Helmuth Gsöllpointner
geb. 1930 in Brunnwald bei Bad Leonfelden
Helmuth Gsöllpointner hat seinen Platz in der österreichischen Kunstszene nicht nur seinen Verdiensten als Initiator und Leiter von Großveranstaltungen wie "Forum Stahl", "Forum Metall" und "Forum Design" zu verdanken, sondern auch seinen Leistungen als Stahl- und Holzbildhauer. Ein künstlerischer Schwerpunkt liegt auf den variablen Plastiken, die durch ihre Verwandelbarkeit die Betrachtungsweise dynamisieren.
Variable Plastik
1976

Maße: Höhe in geschlossenem Zustand 1 Meter
Technik: 9-teiliges Werk aus Holz, schwarz gebeizt
Lebenslauf
1933 geboren in Brunnwald bei Bad Leonfelden, OÖ
1948–51 Stahlschnittschule, Steyr
1951–55 Hochschule für Angewandte Kunst, Wien
1955–85 Gründer und Leiter der Abteilung für Metallplastik in den
Lehrwerkstätten der Voest
1963–73 Leiter der Klasse Metallplastik und Industrial Design der
Kunstschule der Stadt Linz
Seit 1973 Leiter der Meisterklasse "Metall" (Objekt- und Produkt-
gestaltung) an der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz.
1977–81 Rektor der Hochschule
1971–76 Präsident der Künstlervereinigung MAERZ
Ausstellungen
1954 Oskar STRNAD-Preis (Diplomarbeit)
1967 Preis der Bundeswirtschaftskammer
Weltausstellung EXPO 1967
1967 Kunstförderungspreis der Stadt Linz
1969 Theodor Körner Preis
1985 OÖ. Landeskulturpreis für Bildhauerei
1992 Kulturmedaille der Stadt Linz
Konzept und Gesamtleitung folgender Veranstaltungen
1971 FORUM STAHL I
1975 FORUM STAHL II
1977 FORUM METALLI
Konzept: Peter Baum, Helmuth Gsöllpointner, Laurids Ortner
1980 FORUM DESIGN
Konzept: Angela Hareiter, Helmuth Gsöllpointner, Laurids Ortner;
Planung und Realisation: Angela Hareiter; Ausstellungsarchitektur: Laurids Ortner
1987 SCHMUCK – Zeichen am Körper
Konzept: Helmuth Gsöllpointner, Gerhard Knogler; Organisation: Silvia Zendron;
Ausstellungsarchitektur: Laurids Ortner
1989 KULT-UR-SPRUNG, Hannover, Linz, Wien
Ausstellungsarchitektur und Realisierung der Metallarbeiten: Egon Andritz
1990 HOMMAGE A KEPLER
1994 NETZ EUROPA
Konzept: Helmuth Gsöllpointner, Gerhard Knogler, gemeinsam mit den Projektleitern der acht teilnehmenden Universitäten, Akademien und Hochschulen; Organisation: Silvia Zendron; Ausstellungsarchitektur; Stefan Brandtmayr
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