Gustav Hessing

Czernowitz, Ukraine 1909–1981 Wien


Gustav Hessing

 


Gustav Hessing, der vor dem Zweiten Weltkrieg vor allem vom farbkräftigen, österreichischen Expressionismus beeinflusst war, ließ später Elemente des Surrealismus, des Kubismus und der abstrakten Malerei in seine Arbeit einfließen. Kubistische Einflüsse sind auch im großformatigen Akt von 1952 „Die Nacht“, dem frühesten Werk der Ausstellung, erkennbar. 1909 geboren in Czernowitz in der heutigen Ukraine, studierte und wirkte Hessing als Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien, wo er 1981 starb.


Die Nacht

1952

Gustav Hessing – Die Nacht

 



Maße:    125 x 55 cm  
Technik: Öl auf Leinwand


Sommer

um 1960


Maße:    51,3 x 69,3 cm  
Technik: Aquarell auf Papier


Burgenland im Winter

1969


Maße:    47,8 x 64,5 cm  
Technik: Aquarell auf Papier


Lebenslauf

1909 in Cernowitz in der Bukowina, damals zu Österreich, heute zur Ukraine gehörend

1927-31 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei 
         Ferdinand Andri und Karl Fahringer

1932-38 war er als freischaffender Künstler tätig

1938-45 hatte er Berufsverbot und lebte versteckt in Wien

1946 Mitbegründer der Künstlervereinigung „Der Kreis“

1955-60 und 1969-74 Mitglied der Wiener Secession 

1967-79 Professur an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, Meisterklasse für Malerei 
         als Nachfolger von Robin Christian Andersen

1975 erschien eine umfangreiche Monographie 

1979 Große Retrospektive in der Österreichische Galerie

1981 stirbt Gustav Hessing