Wolfgang Hutter

geb. 1928 in Wien


Wolfgang Hutter

 

Wolfgang Hutter zählt mit Arik Brauer, Ernst Fuchs, Anton Lehmden und Rudolf Hausner zu den Hauptvertretern der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, einer dem Surrealismus nahestehenden österreichischen Kunstrichtung. Gemeinsam mit Fuchs und Hausner studierte er bei seinem Vater A. P. Gütersloh an der Akademie der bildenden Künste in Wien.



Dekoration eines Schwebeversuchs

1978

Wolfgang Hutter – Dekoration eines Schwebeversuches

 

Maße:    150 x 168 cm

Technik: Öl auf Leinwand auf Pressspanplatte



Lebenslauf

1928 in Wien als Sohn von Albert Paris Gütersloh geboren

         Ausbildung an der Wiener Kunstgewerbeschule

1943–1945 Klasse der Allgemeinen Formenlehre bei Friedrich Böhm

1945–1950 Studium der Malerei bei Prof. R. C. Andersen und A. P. Gütersloh

1945/46 lernt er Rudolf Hausner, Ernst Fuchs, Anton Lehmden, Arik Brauer und Curt Stenvert kennen

1947 Gründungsmitglied des Art Club, Reise nach Rom

1952 erster öffentlicher Auftrag für Tapisserien für das Innenministerium

1953 Teilnahme der Biennale in Sao Paulo

1954 Teilnahme an der Biennale in Venedig

1958 Preis der Stadt Wien für Malerei

1959 erste große Ausstellung der „Wiener Schule des phantastischen Realismus“ im Oberen Belvedere, Wien

1966 oa. Professor von 1974 bis 1996 Professor für Malerei und Graphik an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien

1977 Preis der Stadt Wien für Malerei

 

Er lebt und arbeitet in Wien und Venedig