Bericht

Wertpapierportefeuilles privater Haushalte in Österreich (Statistiken Q1/06)

Wien, 23. 1. 2006 (Michael Andreasch)

Mehr als ein Fünftel des Geldvermögens privater Haushalte bestand zum 30. Juni 2005 aus Finanzanlagen in Wertpapiere. Die Veranlagungen in Rentenwertpapiere und Aktien erfolgten vorwiegend in inländische Papiere, wobei Bankenanleihen dominierten. Investmentzertifikate machten zu diesem Stichtag bereits rund die Hälfte des gesamten Wertpapierbestands aus. Das Verhältnis der Zertifikate zu den Spareinlagen betrug 1:4. Private Haushalte mit hohem Nettoeinkommen waren die wichtigste Investorenschicht für Anleihen, Aktien und Investmentzertifikate. Im Vergleich mit anderen Ländern im Euroraum lag der Anteil des Wertpapierbesitzes am gesamten Geldvermögen deutlich unter dem Durchschnitt.



1. Portfolioumschichtungen zwischen 1995 und erstem Halbjahr 2005

Das Wertpapierportefeuille des privaten Haushaltssektors1)  hatte zum 30. Juni 2005 einen Marktwert von 81,9 Mrd EUR. Dieses Volumen entsprach fast der Börsenkapitalisierung auf dem Prime Market der Wiener Börse. Jeder vierte Euro im Geldvermögen der privaten Anleger (mit einem Wert von 345,3 Mrd EUR) war damit in Anleihen, börsennotierte Aktien und Investmentzertifikate investiert, während vier von zehnEuro in Spareinlagen deponiert waren. Österreichische Privatanleger hatten vom gesamten Wertpapierbestand 70,3 Mrd EUR (86%) in inländische Papiere veranlagt und damit zur Jahresmitte 2005 rund 12% des gesamten Umlaufvolumens inländischer Wertpapiere in Höhe von 582,4 Mrd EUR in ihrem Besitz.

 

Die Wertpapierveranlagungen der privaten Haushalte in Österreich setzen sich zu einem Drittel aus Rentenwertpapieren, zu einem Fünftel aus börsennotierten Aktien und zu knapp weniger als die Hälfte aus Investmentzertifikaten zusammen.

 


Wertpapierportefeuille des Haushaltssektors

 

Das gesamte Geldvermögen wuchs zwischen 1995 und der Jahresmitte 2005 um rund 60%. Der Marktwert der handelbaren Wertpapiere im Besitz privater Anleger stieg um knapp 80%. Die Wachstumsrate war damit mehr als doppelt so hoch als die der gesamten Einlagen. Der Anteil des Wertpapierbesitzes am gesamten Geldvermögen verzeichnete in den letzten zehn Jahren einen leichten Anstieg auf knapp 24%.2)

 

Die aktuelle Zusammensetzung der Wertpapierposition spiegelt einerseits noch immer die Dominanz der Rentenwertpapiere des inländischen Finanzsektors wider und andererseits zeigt sie eine in den vergangenen zehn Jahren aufgetretene Strukturverschiebung auf. Das Portefeuille bestand zum Jahresultimo 1995 noch zu 71% aus Rentenwertpapieren und nur zu 10% bzw. 19% aus Aktien bzw. Investmentzertifikaten. Die Dynamik in der Portfolioumschichtung ging vor allem vom starken Rückgang der inländischen Bankenanleihen im Besitz privater Anleger aus, die durch ein verstärktes Kaufinteresse an Investmentzertifikaten inländischer Fonds zwischen 1995 und 1999 substituiert wurde. Im Jahr 1999 war die stärkste Bewegung innerhalb der letzten zehn Jahre zu verzeichnen. Private Haushalte verkauften wie in den Vorjahren auch im Jahr 1999 Schuldverschreibungen inländischer Emittenten, obwohl das Gesamtvolumen, nicht zuletzt durch die Einführung der europäischen Einheitswährung, in diesem Jahr stark ausgeweitet wurde. Die Banken erhöhten beispielsweise ihre ausstehenden Emissionen um mehr als 8,1 Mrd EUR. Die frei werdenden Geldmittel wurden von privaten Haushalten nicht zuletzt aufgrund der guten Performance auf den Aktienmärkten im Jahr 1999 für Käufe von inländischen Aktien und inländischen Investmentzertifikaten verwendet.

 

 



Wertpapierportefeuille des Haushaltssektors

 

Diese gestiegene Nachfrage der privaten Haushalte an Investmentzertifikaten erklärt zum Teil das enorme Wachstum von inländischen Fonds3), deren veranlagtes Kapital sich zwischen 1995 und der Jahresmitte 2005 vervierfachte. Die Bedeutung der privaten Haushalte wird durch ihre Rolle als dominierende Anlegergruppe, die im Besitz eines Drittels des gesamten Fondsvolumens ist, unterstrichen.

 

Ungünstige Kapitalmarktentwicklungen, die im ersten Halbjahr 2000 durch das Platzen der Aktienblase der Dotcom-Branche eingeleitet wurden, beeinflussten zeitverzögert auch die Nettokäufe privater Haushalte. Diese verringerten sich in den Jahren 2002 und 2003 besonders stark und machten in beiden Jahren nur jeweils ein Fünftel der gesamten Geldvermögensbildung aus. Bis 2001 und ab 2004 betrug der Anteil der Wertpapierveranlagungen mehr als 30%. Eine Normalisierung auf den internationalen Aktienmärkten ab dem zweiten Quartal 2004, gekoppelt mit dem nach wie vor sehr geringen Zinsniveau, machte die Investitionen in Aktien und Investmentzertifikate für die privaten Haushalte wieder attraktiver. Ein zusätzlicher Impuls kam durch das erhöhte Aktienangebot: Privatisierungen von Unternehmen4), die mehrheitlich im Besitz des Staats waren und die Tendenz, industriepolitische Beteiligungen seitens der Finanzinstitutionen, wie Banken und Versicherungen, weitgehend zu entflechten, förderten das Aktienangebot ebenso wie die Neuemissionen von Bankenaktien5).

 

Darüber hinaus spielen seit einigen Jahren die Emissionen von Immobilienaktien dank ihres hohen Streubesitzanteils eine wesentliche Rolle im Vermögensaufbau der Privatinvestoren. Diese Faktoren führten dazu, dass an der Wiener Börse im Jahr 2004 2,2 Mrd EUR und 2005 5,2 Mrd EUR6) Aktienkapital platziert wurde. Private Haushalte erwarben seit dem letzten Börsenboom (1999) bis zum ersten Semester 2005 im Durchschnitt 16% des netto an der Börse emittierten Volumens.

 

Die wechselvolle Entwicklung der Wertpapierpreise seit 1999 veränderte auch den Marktwert der Wertpapierportefeuilles des privaten Haushaltssektors. Während in den Jahren 2001 und 2002 die Kursverluste den Marktwert der Wertpapieranlagen um 4,5% bzw. 6,4% verringerten, stieg das Portefeuille aufgrund buchmäßiger Kursgewinne im Jahr 2004 sowie im ersten Halbjahr 2005 um jeweils mehr als 5%. Die höchsten Ausschläge waren jeweils im Aktienpaket sowie im Bestand an inländischen Investmentzertifikaten festzustellen.



Kursgewinne und -verluste im Wertpapierportefeuille des Haushaltssektors

2. Branchen-, Regional- und Währungsgliederungen bei Rentenwertpapieren und Aktien sowie Wertpapieranlagen über Investmentfonds

2.1 Direktveranlagungen in Rentenwertpapiere und börsennotierte Aktien

Das Portefeuille des Haushaltssektors in Österreich bestand zum Jahresultimo 1995 zu 80% (37 Mrd EUR) aus Direktveranlagungen in Form von Rentenwertpapieren und Aktien. Die Investmentzertifikate erreichten zu diesem Zeitpunkt ein Volumen von 8,8 Mrd EUR und einen Anteil von 4% am gesamten Geldvermögen privater Haushalte. Das Verhältnis von Investmentzertifikaten zu Spareinlagen betrug 1:13.

 

Bis zum 30. Juni 2005 stieg der Wertpapierbestand aus Rentenwertpapieren und Aktien um knapp 20% auf 44,3 Mrd EUR an, während sich die Vermögenswerte aus Investmentzertifikaten auf 37,6 Mrd EUR vervierfachten. In diesen zehn Jahren veränderte sich das Verhältnis von Investmentzertifikaten zu Spareinlagen im Besitz von privaten Haushalten auf weniger als 1:4, das heißt, jeder neunte Euro im Geldvermögen der privaten Haushalte war in Investmentzertifikate investiert.

 

Zum 30. Juni 2005 machten inländische Emissionen mit rund 5.000 Einzelwertpapieren7) 80% der gesamten Wertpapierposition aus Rentenwertpapieren und börsennotierten Aktien aus. Im Mittelpunkt der Veranlagung standen allerdings nur wenige Emittenten und Produktgruppen:

 

  • Die Wertpapiere der zehn wichtigsten Anleiheemittenten, darunter neun Banken, erklärten die Hälfte des gesamten Bestands an Rentenwertpapieren in Höhe von 23,8 Mrd EUR. Die wichtigste Kategorie innerhalb dieses Veranlagungsbestandteils waren Wohnbauanleihen, die bis zu einer Verzinsung von 4% KESt-befreit sind. Das ausstehende Volumen dieser Anleihen im Besitz privater Anleger erreichte zum aktuellen Stichtag 7,2 Mrd EUR.
  • Der Fokus bei der Auswahl inländischer Aktien lag bei Titeln, die im ATX-Prime Market enthalten waren. Zur Jahresmitte 2005 hatte das Aktienpaket einen Marktwert von 7,9 Mrd EUR und machte drei Viertel des gesamten Besitzes an inländischen Aktien aus. Von der gesamten Börsenkapitalisierung in diesem Marktsegment in Höhe von fast 84 Mrd EUR war damit ein Zehntel im Besitz privater Investoren.8) Von den zehn im ATX-Prime Market am stärksten gewichteten Aktien (ohne BA-CA) hatten private Anleger Anteile im Wert von 4,7 Mrd EUR (8,7% der Börsenkapitalisierung) in ihrem Portefeuille. Die wichtigsten Branchentitel waren inländische Immobilienaktien, auf die fast 30% des gesamten Engagements entfielen. Die Indexsteigerungen dieser Aktien lagen zwar in den vergangenen Jahren unter jenen des gesamten ATX, waren aber deutlich höher als die Preissteigerungen der Immobilien in Österreich.      

 


Inländische Immobilienaktien im Besitz des Haushaltssektors

 

Bei der Auswahl der mehr als 4.700 ausländischen Rentenwertpapiere mit einem Marktwert in Höhe von 4 Mrd EUR fokussierte sich das Interesse mit einem Anteil von 80% auf Anleihen, die in Euro denominiert sind. Die wichtigste Zielregion für Wertpapierinvestitionen war Europa, wobei insbesondere Anleihen von Deutschland und den Niederlanden im Besitz privater Haushalte waren. Nach Branchen gegliedert dominierten neben Staatsanleihen auch Wertpapiere, die von Banken oder internationalen Konzernen emittiert wurden.

 

Ausländische Aktien waren im Ausmaß von 5,8 Mrd EUR im Besitz privater Anleger. In diesem Segment lag die Konzentration in der Veranlagung in einzelne Wertpapiere ähnlich hoch wie bei den inländischen Aktien. Die Zusammensetzung des Portefeuilles, das mehr als 9.000 ausländische Aktien umfasste, kann zur Hälfte durch 20 international gehandelte Aktien erklärt werden, wovon jede zweite Aktie von deutschen Unternehmen stammte. Private Haushalte bevorzugten bei der Auswahl insbesondere Banken, Versorgungsunternehmen und Firmen in Technologiebranchen.


2.2 Anlagetypen und Veranlagungsschwerpunkte der Investmentfonds

Inländische Haushalte hielten am 30.Juni 2005 Zertifikate inländischer Fonds in Höhe von 35,8 Mrd EUR bzw. ausländischer Fonds in Höhe von 1,8 Mrd EUR in ihrem Wertpapierbesitz. Das Portefeuille war – basierend auf dem Anlagetyp der in- und ausländischen Fonds – primär auf Rentenwertpapiere ausgerichtet. Zum aktuellen Stichtag war knapp weniger als die Hälfte des gesamten Marktwerts der Zertifikate in Rentenfonds investiert; 19% entfielen auf Aktienfonds und 31% auf gemischte Fonds. Alle drei Fondstypen trugen jeweils zu knapp mehr als 30% zum Wachstum seit 19999) bei. In absoluten Beträgen betrachtet hatten Geldmarktfonds und Immobilienfonds mit einem Anteil von 2% eine wesentlich geringere Bedeutung, wenngleich diese Fondstypen in den letzten Jahren die höchsten Wachstumsraten aufwiesen.

 

Sowohl inländische als auch ausländische Investmentfonds diversifizierten das von privaten Haushalten investierte Kapital mit einem Veranlagungsschwerpunkt im Euroraum, wenn es sich um Rentenwertpapiere handelte. Rund ein Drittel (6 Mrd EUR) wurden in Wertpapiere inländischer Emittenten platziert. Hingegen erfolgte zu zwei Drittel die Veranlagung in Anleihen von Emittenten anderer Mitgliedstaaten des Euroraums, mit einer Präferenz sowohl für deutsche als auch französische Staatsschuldverschreibungen. Die Schwerpunkte bei der Veranlagung in ausländische Aktien in Höhe von 10 Mrd EUR lagen mit zwei Drittel bei Unternehmen außerhalb des Euroraums, wobei US-amerikanische Aktien mehr als ein Viertel des Vermögensbestands ausmachten. Die wichtigsten Einzelpositionen waren Aktien von Banken, Versicherungen, Versorgungs- und Chemieunternehmen sowie Firmen in Technologiebranchen.



2.3 Direkter und über Fonds gehaltener Besitz an Rentenwertpapieren und Aktien

Die Wertpapiere mit einem Marktwert in Höhe von 81,9 Mrd EUR, gegliedert nach den Veranlagungsschwerpunkten aus dem direkten und über Fonds gehaltenen Besitz, bestanden zum 30. Juni 2005 zur Hälfte aus inländischen Wertpapieren. Bei einer Betrachtungsweise nach Wertpapiertypen, die inländische Haushalte im Portefeuille hielten, verschiebt sich somit der Inlandsanteil von 86% auf 50%. Eine Trennung nach Finanzierungsinstrumenten zeigt eine Präferenz für Rentenwertpapiere, die zwei Drittel des Vermögensbestands ausmachten, während in- und ausländische Aktien knapp weniger als ein Drittel zum Vermögensbestand beitrugen. Lediglich 4% waren auf sonstige Vermögenswerte, einschließlich Immobilien, zurückzuführen.

 


Portefeuillediversifikation des Haushaltssektors nach Veranlagungskanälen

3. Investorenschichten innerhalb des Haushaltssektors

Innerhalb des Haushaltssektors konzentrierte sich der Wertpapierbesitz auf einkommensstärkere Investorenschichten und beeinflusste daher auch die gesamte Vermögensverteilung. Nicht nur in Österreich ist die Einkommensverteilung ein wesentlicher Parameter für die Vermögensverteilung. Diese Ungleichverteilung des Vermögens ist auch in anderen Ländern festzustellen. Aktuelle Berechnungen der OeNB10) bestätigen die positive Korrelation zwischen dem Besitz von Wertpapieren und dem Nettoeinkommen des Haushalts. Zwischen 11% und 16% der Wiener Haushalte gaben an, Aktien, Anleihen bzw. Investmentzertifikate zu besitzen. Der Wertpapierbesitz in Haushalten, die ein Nettoeinkommen von weniger als 750 EUR hatten, ist demnach am geringsten. Weniger als 5% der Wiener Haushalte in dieser Einkommensklasse besaßen Wertpapiere, während mehr als 20% der Wiener Haushalte mit einem Nettoeinkommen von mehr als 3.000 EUR im Besitz von Anleihen, Aktien bzw. Investmentzertifikaten waren.

 


Verbreitungsgrad der Wertpapiere nach Haushaltseinkommen

4. Europäischer Vergleich

Die Struktur der Wertpapierposition und deren Bedeutung für das gesamte Geldvermögen wurden für einen Vergleich mit anderen Ländern der Europäischen Union11) herangezogen. Dabei zeigte sich in der Regel eine positive Korrelation zwischen dem Anteil der Wertpapiere am Geldvermögen und dessen Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). In den Ländern der Währungsunion machte zum Stichtag 31. Dezember 2004 der Wertpapierbesitz im Durchschnitt 35% des Geldvermögens aus, das heißt, knapp das Zweifache des BIP. Die Wertpapierbestände österreichischer Haushalte lagen mit einem Anteil von 22% am Geldvermögen deutlich unter dem Durchschnittswert. Ähnlich geringe Anteile hatten Frankreich und Schweden. Die Haushalte in den Niederlanden hielten aufgrund der hohen Position an versicherungstechnischen Rückstellungen bezogen auf das Geldvermögen noch geringere Wertpapierbestände als jene in Österreich. Belgische, italienische, aber auch britische Haushalte besaßen die höchsten Wertpapierpositionen bezogen auf ihr gesamtes Geldvermögen, das im europäischen Vergleich ebenfalls sehr hoch war. Im Durchschnitt aller Länder des Euroraums betrugen die Anteilspapiere 71% des gesamtenWertpapierbestands, während in Österreich Aktien und Investmentzertifikate nur zwei Drittel des Wertpapierportefeuilles ausmachten.

 


Wertpapierportefeuille und Geldvermögen privater Haushalte 2004

 

Im Durchschnitt aller Länder des Euroraums machten die Emissionsvolumina von handelbaren Wertpapieren an den gesamten finanziellen Verbindlichkeiten der jeweiligen Volkswirtschaften rund 30% aus; in Österreich 34%. Allerdings fielen die Börsenkapitalisierung und damit das Aktienangebot in Österreich deutlich geringer aus als jenes in den anderen Ländern des Euroraums. Das Angebot an Rentenwertpapieren in Österreich war dadurch beschränkt, dass vor allem Staatsanleihen und Fremdwährungsemissionen von Banken und Unternehmen vornehmlich im Ausland platziert wurden und auch im Besitz von Ausländern blieben. Diese Wertpapiere machten einen relativ großen Anteil aus, wodurch das Potenzial für höhere Wertpapierinvestitionen in inländische Emissionen beschränkt blieb.


Anhang



Literaturverzeichnis

Brandolini, A. 2005.  The Distribution of Wealth in Germany and Sweden: Discussion of the Papers by Stein and Klevmarken. Konferenz der Arbeiterkammer zum Thema „Steigende wirtschaftliche Ungleichheit bei steigendem Reichtum?“. 7. November.

Deutsche Bundesbank. 2005.  Ergebnisse der Gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung in Deutschland für 1991 bis 2004. In: Statistische Sonderveröffentlichung 4.

Mooslechner, P., C. Beer, M. Schürz und K. Wagner. 2005.  Mikrodaten zum Geldvermögen der österreichischen Haushalte – eine wichtige Informationsgrundlage für die Geld- und Wirtschaftspolitik. Konferenz der Arbeiterkammer zum Thema „Steigende wirtschaftliche Ungleichheit bei steigendem Reichtum?“. 7. November.

Wiener Börse. 2005.  Investieren in Österreich. Es lohnt sich. www.wienerboerse.at



Herausgeber:

Oesterreichische Nationalbank

Sekretariat des Direktoriums/Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: (+43-1) 404 20-6666

1) Private Haushalte, Einzelunternehmen, selbstständig Erwerbstätige und private Organisationen ohne Erwerbszweck.

2) Der durchschnittliche Anteil lag bei 21,5% mit einer Standardabweichung von 1 Prozentpunkt.

3) Siehe auch Kurzbericht über die Entwicklung der inländischen Investmentfonds in STATISTIKEN Daten & Analysen Q4/05.

4) Aktuelle Privatisierungen 2003: Böhler-Uddeholm (419 Mio EUR), Voest-Alpine (478 Mio EUR), VA Technologie (500 Mio EUR); 2004: Telekom Austria (3.049 Mio EUR) – Quelle: Wiener Börse AG.

5) BA-CA: 4,1 Mrd EUR (drittes Quartal 2003), Raiffeisen International: 1 Mrd EUR (zweites Quartal 2005) – Quelle: Wiener Börse AG.

6) Initial Public Offerings (IPOs) und Kapitalerhöhungen – Quelle: Wiener Börse AG.

7) Quelle: Einzelwertpapierinformationssystem der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB).

8) Von den 10 im ATX-Prime Market am stärksten gewichteten Aktien (ohne BA-CA) hatten private Anleger Anteile im Wert von 4,7 Mrd EUR (8,7% der Börsenkapitalisierung) in ihrem Portefeuille.

9) Eine Gliederung der Besitzverhältnisse nach Fondstypen ist ab dem Jahresultimo 1999 verfügbar. Die entsprechende Gliederung innerhalb der Publikumsfonds in der von der OeNB publizierten Investmentfondsstatistik ist ab dem dritten Quartal 2000 verfügbar.

10) Die OeNB wird in Heft Q2/06 der Publikationsreihe „Geldpolitik & Wirtschaft“ detaillierte Analysen zur Verteilung des Geldvermögens in Österreich anhand einer im Jahr 2004 durchgeführten Haushaltsbefragung durch FESSEL-GfK publizieren.

11) Aufgrund der Datenverfügbarkeit für den Zeitraum 1995 bis 2004 wurden nur Länder aus der EU-15 für die Vergleiche herangezogen. Keine Daten in dieser Ländergruppe gibt es für Griechenland, Irland und Luxemburg.

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