Mit seinen expressiven, gegenständlichen Gemälden in kräftigen Farben ist Christian Ludwig Attersee einer der vielseitigsten Künstler Österreichs. 1957 bis 1963 an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien ausgebildet, ist er nicht nur als bildender Künstler, sondern auch als Musiker, Schriftsteller, Filmproduzent und Bühnenbildner tätig. Seine Bilderzyklen und Werkgruppen tragen so skurrile Titel wie „Triebstör“, „Draufhausen“, „Horizontmilch“ und „Störobst“. Seit 1992
ist er Professor für Malerei, Animationsfilm und Tapisserie an der Universität für angewandte Kunst in Wien.
Maße: 187 x 187 cm
Technik: Acryl auf Leinwand
Bezeichnet: "Tulpenschmiede Attersee ’98"
1940 geboren in Preßburg
erste künstlerische Tätigkeit: Kurzromane, Lieder, die er selbst für Klavier und
Gitarre vertont und singt, Bühnenbilder und Comiczeichner
Attersee wird zu einer herausragenden Figur der österreichischen
Seglerjugend, gewinnt viele Segelregatten
1957-1963 Studium an der Hochschule für angewandte Kunst, Wien
Bühnenarchitektur, ab 1959 Malerei (Prof. Eduard Bäumer)
Rock-’n’-Roll-Sänger in Tanzlokalen, entwickelt eigene Gesangsprache
1963-1966 entstehen die Bildzyklen "Wetterbilder" und "Regenbogenanomalien"
ab 1965 Objekterfindungen "Speisekugel" und "Speiseblau", das "Objekt Vagina",
"Prothesenalphabet", "Attersteck" und "Speicheltönung"
1965-1966 Aufenthalt in Berlin
Mitte der sechziger Jahre Beginn der Freundschaft mit den Künstlern
Günter Brus, Hermann Nitsch, Walter Pichler, Dieter Roth, Dominik Steiger und Oswald Wiener
1971-1972 zweiter Aufenthalt in Berlin, Bilderreihe "Zyklus Segelsport"
1977-1980 Bildgruppe "Triebstör" und "Draufhausen"
1978-1979 Zyklus "Horizontmilch"
Parisaufenthalt
1984 vertritt Attersee Österreich an der Biennale Venedig
im Herbst 1984 beendet Attersee seine Werkgruppe "Störobst"
1985 die Bildreihe "Keil mit Hut"