Österreichische Geldgeschichte


Tetradrachme, Svicca, um 100 v. Chr.

Antike Geldwirtschaft im heutigen Österreich

Die ersten Münzen traten auf dem Gebiet Österreichs Mitte des zweiten vorchristlichen Jahrhunderts auf. Es handelte sich um Prägungen mittelkeltischer Stämme (Vindeliker, Boier, Noriker), die nach griechisch-makedonischen Vorbildern gestaltet …


Ungarischer Denar, Andreas I.

Geld und Handel zur Zeit des Silberpfennigs

Die Ostgebiete des Frankenreichs blieben von der Entwicklung des karolingischen Geldwesens anfangs weitgehend unberührt. Zwar herrschte entlang der Donau lebhafter Handel, Münzgeld spielte aber nur eine untergeordnete Rolle. Zahlungen erfolgten meist in …


Pfennig, Wien, Albrecht II.

Die Krise des mittelalterlichen Münzwesens

Die Wiener Pfennige wiesen einen großen Bilderreichtum auf, da sie anfangs der periodischen, meist jährlichen, Münz­erneue­rung unterlagen und die Münzen unterscheidbar sein mussten. Die so genannte „Münzverrufung“ oder …


Kreuzer, Meran Meinhard I.

Das Aufkommen der „groben Sorten“

Mit dem Wachstum von Handel und Wirtschaft im Hochmittelalter war das Bedürfnis nach höheren Nominalen gestiegen. Größere Transaktionen, für die der Pfennig unzureichend war, wurden durch das „Zuwägen“ von Pfennigen oder …


Schwazer Bergbuch, 1556

An der Schwelle zur Neuzeit – Innovatives Land Tirol

Das Tiroler Münzwesen hatte auch nach der Vereinigung mit Österreich 1363 seine Eigenständigkeit behalten. Bedingt durch die Währungskrise in den Nachbarländern Bayern, Salzburg und Österreich war es in der ersten Hälfte des …


Maximilian I., Münzstätte Hall

Das Zeitalter des Talers

Maximilian I., der 1493 die habsburgischen Länder unter sich vereinigte, bemühte sich im Rahmen der Neuordnung der Verwaltung auch um eine Vereinheitlichung des Münzwesens. Die 1510 für die österreichischen Länder erlassene …


Titelblatt des Werks von Wilhelm von Hörnigk

Reform und Krise – Die Ära der Konventionsmünzen

Kostspielige Kriege zur Durchsetzung der österreichischen Hegemonialpolitik, ein veraltetes Finanzwesen und eine wenig entwickelte Wirtschaft waren die Ursachen für die fortgesetzten Geldprobleme des Habsburgischen Staates. Hatte Albrecht von Wallenstein, …


1 Gulden ö. W., 1858

Gulden und Kronen

Die Wiederherstellung monetärer Stabilität nach den Ereignissen 1848/49 erwies sich aus mehreren Gründen als schwierig. Die Kosten für die Aufrechterhaltung der Großmachtstellung Österreichs im Krimkrieg (1855 bis 1856) und der …


Plakat Völkerbundanleihe

Vom Schilling zum Euro

Im September 1922 gelang es der österreichischen Regierung, unter Verweis auf eine drohende Staatskrise, von den Staaten des Völkerbundes die Zusage finanzieller Hilfe zu erhalten. In den „Genfer Protokollen“ vom 4. Oktober 1922 wurden die …


20 Schilling (1928) – Vorderseite

Historische Banknoten

Kronen- und Schillingbanknoten, Alliierte Militärschilling, Reichsmark- sowie Reservenoten.


Vom Schilling zum Euro

Literatur zur österreichischen Geldgeschichte

Michael Alram, Der Beginn der Münzwirtschaft in Österreich und die Geschichte des Kremser Pfennigs, in: Jahrbuch für Landeskunde von Niederösterreich, 60/61(1994/95), 9–41. Michael Alram, Geld aus aller Welt. Die Entwicklung zur Münze …