

Künstler-Homepage: www.wotruba.at
Wotruba verhalf der österreichischen Plastik nach 1945 durch sein Werk und seine langjährige Lehrtätigkeit an der Wiener Akademie zu internationalem Ruf. Er hat mehrere Generationen Schüler ausgebildet, unter ihnen so bedeutende Bildhauer wie H. Leinfellner, J. Pillhofer, A. Urteil, J. Avramidis und A. Hrdlicka.


Maße: 39 x 15,3 x 20 cm
Technik: Bronzeskulptur



Maße: 34,8 x 18,8 x 20,5cm
Technik: Bronzeskulptur

Maße: 45 x 38 cm
Technik: Lithographie auf Papier



1907 in Wien geboren
1921–24 Lehrzeit in einer Graveur- und Stanzenwerkstätte,
1926–28 Besuch des Abendaktes an der Wiener Kunstgewerbeschule und
Schüler der Fachklasse für Bildhauerei von Anton Hanak
lernt in der Klasse seine zukünftige Frau, Marian Fleck kennen
1930 Ankauf des "Jungen Riesen" durch die Stadt Wien
1932 Teilnahme an der Biennale von Venedig
1934 zwingen die Februarunruhen Wotruba und seine Frau, Wien zu verlassen
Arbeit in Zürich, Rückkehr nach Wien auf Vermittlung Carl Molls
1938 emigriert das Ehepaar Wotruba gemeinsam mit Familie Musil in die Schweiz
Aufenthalt dort bis 1940, wo sein Atelier in Zug zu einem Treffpunkt für viele Emigranten wird
Begegnung mit Marino Marini, Germaine Richier und Fritz Hochwälder
1945 erwirkt Herbert Boeckl die Berufung Wotrubas an die Akademie in Wien,
wo er die Leitung einer Meisterklasse übernimmt
im Wien der Nachkriegsjahre ist Wotrubas Heim Ort der Begegnung für
viele Künstler, Musiker, Schriftsteller und Studenten.
1946 Entstehung der Figur "Große Stehende"
1949 Entstehung der Figur "Große Sitzende" aus grob behauenen, kantigen
Quadern und Kuben, die nicht mehr der anatomischen Körperform folgen
1950 Teilnahme an der Biennale in Venedig
1953 Wotruba wird künstlerischer Leiter der Galerie Würthle in Wien und fördert mit dem
durchgeführten Ausstellungsprogramm den kulturellen Wiederaufbau Wiens
1957 Weltausstellung in Brüssel
1959 Documenta II in Kassel
Ab 1965 befasste er sich mit der Planung der Dreifaltigkeitskirche am Georgenberg
in Wien-Mauer, die 1976 vollendet wurde
1975 stirbt Wotruba in Wien
Wotrubas Interesse galt der menschlichen Figur, insbesondere überlebensgroßen Aktfiguren, die er unmittelbar aus dem Block herausmeißelte. Anfangs stand er in der Tradition des Realismus. Nach der Rückkehr aus dem Schweizer Exil verwendete er, den Prinzipien von Statik und Tektonik folgend, zunehmend abstrahierte, kubische Formelemente, kantig-blockhafte Steinquader. Ab den 50er Jahren entstanden zahlreiche Arbeiten für den öffentlichen Raum (unter anderem Wagner-Denkmal, 1969, Mainz; "Große liegende Figur", 1971, Rotterdam), baugebundene Reliefs und Köpfe sowie Arbeiten für das Theater (1948–67 Wien, Salzburger Festspiele, Athen, Berlin) und ein umfangreiches graphisches Werk. 1974–76 wurde nach seinen Plänen (Entwürfe ab 1965) die Dreifaltigkeitskirche in Wien-Mauer errichtet ("Wotruba-Kirche").
Er erhielt den Großen Österreichischer Staatspreis 1958 und das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst 1971.
1931 Museum Folkwang, Essen
1932 Galerie Würthle, Wien
1936 Neue Galerie, Wien
1938 Kleiner Raum Clasing, Münster
1939 Kongresshaus, Zürich
1946 Galerie Welz, Wien
Kunsthandlung Christian M. Nebehay, Salzburg
1948 Musée National d’Art moderne, Paris
1950 Buchhandlung Kosmos, Wien
Carabinieri-Saal, Residenz, Salzburg
Galerie Welz, Salzburg
1951 Amerika-Haus, München
Palais des Beaux-Arts, Brüssel
1952 Galleria Gian Ferrari, Mailand
1954 Galerie Würthle, Wien
1955 Wanderausstellung des Institute of Contemporary Art, Boston, San Francisco,
Los Angeles, Seattle, Toronto, Chicago, St.Louis, Atlanta
1956 Istituto Austriaco di Cultura, Rom
1959 Galerie Würthle, Wien
1960 Fine Arts Associates, New York
1961/62 Wanderausstellung Paris, Dortmund, Karlsruhe, Wuppertal, Amsterdam, Berlin
1963 Galerie Wilhelm Grosshennig, Düsseldorf
Galerie Charles Lienhard, Zürich
Museum des 20. Jahrhunderts, Wien
1964 Marlborough-Gerson Gallery Inc., New York
Tiroler Kunstpavillon, Innsbruck
1965 Galerie Welz, Salzburg
Graphische Sammlung Albertina, Wien
1967 Galerie im Taxis-Palais, Innsbruck
Wanderausstellung, München, Hannover, Rotterdam, Edingburgh, Crewe
Wanderausstellung Paris, Nantes, La Rochelle, Brest
Künstlerhaus, Wien
1968 Galerie nächst St.Stephan, Wien
1969 Künstlerhaus Graz, Graz
Národní Galerie v Praze, Prag
Galerie im Erker, Graz
1970 Istituto Austriaco di Cultura, Rom
1971 Wanderausstellung, Ljubljana, Zagreb, Belgrad
Europäisches Forum des österreichischen College, Alpbach
Theater im Burgbachkeller, Zug
1972 Kärntner Landesgalerie im Stift Ossiach, Ossiach
1973 Mücsarnok, Budapest
Galerie Hippolyt, St.Pölten
1974 Galleria Stendhal, Mailand
Liechtensteinisches Gymnasium, Vaduz
Ridotto del Teatro Regio, Parma
1975 Galerie Ulysses, Wien, BAWAG Fondation, Wien
Rotonda di via Befana, Mailand
Galleria Stendhal, Mailand
Theater im Burgbachkeller, Zug