Josef Mikl ist maßgeblich an der Entwicklung der abstrakten Malerei nach 1945 in Österreich beteiligt.
Gemeinsam mit Hollegha, Prachensky und Rainer gründet er 1956 die Gruppe St.Stephan, die in Monsignore Otto Mauer einen leidenschaftlichen Förderer findet. Das bestimmende Thema im Werk von Mikl ist immer der Körper, wobei das Gegenständiche meist bis zur Unkenntlichkeit abstrahiert ist. 1997 entstehen das große Deckengemälde und 22 Bildtafeln für den Großen Redoutensaal in der Wiener Hofburg.
Maße: 220 x 200 cm
Technik: Öl auf Leinwand
1948-55 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Josef Dobrowsky
1956 gründet er mit Wolfgang Hollegha, Markus Prachensky und Arnulf Rainer die Künstlergruppe "Galerie nächst St. Stephan".
1964 stellt er auf der documenta III aus.
1968 vertritt Mikl Österreich bei der Biennale in Venedig.
1969 bis 1997 ist Mikl Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien.
1977 nimmt er an der documenta VI teil.
1990 erhält er das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst
2004 Großes goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich und Ehrenring der Stadt Wien
Josef Mikl lebt und arbeitet in Wien und im Burgenland.