Arnulf Rainer

geb. 1929 in Baden bei Wien


Arnulf Rainer

 

Arnulf Rainer zählt zu den bekanntesten österreichischen Künstlern. Anfangs dem Phantastischen Realismus nahe stehend, kam er mit Körperbemalungen und Arbeiten, die er unter Drogeneinfluss schuf, zeitweilig dem Wiener Aktionismus nahe und wurde Ende der 1950er Jahre mit seinen Übermalungen von Fotos und Grafiken bekannt. Sein Werk ist geprägt von der Suche nach neuen künstlerischen Ausdrucksformen und dem Infragestellen des Bekannten. Von 1981 bis 1995 leitete Rainer eine Meisterklasse für Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien.



Zwei Nibelungen (Zwei Wiener)

1949

Arnulf Rainer – Zwei Nibelungen

 

Maße:    63 x 88 cm
Technik: Bleistift auf Papier



Totenmaske – Hugo Wolf

1978

Arnulf Rainer – Totenmaske – Hugo Wolf

 

Maße:    60,5 x 50,5 cm
Technik: Ölkreide/Graphitstift auf Fotografie



Totenmaske – Luise von Göchhausen

1978

Arnulf Rainer – Totenmaske – Luise von Göchhausen

 

Maße:    59,5 x 41,6 cm
Technik: Ölkreide/Graphitstift/Tusche auf Fotografie



Totenmaske – Hl. Josef von Calasanz

1978

Arnulf Rainer – Totenmaske – Hl. Josef von Calasanz

 

Maße:    59 x 45 cm
Technik: Ölkreide auf Fotografie



Totenmaske – Mirabeau

1978

Arnulf Rainer – Totenmaske – Mirabeau

 

Maße:    59,7 x 47,3 cm
Technik: Ölkreide auf Fotografie



Totenmaske – Josef Kainz

1978

Arnulf Rainer – Totenmaske – Josef Kainz

 

Maße:    60,8 x 50,5 cm
Technik: Tusche auf Fotografie



Head

Arnulf Rainer – Head

 

Maße:    24,5 x 33 cm
Technik: Radierung auf Papier



Baum

Arnulf Rainer – Baum

 

Maße:    41,5 x 30 cm
Technik: Radierung auf Papier



Zelt

Arnulf Rainer – Zelt

 

Maße:    53,5 x 38 cm
Technik: Radierung auf Papier



Lebenslauf

1929 geboren in Baden bei Wien

1949 beginnt er ein Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien, das er jedoch wieder abbricht. 

1950 Gründung der "Hundsgruppe" mit Fuchs, Brauer und Mikl, Nähe zum Phantastischen Realisimus

1951 Parisreise mit Maria Lassnig. Auf der Suche nach neuen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten 

         entstehen die "Blindmalereien" und eine Serie von "Zentralisationen".

1954 Hinwendung zur Formszerstörung, es entstehen Schwarzbilder, Zustriche und Übermalungen 
         von Fotos und Graphiken (u. a. Selbstporträts, Grimassen und Totenmasken) mit denen er 

         internationale Bekanntheit erlangt. Zeitweise Nähe zum Wiener Aktionismus mit Körperbemalungen 

         und Arbeiten im Drogenrausch.

1978 Großer Österreichischer Staatspreis

1978 und 1980 Vertreter Österreichs bei der Biennale Venedig
1981- 1995 Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Wien
1982 Teilnahme an der "documenta" in Kassel mit Hand- und Fingermalereien
1984 Große Retrospektive im Centre Pompidou in Paris
1987 Erwerb eines Kunstwerks von Arnulf Rainer durch das Museum of Modern Art New York
1989 Ausstellung im Salomon R. Guggenheim Museum
1993 Eröffnung des Arnulf-Rainer-Museums in New York