Stipendien

Franz-Weninger-Stipendium

Für Dissertationen und Diplomarbeiten auf dem Gebiet der Geldtheorie und Geldpolitik

Franz-Weninger-Stipendium

 

Das Franz-Weninger-Stipendium wird jedes Jahr – in Erinnerung an den vor einigen Jahren tödlich verunglückten Leiter derVolkswirtschaftlichen Abteilung– vom Direktorium der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) auf Vorschlag einer Fachjury für hervorragende  Dissertationen bzw. Diplomarbeiten auf dem Gebiet der Geldtheorie und Geldpolitik bei der jährlich stattfindendenConference on European Economic Integration (CEEI) der OeNB vergeben.

 

Im Rahmen des Stipendiums können drei Dissertationen bzw. Diplomarbeiten mit einem Einmalbetrag in der Höhe von je 3.000 EUR prämiert werden. Die Approbation der Diplomarbeit bzw. Dissertation muss an einer österreichischen Universität in dem unmittelbar vor dem Einreichtermin abgelaufenen Studienjahr (01.10.2011 – 30.09.2012) erfolgt sein. Die eingereichte Dissertation bzw. Diplomarbeit muss bis spätestens 17. September 2012 bei der Oesterreichischen Nationalbank, Otto-Wagner-Platz 3, 1090 Wien, unter dem Kennwort „Franz-Weninger-Stipendium“ einlangen. Genauer Details sieheTeilnahmebedingungen (letztere können auch telefonisch bzw. per E-Mail angefordert werden).

 




In den vergangenen Jahren wurde das Franz-Weninger-Stipendium an folgende Ökonominnen und Ökonomen vergeben:



2011

  • Emanuel Maximilian Gasteiger für die Arbeit "Expectations in Monetary and Fiscal Policy"
  • Oliver Picek für die Arbeit "The Underlying Driver of the Euro Zone Crisis: Current Account Imbalances"
  • Thomas Saghi für die Arbeit "A Critical View of Credit Rating Agencies, Exemplified by Collateralized Debt Obligations"



2010

  • Stephanie Lackner für die Arbeit "Optimale Geldpolitik in offenen Volkswirtschaf­ten unter besonderer Berücksichtigung von CPI- und PPI-basiertem Inflation Targeting"

  • Lukas Mayr für die Arbeit "Modelle der New Keynesian School unter besonderer Berücksichtigung der Geldpolitik"

  • Wolf Heinrich Reuter für die Arbeit "Can Monetary Policy Help to Prevent the Emergence of Asset Price Bubbles? Answer from Panel-Vectorautoregressions"


2009

  • Martin Frontull für die Arbeit "Central Bank Independence in Emerging Markets"

  • Christian Schoder für die Arbeit "The Effects of Monetary Policy on Accumulation, Growth and Distribution. A Post-Kaleckian Perspective on the US and Germany"

  • Lisa Windsteiger für die Arbeit "Die geldpolitische Strategie der EZB – unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Geldmenge"



2008

  • Martin Gächter für seine Arbeit "European Central Bank Monetary Policy – Using Taylor Rules to explain Interest Rate Setting Behaviour"

  • Janice Goodenough für ihre Arbeit "An Econometric Evaluation of the Subprime Crisis – Modeling the Link between Housing Markets and Monetary Policy"

  • Simon Dominik Sturn für seine Arbeit " Der Einfluss von Geld- und Fiskalpolitik auf die strukturelle Arbeitslosigkeit "


2007

  • Robert Hierländer für seine Diplomarbeit „Monetary Theory and Policy in Closed and Open Economies: A New Keynesian Approach“

  • Karin Lang für ihre Diplomarbeit „Analyse von Arbitragegelegenheiten im Bereich der Kapitalstruktur eines Unternehmens“


2006

  • Bernhard Stanzl für seine Arbeit „Vergleichende Analyse der geldpolitischen Instrumente und Strategien von EZB und FED sowie deren institutionelle Rahmenbedingungen“


2005

  • Hermann W. Elendner für seine Arbeit „On the Emergence of Money – The Formation of Media of Exchange in Artificial Societies“

  • Thomas Hedl für seine Diplomarbeit „Fiscal Federalism in der Wirtschafts- und Währungsunion?“
  • Claudia Steinwender für ihre Arbeit „Die Entstehung des Geldes“


2004

  • Herwig Immervoll für seine Dissertation „The Effects of Inflation on the Taxation of Income in Europe. An Empirical Investigation Using Microsimulaton”

  • Stephan Gruber für seine Diplomarbeit „Purchasing Power Parities: „The Evidence from International (ICP) Price Data”
  • Christian Lininger für seine Diplomarbeit „Austrian-German Interest Differentials and Economic Fundamentals“


2003

  • Elisabeth Springler   für ihre Dissertation „Beschäftigungseffekte durch Finanzmarktliberalisierung? Griechenland als Critical-Case-Study“

  • Wolfgang Schwarzbauer  für seine Diplomarbeit „Stock Markets and Real Economic Activity“
  • Patrick Butler   für die Diplomarbeit „The Accuracy of Analyst Forecasts: IPOs at the Neue Markt in Frankfurt“


2002

  • Gertrude Preslmair   für die Dissertation „Der Transformationsprozess des tschechischen Bankensektors“

  • Stefan Povaly   für die Diplomarbeit „Relationship between Stock- and Currency Markets in Emerging Regions with Particular Relevance for Poland“
  • Clemens Jobst   für die Diplomarbeit „How to join the Gold Club: The Credibility of Austria-Hungary’s Commitment to the Gold Standard 1892–1913“