Kein erhöhtes Infektionsrisiko durch Bargeld

Als Zentralbank der Republik Österreich hat die Oesterreichische Nationalbank den Auftrag, der österreichischen Bevölkerung immer genug Bargeld zur Verfügung zu stellen. Diesem Auftrag kommen wir selbstverständlich nach. In Österreich ist ausreichend Bargeld vorhanden.

Bezüglich der Ansteckungsgefahr über Banknoten und Münzen weisen Infektiologen darauf hin, dass es sich sowohl beim Coronavirus (SARS-CoV-2) als auch bei Influenzaviren um Tröpfcheninfektionen handelt und somit von Gegenständen, wie eben auch Banknoten und Münzen, kein erhöhtes Infektionsrisiko ausgeht. Es gibt keinen Nachweis, dass Corona- oder Influenzaviren über Banknoten übertragen werden können. Die Wahrscheinlichkeit sich über Bargeld anzustecken ist somit bei weitem geringer als bei anderen Gegenständen, von denen schon ein geringes Übertragungsrisiko ausgeht. 5- und 10-Euro-Banknoten sind zudem zusätzlich mit einem Schutzlack gegen Verschmutzung überzogen.