II Akten der Bankverwaltungsorgane

II. Akten der Bankverwaltungsorgane


Den Kern dieser Bestandsgruppe bilden die unter II/2 „Bankakten, allgemeine (Direktoriumsakten)“ geführten 5 Aktengruppen II/2a – II/2c, II/02e und II/2f (näheres dazu ist in den entsprechenden Erläuterungstexten nachzulesen), welche zugleich ein Spiegelbild der großen organisatorischen Wandlungen der österreichischen Notenbank seit 1816 darstellen.

Das inhaltliche Spektrum dieser Akten umfasst im Prinzip alle bei der Notenbank vorkommenden Geschäfte, mit Ausnahme jener Unterlagen, welche Kassa (Kassen) und Buchhaltung unmittelbar betreffen (diese finden sich in der Bestandsgruppe IV.). In den sonstigen Gruppen des Bestandes II/2 befinden sich Verzeichnisse, Indices sowie ergänzende Akten zu den oben erwähnten 5 Aktengruppen.

 

Ergänzt wird der II. Hauptbereich unter den Archivsignaturen II/3 bis II/11 mit Sonderbeständen aus der Monarchiezeit, welche insbesondere aus operativen Gründen zeitweilig gesondert aufgenommen und aktenmäßig protokolliert worden sind.  Diese „Sonderveraktungen“ fanden aber zwecks Vereinfachung der Indizierung und Registrierung früher oder später Aufnahme in das „allgemeine“ Aktenprotokoll. Beispielsweise wurde das bis 1869 gesondert geführte Protokoll für das „Wiener Währungsgebahrungsgeschäft“ der Nationalbank (unter der Signatur II/4b) per Erlass im Jahre 1870 aufgelassen. Ab da wurden diesbezügliche Einläufe unter der Materie 18 „Miscellen“ des allgemeinen Bankaktenindex protokolliert.