerung (+1,0% bzw. +2,52 Mrd EUR). Dieser Anstieg wurde vollständig durch den 1,3-prozentigen Zuwachs (+2,68 Mrd EUR) im EUR-Kreditgeschäft hervorgerufen. Gleichzeitig ging der Anteil der Fremdwährungskredite3)
im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozentpunkte auf 19,9% zurück. Ende des ersten Quartals 2006 konnte somit ein Gesamtstand der Direktkredite von 265,81 Mrd EUR ausgewiesen werden.
Nach Größenklassen gegliedert, befanden sich zum 31. März 2006 rund 72% aller Euro-Kredite im Bereich bis 10.000 EUR4),
ein Euro-Kredit belief sich auf durchschnittlich 35.175 EUR. Die meisten Fremdwährungskredite (34,0%) befanden sich hingegen im Segment zwischen 100.000 und 500.000 EUR. Im urchschnitt lautete ein Fremdwährungskredit auf rund 138.950 EUR.
Regional betrachtet war der Anteil der Fremdwährungskredite am gesamten Kreditvolumen weiterhin in Vorarlberg mit 43% am höchsten, gefolgt von Tirol mit rund 33%. In den restlichen Bundesländern schwankte der Fremdwährungsanteil innerhalb einer Bandbreite von 12,8% (Oberösterreich) und 21,5% (Kärnten).
Bei sektoraler Betrachtung fällt auf, dass nach wie vor die Volksbanken mit einem 27,3-prozentigen Fremdwährungskreditanteil in diesem Bereich am aktivsten waren. Die restliche Streuungsbreite reichte von 5,7% (Sonderbanken) bis 27,0% (Sparkassen).
Die dominierende Währung war auch im ersten Quartal 2006 der Schweizer Franken (CHF), der einen Anteil von 88,1% aller Fremdwährungskredite ausmachte. Gegenüber dem Vorquartal gab es allerdings einen leichten Rückgang um 0,5 Mrd EUR auf einen Stand von 47,1 Mrd EUR zu verzeichnen.5) Die Ausleihungen in japanischen Yen (JPY) sanken erstmals seit dem Beginn der Erhebung der EZB-Monetärstatistik unter die 2 Mrd-Marke auf 1,9 Mrd EUR. Im Gegensatz dazu gab es bei den Krediten in US-Dollar (USD) einen Anstieg von 0,7 Mrd EUR. Das Gesamtvolumen der USD-Ausleihungen betrug somit im März 4,1 Mrd EUR und ist damit bereits mehr als doppelt so hoch wie das aushaftende Volumen der JPY-Kredite.

5 Sichteinlagen reduzierten sich durch Reklassifikation
Die Gesamteinlagen bei allen in Österreich tätigen Kreditinstituten nahmen gegenüber dem Jahresende 2005 in Summe leicht um 0,9% (+1,89 Mrd EUR) auf 222,65 Mrd EUR zu. Im ersten Quartal 2005 belief sich der Zuwachs noch auf 1,2% (+2,50 Mrd EUR). Bei den Einlagen wurde die Mehrheit (98,3%) in Euro veranlagt.
Im ersten Quartal 2006 erhöhten sich die langfristigen (Spar-)Einlagen; die kurzfristigen Verbindlichkeiten (Sichteinlagen) gingen zurück. Im Einzelnen stiegen die Termineinlagen um 3,8% auf 24,95 Mrd EUR und die Spareinlagen um 1,2% auf 138,51 Mrd EUR. Die Sichteinlagen dagegen reduzierten sich seit Jahresbeginn um 1,1% auf 59,19 Mrd EUR. Zurückzuführen ist diese Entwicklung teilweise auf den starken Zuwachs der Spareinlagen bei den Sparkassen (+1,77 Mrd EUR). In diesem Sektor fand eine Reklassifikation von Sparkartenprodukten von Sichteinlagen zu Spareinlagen statt. Weiters entwickelten sich die Spareinlagen bei den Aktienbanken (–0,67 Mrd EUR) deutlich rückläufig, neben geringen Rückgängen bei den Bausparkassen (–0,10 Mrd EUR) und den Landes-Hypothekenbanken (–0,09 Mrd EUR). Bei den Direktbanken setzte sich jedoch das Wachstum der Einlagen allgemein (+34,1%) und der Sichteinlagen im Speziellen (+38,3%) fort. Der Anteil der Direktbanken an allen Sichteinlagen stieg im Quartalsabstand von 3,5% auf 4,9%.

6 Besondere außerbilanzmäßige Finanzgeschäfte legten zu
Zum 31. März 2006 betrug das Volumen der Derivativgeschäfte 1.587,47 Mrd EUR; das entspricht einem Anstieg im Vergleich zum Vorquartal um 5,4%. Das Verhältnis der besonderen außerbilanziellen Finanzgeschäfte zur Gesamtbilanzsumme der österreichischen Kreditinstitute blieb bei rund dem 2,1fachen.
7 Capital Ratio stieg an
Der unkonsolidierte Eigenmittelstand erhöhte sich im Vergleich zum Dezember 2005 um 5,31 Mrd EUR bzw. 10,2% auf 57,26 Mrd EUR. Dadurch ergab sich im Berichtsmonat März 2006 ein Eigenmittelüberschuss 6)von 26,96 Mrd EUR.
Mit 39,41 Mrd EUR entfielen rund zwei Drittel der Eigenmittel auf das Kernkapital. Die unkonsolidierte Eigenmittelausstattung in Prozent der Bemessungsgrundlage (Capital Ratio) betrug 15,5% (+1,1 Prozentpunkte gegenüber dem Ultimo 2005). Die Mindestausstattung liegt laut Bankwesengesetz (BWG) bei 8%. In der sektoralen Betrachtung wies der Landes-Hypothekenbankensektor mit 10,4% die geringste bzw. der Sparkassensektor mit 19,8% die höchste Capital Ratio auf.
8 Bankstellendichte sank
Im ersten Quartal 2006 reduzierte sich die Anzahl der Bankstellen um 22 auf 5.175. Diese Veränderung resultiert aus 27 Schließungen und fünf Neugründungen. Die Bankstellendichte veränderte sich dementsprechend von 1.586 Einwohner pro Bankstelle per Ende Dezember 2005 auf 1.593 7) Einwohner pro Bankstelle.
Aufgrund einer Konzessionszurücklegung und einer Neugründung hat sich die Anzahl der Hauptanstalten im ersten Quartal 2006 nicht verändert. Bei den Zweigstellen ist es gleichzeitig zu einer Reduktion um die erwähnten 22 Plätze gekommen.
In der Steiermark und in Niederösterreich wurden jeweils fünf Bankstellen geschlossen, in Oberösterreich, Tirol und Kärnten jeweils vier, in Wien und Salzburg jeweils zwei sowie in Vorarlberg eine. Die neu hinzugekommenen Bankstellen wirkten sich in Tirol mit zwei sowie in Niederösterreich, der Steiermark und in Kärnten mit jeweils einer aus.
9 Pensionskassen erhöht Vermögensbestand
Abseits der Banken konnten im ersten Quartal 2006 noch folgende wesentliche Entwicklungen im Bereich der Pensionskassen und der Mitarbeitervorsorgekassen 8) festgestellt werden:
Der Vermögensbestand der 13 betrieblichen und sieben überbetrieblichen Pensionskassen erhöhte sich im ersten Quartal 2006 gegenüber dem Vorquartals-Ultimo um 2,7% (oder 0,3 Mrd EUR) auf insgesamt 11,9 Mrd EUR. Damit setzte sich der ununterbrochene Anstieg des Vermögensbestands der Pensionskassen seit dem vierten Quartal 2002 fort und brachte im ersten Quartal 2006 einen neuerlichen Höchstwert.
Die Investmentzertifikate sind mit einem Wert von 11,2 Mrd EUR die bei weitem wichtigste Anlageform der Pensionskassen. Gemessen am Gesamtvermögensbestand entfielen per Ende März 2006 86,6% auf Zertifikate inländischer Emittenten und 7,8% auf Zertifikate ausländischer Emittenten, was insgesamt einem Anteil an Investmentzertifikaten von 94,4% entsprach.
10 Abfertigungsanwartschaften stiegen um knapp 85%
Die Bilanzsumme betrug zu Ende des ersten Quartals 2006 841,37 Mio EUR (31. März 2005: 464,76 Mio EUR).
| Tabelle 2 | |||
|---|---|---|---|
| Ausgewählte Kennzahlen aus dem Bereich der Finanzstatistik | |||
| unkonsolidiert | Stand
März 2006 | Kumulative Veränderung | |
| Q1 06 | Q1 05 | ||
| Anzahl der Hauptanstalten | 880 | 0 | 1 |
| Anzahl der Auslandstöchter (> 25%) | 94 | 4 | 0 |
| in Mio EUR | in % | ||
| Bilanzsumme | 758.425 | 4,6 | 3,9 |
| Direktkredite | 265.814 | 1,0 | 0,1 |
| Spareinlagen | 138.510 | 1,2 | 0,3 |
| Vermögensbestand Pensionskassen | 11.856 | 0,3 | 2,1 |
| Verwaltetes Vermögen Investmentfonds | 164.609 | 5,1 | 4,9 |
| in % | in Prozentpunkten | ||
| Anteil der FW-Kredite an Gesamtkrediten | 19,9 | −0,3 | 0,3 |
| Anteil der Kredite in JPY an FW-Krediten insgesamt | 7,6 | 1,3 | 0,7 |
| Anteil der Kredite in CHF an FW-Krediten insgesamt | 88,1 | −0,9 | 1,2 |
| Anteil Auslandsaktiva an der Bilanzsumme | 35,8 | 1,9 | 2,0 |
| Anteil Auslandspassiva an der Bilanzsumme | 33,9 | 1,5 | 1,0 |
| Volumen Derivativgeschäfte in % der Bilanzsumme | 209,3 | 1,6 | −16,2 |
| Cost-Income-Ratio | 63,0 | 1,1 | −3,5 |
| Relation Nettozinsertrag/Betriebserträge | 43,5 | −1,7 | −2,5 |
| Relation Personalaufwand/Betriebsaufwendungen | 50,6 | 0,5 | 0,5 |
| Capital Ratio | 15,5 | 1,1 | 0,1 |
| Quelle: OeNB. | |||
Rückfragehinweis:
Statistik-Hotline
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Verleger, Herausgeber und Hersteller:
Oesterreichische Nationalbank
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Günther Thonabauer
Tel.: (+43-1) 404 20-6666
1) Der Autor dankt den Mitarbeitern der Abteilung für Bankenstatistik und Mindestreserve für wertvolle Vorarbeiten.
2) Im Rahmen der Total-Spread-Berechnung werden sämtliche verzinste Aktiva mit den verzinsten Passiva verglichen. Die daraus resultierende Zinsspanne wird um den Endowment-Effekt korrigiert (d. h., es werden unterschiedlich große Volumina auf der Aktiv- und Passivseite in der Berechnung berücksichtigt). Es ist darauf hinzuweisen, dass bei dieser Methode die unterschiedlichen Laufzeitstrukturen auf der Aktiv- und Passivseite keine Berücksichtigung finden.
3) Unbereinigt um Wechselkurseffekte.
4) Inklusive Überziehungen bei Girokonten.
5) Der Euro wertete im ersten Quartal 2006 gegenüber dem Schweizer Franken um rund 1x% auf.
6) Eigenmittel/Ist minus Eigenmittel/Soll.
7) Hochrechnung der Einwohnerzahl mit den Bevölkerungsdaten vom 1. Jänner 2005.
8) Mitarbeitervorsorgekassen sind rechtlich selbstständige Institutionen, die berechtigt sind, Abfertigungsbeiträge hereinzunehmen, zu verwalten und zu veranlagen; sie sind Kreditinstitute gemäß § 1 BWG.
9) Gesetzlich sind die Kassen verpflichtet, eine Kapitalgarantie zu gewähren.
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