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Der Euro im Entwurf

Auch so hätten unsere Banknoten aussehen können …


Der Euro im Entwurf

 

Der Entwurf der EURO-Banknoten stammt von Robert Kalina, dem Banknoten-Designer der Oesterreichischen Nationalbank. Doch wie sahen die Alternativen aus?
Nach sieben Jahren wurden die Entwürfe, welche für den Banknoten-Wettbewerb 1996 eingereicht wurden, seitens der EZB für die Öffentlichkeit freigegeben. 

 


Im Rahmen einer Ausstellung im Geldmuseum der Oesterreichischen Nationalbank sind alle 44 Entwürfe des Wettbewerbes mit Hintergrundinformationen zu den Designern zu sehen.


Für 305 Mio. Menschen aus 12 Ländern Europas sind die EURO-Banknoten heute zum täglichen Zahlungsmittel geworden. Der Entwurf der EURO-Banknoten, welcher aus dem Wettbewerb 1996 auf Grundlage des Votums einer unabhängigen Fachjury sowie der Ergebnisse einer europaweiten Umfrage ausgewählt wurde, stammt von Robert Kalina, dem Banknoten-Designer der Oesterreichischen Nationalbank. 

Doch wie sahen die Alternativen aus? Nach sieben Jahren wurden die Entwürfe seitens der EZB für die Öffentlichkeit freigegeben: Insgesamt hatten 29 Designer, die von 14 Zentralbanken aus der Europäischen Union nominiert wurden, 44 Entwürfe für den EURO-Banknotenwettbewerb 1996 eingereicht. Den Designern standen zwei Themen, nämlich „Zeitalter und Stile in Europa“ oder „modern/abstrakt“, zur Auswahl. Die vorgeschlagenen Sujets reichten von Einhorn und Walflosse über mathematische Formeln und das ABC bis zu Shakespeare und Goethe. 

Das Ergebnis kennt jeder – unsere heutigen EURO-Banknoten: Robert Kalina thematisierte auf den Banknoten die Baustile europäischer Kulturepochen mit Fenstern und Toren auf der Vorderseite als Symbol für den europäischen Geist der Verbundenheit sowie den Brücken auf der Rückseite, die die enge Zusammenarbeit zwischen den EURO-Ländern darstellen.  


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