Es ist der Oesterreichischen Nationalbank ein großes Anliegen, diese Instrumente nicht in Tresoren ruhen zu lassen, sondern österreichischen Musikern ständig zu Verfügung zu stellen. Im Laufe der Jahre konnten – nicht zuletzt wegen dieser Förderung – viele Künstler eine internationale Karriere starten und den Ruf Österreichs als Musikland in alle Welt tragen. Mitglieder von bedeutenden österreichischen Orchestern und Kammermusikensembles, aber auch viele Solisten konzertieren auf Instrumenten aus dieser Sammlung.
Mit der Sammlung wertvoller alter Streichinstrumente der Oesterreichischen Nationalbank wird ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung des gemeinsamen Kulturerbes Europas geleistet, eines Kontinents mit nunmehr auch einer gemeinsamen Währung, für deren Stabilität die Oesterreichische Nationalbank mitverantwortlich zeichnet.
Die Geigenbauer der Sammlung wertvoller alter Streichinstrumente
Eine wissenschaftliche Publikation zu dieser Sammlung wurde unter dem Titel „Meisterwerke der Geigenbaukunst“ von Dr. Rudolf Hopfner herausgegeben. Dieses Buch kann im Kunsthistorischen Museum Wien bezogen werden.
Wertvolle alte Streichinstrumente
Über die Sammlung
Die Sammlung wertvoller alter Streichinstrumente wurde 1989 anlässlich der Herausgabe der ersten österreichischen Goldanlagemünze „Wiener Philharmoniker“ mit dem Ankauf von vorerst drei Instrumenten begonnen. Mittlerweile besteht diese Sammlung aus 36 hochwertigen Instrumenten, darunter acht Violinen von Antonio Stradivari, drei Violinen von Giuseppe Guarneri del Gesù sowie einer Violine des großen Tiroler Geigenbauers Jacob Stainer.

Marguerite Kurz
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