Künstlerhomepage: www.wanderbertoni.com
Wander Bertoni zählt zu den wichtigsten Vertretern der abstrakten Plastik in Österreich. Schon in den ersten monumentale Auftragswerken, wie in der 4,5 Meter hohen Edelstahlskulptur von 1953 vor der Wiener Stadthalle, zeigt sich sein Bekenntnis zur Abstraktion. Das von Wittgensteins Traktat angeregte "Imaginäre Alphabet" von 1954/55 brachte Bertoni internationale Aufmerksamkeit ein. Der Künstler lebt in Winden am Neusiedlersee im Burgenland, wo sich auch ein Freilichtmuseum mit vielen seiner Großplastiken befindet.
Maße: 71 cm hoch
Technik: Bronze
"Das rhythmische B" gehört zum Zyklus des "Imaginären Alphabets". Bei dieser Skulptur handelt es sich um den ersten von insgesamt sechs geplanten Güssen, wobei erst zwei Güsse ausgeführt wurden.
1925 geboren in Codisotto, Emilia-Romagna, Italien
1943 kommt Bertoni als Zwangsarbeiter nach Österreich
1946-1952 Studium bei Prof. Fritz Wotruba an der Akademie der bildenden Künste in Wien
1946 Gründungsmitglied des „Art Club“
1950, 1952, 1954 und 1966 Teilnahme an der Biennale Venedig
1953 den Bildhauerpreis der Biennale Sao Paolo
1958 Biennale Sao Paulo
Preis der Stadt Wien
1959, 1961 und 1963 Biennale Middelheim – Antwerpen
1965-1994 Professur für Bildhauerei an der Universität für angewandte Kunst in Wien
1986 Ehrenmedaille der Stadt Wien in Gold
1991 Großes Ehrenzeichen des Landes Burgenland
1999 Orden der Republik Italien "Cavaliere d’ Italia"
2005 Ehrenmitgliedschaft der Universität für angewandte Kunst