Martha Jungwirth

geb. Wien 1940


Martha Jungwirth

 


Bekannt wurde Martha Jungwirth mit der 1968 in der Secession stattfindenden Ausstellung „Wirklichkeiten“, in der sie gemeinsam mit Herzig, Kocherscheidt, Pongratz und Ringel ein Zeichen gegen das  Informel setzte. Allerdings tendierte sie ausgehend von der Beschäftigung mit der Natur dann doch zur abstrakten Malerei. Ihr bevorzugtes Medium ist das Aquarell, eine Technik, die besonders spontan und unmittelbar ist.


Tenganan 1 (Bali/Indonesien)

Martha Jungwirth – Tenganan 1

 




Maße:     105 x 70 cm
Technik: Aquarell auf Papier


Tenganan 2 (Bali/Indonesien)

Martha Jungwirth – Tenganan 2

 


 

Maße:     105 x 70 cm
Technik: Aquarell auf Papier


Lebenslauf

1940 in Wien geboren, Studium an der Hochschule für 
         Angewandte Kunst in Wien 
1967 Lehrauftrag an der Hochschule für Angewandte Kunst in 
         Wien (bis 1977) 
1968 Gründungsmitglied der Gruppe „Wirklichkeiten“ in der 
         Secession, Wien 
1969 Heirat mit Alfred Schmeller 
1990 Tod von Alfred Schmeller 
1992 Lehrtätigkeit an der Internationalen Sommerakademie 
         in Salzburg 
1993 Lehrtätigkeit an der Berliner Sommerakademie


Einzelausstellungen

1962 Galerie „Zum roten Apfel“, Wien 
1967 Galerie im Griechenbeisl, Wien 
1970 Galerie Stubenbastei, Wien 
1975 „Die schwarze Küche“ (Zeichnungen), Galerie Contact, Wien 
         Galerie Klang, Köln 
1976 Galerie Suzanne Fischer, Baden-Baden, BRD 
         „Hausfrauenmaschinen“ (Zeichnungen), Museum des 
         20. Jahrhunderts, Wien, 
         Kulturhaus Graz 
         Künstlerhaus Klagenfurt 
1980 Galerie Suzanne Fischer, Baden-Baden 
         Galerie Nothelfer, Berlin 
1983 Kulturhaus Graz 
         Künstlerhaus, Klagenfurt 
1984 Serie „Neue Wasserfarbenbilder“ in der Privatgalerie 
         Archiv (Arch. Ebner) in Wien 
1986 „Abgeschabte Pinsel“ (Ölbilder), Heller-Fabrik, Wien 
1987 Neue Galerie, Wien 
1988 Galerie Stubenbastei, Wien 
1991 „Alfred Schmeller zuliebe“ (Ölbilder und Aquarelle), 
         Rupertinum, Salzburg 
1992 Galerie Serafin, Wien 
1993 Künstlerhaus Klagenfurt 
1994 „Spittelauer Lände“ (großformatige Aquarelle) 
         Rupertinum Salzburg 
         Galerie Kalb, Wien 
         Galerie Contact, Wien 
1996 „Aquarelle aus Bali“, Galerie Kalb, Wien 
         „Bali-Aquarelle“ in der Galerie Contact, Wien 
1997 Galerie Kalb / Coutts & Co, Wien 
         Club an der Grenze, Burgenland 
1998 „Kykladen – mythischen Raum“ (Aquarelle und Ölbilder) 
         Galerie Contact, Wien 
         Galerie Weilinger, Salzburg 
1999 „Malfluchten“, Museum Moderner Kunst, Passau 
        „von da und dort", Kulturhaus, Graz 
2000 „Malfluchten“, Burgenländische Landesgalerie, Eisenstadt 
         Künstlerhaus Klagenfurt 
2001 Galerie Hohenlohe & Kalb, Wien (25.04.-23.05.01)


Ausstellungsbeteiligungen

1968 „Wirklichkeit“ (mit Herzig, Kocherscheidt, Pongratz, Ringel 
         Zeppel-Sperl) Secession, Wien 
1969 Kunstkritiker stellen vor (Otto Breicha, Wien): „Wirklichkeiten“, 
         Galerie im Taxis-Palais, Innsbruck 
1970 Künstlergruppe „Roter Apfel“ im Vikingsbergs-Museum, 
         Hälsingborg, Schweden 
         Forum Stadtpark, Graz (mit Franz Ringel und Drago Prelog) 
1972 Secession, Wien (mit Franz Ringel) 
1973 Wanderausstellung „From Austria with Love“ 
         (Arbeiten von den sechs „Wirklichkeiten"-Künstlern und 
         Angeli, Gironcoli und Sengl) veranstaltet vom Bundes-
         ministerium für Unterricht und Kunst
1977 Teilnahme an der Documenta 6 in Kassel mit Zeichnungen 
         aus der Serie „Hausfrauenmaschinen“ 
1987 „Innovativ“, Kulturhaus Graz 
1988 Österreichischer Kunstsalon des ORF, Kulturhaus Graz 
1991 „Das Jahrzehnt der Malerei“, Sammlung Schömer, 
         Kunstforum, Wien 
1995 Vertreten in der Ausstellung der Sammlung Essl im 
         Künstlerhaus, Wien 
1996 „Kunst aus Österreich“ in Bonn 
         „Austria im Rosennetz“, MAK, Wien 
1997 „Farblust“, Baden, Frauenbad 
1998 „Artistinnen"