

Wolfgang Hollegha, bei Dobrowsky und Boeckl ausgebildet, ist einer der renommiertesten Vertreter der abstrakten Malerei in Österreich. Seine im Gegenständlichen basierenden abstrakten Gemälde sind in leuchtenden Farben und dünnem Farbauftrag ausgeführt. Schon in den frühen 1960er Jahren feierte er Erfolge in den USA, 1958 wurden seine Arbeiten in einer Gruppenausstellung im Guggenheim Museum N.Y. gezeigt, 1960 folgte eine Einzelausstellung in N.Y. bei French & Co., 1964 und 1966 im Guggenheim Museum. Trotz großer Erfolge kehrte Hollegha nach Österreich zurück und leitete von 1972 bis 1997 eine Meisterklasse für Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien.

Maße: 133 x 124 cm
Technik: Acryl auf Leinwand

Maße: 215 x 220 cm
Technik: Öl auf Leinwand
1929 in Klagenfurt geboren
1947–1954 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien
in der Meisterklasse von Josef Dobrowsky und
Aktzeichnen bei Herbert Boeckl
1952 wurde er Mitglied der von Arnulf Rainer gegründeten
"Hundsgruppe" und des legendären "Art Clubs"
1958 den Guggenheim-Preis für Österreich
1959 wird Hollegha vom amerikanischen Kritikerpapst Clement Greenberg
entdeckt und zu einer Gruppenausstellung mit den amerikanischen
Vertretern der abstrakten Malerei (u. a. Barnett Newman, Kenneth
Noland, David Smith) eingeladen
1960 Einzelausstellung in New York
1961 erhielt er den Carnegie-Preis Pittsburgh
1964 nahm er an der Documenta III in Kassel teil
1964 und 1966 zwei Ausstellungen im Guggenheim Museum New York
trotz großer Erfolge in New York kehrte Hollegha nach Österreich zurück
seit 42 Jahren lebt er gemeinsam mit seiner Frau Edda in einem alten
Bauernhaus in der Nähe von Frohnleiten in der Steiermark
1965 Körner-Preis
1967 Joanneums-Kunstpreis des Landes Steiermark
Biennale Sao Paolo
1972–1997 Professor an der Akademie der bildenden Künste
1990 die Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold