Die Währungshüterin – OeNB eröffnet Ausstellung zum 200. Jubiläum

(, Wien)

Geldmuseum blickt auf 200 Jahre Geschichte der OeNB zurück

Als Währungshüterin hat die Oesterreichische Nationalbank seit 200 Jahren eine zentrale Rolle in der österreichischen Geld- und Währungspolitik. Im Jubiläumsjahr 2016 blickt das Geldmuseum der OeNB in seiner Ausstellung auf diese beiden ereignisreichen Jahrhunderte zurück.

Hervorgegangen aus den Wirren der Napoleonischen Kriege und vor dem Hintergrund einer damit verbundenen massiven Geldentwertung, wurden Stabilität und Sicherheit zu den zwei Leitwerten, denen sich die Nationalbank seit ihrer Gründung verbunden fühlt. Die privilegirte oesterreichische National-Bank wurde am 1. Juni 1816 durch zwei kaiserliche Patente gegründet und war das erste Unternehmen, dessen Aktien an den Börsen von Wien und Frankfurt gehandelt wurden.

Ausgehend vom Banknotenprivileg bis hin zur Bankenaufsicht wandelte sich das Aufgabenspektrum immer wieder. Heute leistet die OeNB im Europäischen System der Zentralbanken (ESZB) einen wichtigen Beitrag zur europäischen Geldpolitik.

In der neuen Sonderausstellung des Geldmuseums erfahren Sie, wie politische, gesellschaftliche und technische Entwicklungen die Aufgaben und Arbeitsbedingungen in der Notenbank beeinflusst haben. Vielfältige Objekte der Vergangenheit und Gegenwart laden zu einer Spurensuche durch 200 Jahre Notenbankgeschichte ein.

Die hauseigenen Bestände werden durch Leihgaben des Wien Museums, des Technischen Museums und des Österreichischen Archäologiebundes sowie zahlreicher privater Leihgeber ergänzt.

Bild
Schmuckkarte Gebäude Wien/Budapest. OeNB.