Zeitlicher und organisatorischer Rahmen


Zahlungsverkehrsstrategie

 

Im Juni 2005 erfolgte die Beschlussfassung des STEP.AT-Engagements der OeNB. Im Rahmen erster Informationsgespräche mit Teilnehmern des OeNB-STEP2-Zugangs erfolgte eine grobe Bestimmung des STEP.AT-Funktionsumfangs, welcher im Zuge der darauf folgenden Frage­bogen­erhebung detailliert wurde. Im Jahr 2006 wurde die STEP.AT-Spezifikation in enger Zusammenarbeit mit heimischen Banken finalisiert und die technische Realisierung von STEP.AT wurde Ende 2006 abgeschlossen. Im 1. Quartal 2007 fanden Tests mit STEP.AT-Pilotbanken statt und in weiterer Folge wurden Verbindungs- und Funktionstests mit Teilnehmerbanken durchgeführt.


Am 2. Juli 2007 fiel der Startschuss für die Friendly User Phase und damit den Live-Betrieb des ersten österreichischen Clearing Services „STEP.AT“. Bereits mit dem Starttermin wurde seitens STEP.AT die Erreichbarkeit aller österreichischen Banken mit den angebotenen SWIFT-Formaten sichergestellt. Die Erreichbarkeit via EDIFACT wird sukzessive aufgebaut, einerseits durch die Teilnahme heimischer Banken an STEP.AT, andererseits durch die Vereinbarung von Clearingpartnerschaften mit Banken.

 

Seit Jänner 2008 verarbeitet STEP.AT – im Einklang mit der EBA – erstmals das europaweit einheitliche Format für Überweisungen (SEPA Credit Transfer – SCT). Die europaweit einheitliche Lastschrift (SEPA Direct Debit – SDD) wird am 2. November in den Live-Betrieb übernommen, wobei seitens der OeNB sowohl das SDD Core Service als auch das SDD B2B Service – welches kürzere Vorlaufzeiten und Fristen als das Core Service vorschreibt – unterstützt wird.