Die Oesterreichische Nationalbank wurde am 9. Oktober 2008 von der Wiener Wirtschaftskammer für ihre Sammeltätigkeit mit dem OscART 08 ausgezeichnet. Im Rahmen eines Festaktes im Museumsquartier haben Herr Direktor Dr. Peter Zöllner und Frau STAL Olivares Diaz den Preis für die OeNB entgegengenommen. Die Verleihung des OscART 2008 stand unter dem Ehrenschutz der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, Dr. Claudia Schmied.
In den diesjährigen Kategorien „Zeitgenössische Galerien“ und „Klassischer Kunsthandel“, sowie für besondere Leistungen in den Bereichen „Museumswesen“ und „Sammeln“ hat das Wiener Gremium „Der Kunsthandel“ der Wirtschaftskammer Wien Preisträgerinnen und Preisträger gewählt, die mit ihrer langjährigen und beispielhaften Tätigkeit bedeutende Impulse in Kunst, Kunstvermittlung und Kunstsammeln gesetzt haben. Die OeNB erhielt den Preis in der Kategorie „Sammeln".
Dr. Klaus Albrecht Schröder, Direktor, Albertina Wien ehrte die besonderen Verdienste um den Kunsthandel und die Sammlung der Oesterreichische Nationalbank mit den Worten: „Die Kunstsammlung der OeNB ist eine der interessantesten Sammlungen innerhalb der österreichischen Firmensammlungen. Durch ihre zwei dezidierten Schwerpunkte – Kunst der Zwischenkriegszeit und Kunst der Gegenwart – ist es gelungen, innerhalb weniger Jahre einen in die Tiefe gehenden Überblick über prägende Strömungen der österreichischen Kunst zu geben. Damit hat die OeNB auch eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe verantwortungsvoll übernommen: Tradition und Gegenwart zu fördern, zu bewahren und der Nachwelt zu erhalten.“
Der OscART wird jedes Jahr von einem zeitgenössischen Künstler neu gestaltet. Den OscART 2008 hat Roland Kollnitz entworfen. Mit seinem Werk „Sammlerstück“ für den OscART 2008 bezieht sich Kollnitz sowohl auf den Begriff des Werk- oder Meisterstücks, als auch auf den allen OscART-Preisträgerinnen und Preisträgern eigenen sensiblen Umgang mit der Kunst. Denn der OscART 2008 ist keine festgelegte Skulptur sondern benötigt für die vom Künstler bewusst nicht vorgegebene Art der Aufstellung die gestaltende Hand der Kunstliebhaber und ein gewisses Maß an Hinwendung und Pflege.