Statements zur Umweltpolitik der OeNB

Johann Jachs

Auszug aus der Umwelterklärung


Johann Jachs

 

Die Umsetzung der EMAS-Verordnung auf dem gesamten Standort Wien und in den Zweiganstalten war nicht nur ein Formalakt, sondern vor allem die gut genutzte Möglichkeit, auch inhaltlich und organisatorisch ein großes Stück weiter voranzukommen. Damit ist es jetzt gelungen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen der Bank und aus den Zweiganstalten als Umweltcontroller in das Umweltmanagementsystem einzubinden und damit den Umweltschutz auf eine breite Basis zu stellen.

Schon in der kurzen Zeit seit dem Aufbau der neuen Umweltorganisation hat sich die Effizienz des neuen Managementsystems gezeigt: Durch die wesentlich verbesserte Kommunikation konnten Maßnahmen viel effektiver umgesetzt und Missstände rascher bereinigt werden.

Neben der direkten Kommunikation mit den Umweltcontrollern haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, sich im Intranet über die Umwelthomepage rasch über das Regelwerk des Umweltmanagements, die Maßnahmen der OeNB, über Tipps und Tricks zu informieren sowie Ideen und Anregungen auf direktem Wege unbürokratisch einzubringen, was auch rege in Anspruch genommen wird.

Ein weiterer großer Erfolg, der das Umweltbewusstsein der Kollegenschaft gestärkt hat und der ohne die breite Einbindung der Umweltcontroller nicht möglich gewesen wäre, war der erstmals veranstaltete Umwelttag.

Im Bewusstsein, dass ohne das Engagement und den Ideenreichtum meines Vorgängers Dr. Norbert Weiß all die Leistungen und Errungenschaften nicht möglich gewesen wären, möchte ich ihm, aber auch den Umweltcontrollern auf diesem Weg herzlich Danke schön sagen und alle Kolleginnen und Kollegen ermutigen, auch in Zukunft den Umweltschutz tatkräftig und ideenreich zu unterstützen. 


 

Johann Jachs 
Umweltbeauftragter

Mag. Martin Much


Martin Much

 

Die Oesterreichische Nationalbank kann auf eine gewisse Tradition im Umweltschutz verweisen. Mehr dazu ist im Kapitel „Auszeichnungen“ und „Umweltmanagement“ zu lesen. Als Umweltkoordinator, der schon über zehn Jahre an Umweltaktivitäten beteiligt war und den Prozess der EMAS-Validierung – beginnend im Geldzentrum, wo durch die OeNB und die OeBS (Oesterreichische Banknoten- und Sicherheitsdruck GmbH.) die EMAS-Verordnung umgesetzt wurde, über die Hauptanstalt am Otto-Wagner-Platz in Wien und die Zweiganstalten in den Landeshauptstädten „hautnah“ – teils in der Funktion als Projektleiter – mitverfolgen durfte, ist mir das eingehauchte Leben ein besonderes Anliegen und die erzielten Erfolge eine besondere Freude. Mit diesem Umweltmanagementsystem stellt sich die OeNB auf dem Gebiet des Umweltschutzes nicht nur einer externen Überprüfung und Begutachtung, sondern ermöglicht der Öffentlichkeit mit dem Instrument der Umwelterklärung auch einen Einblick in ihre entsprechenden Aktivitäten.


Die OeNB stellt den Anspruch, im Verbund der europäischen Zentralbanken einen Spitzenplatz einzunehmen. Neben den bisherigen Leitwerten der OeNB – Sicherheit, Stabilität und Vertrauen – ist Umweltschutz in der OeNB ein Bekenntnis zu gesellschaftlicher Verantwortung und zur Bedachtnahme auf Nachhaltigkeit. Mögen unsere Umwelterfolge auch anderen Unternehmen ein Zeichen der Ermutigung sein, den gleichen Weg zu gehen.


 

Mag. Martin Much
Umweltkoordinator der OeNB