WU Wien erhält „Prof. Ewald Nowotny Mobilitätsstipendium“

Am Abend des 1. Oktober 2019 überreichten der Präsident der Oesterreichischen Nationalbank Harald Mahrer und der neue Gouverneur der OeNB Robert Holzmann sowie der ehemalige Gouverneur Ewald Nowotny im Rahmen der feierlichen Amtsübergabe das von der OeNB finanzierte „Prof. Ewald Nowotny Mobilitätsstipendium“ an WU-Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger. Die Förderung unterstützt ab 2020 die aktive Teilnahme von WU-Studierenden an internationalen wissenschaftlichen Veranstaltungen und trägt somit zu deren Vernetzung in der Wissenschaftswelt bei.

Die Einrichtung des Mobilitätsstipendiums ist ein Abschiedsgeschenk der Oesterreichischen Nationalbank an den langjährigen Gouverneur Ewald Nowotny. Dieser ist der WU sehr verbunden und hat die Geschicke der Universität als ehemaliger Vizerektor und Mitglied des Universitätsrats auch viele Jahre lang mitbestimmt.

Förderung für junge Menschen

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v.l.n.r.: Ewald Nowotny, Edeltraud Hanappi-Egger, Robert Holzmann und Harald Mahrer

Es war der explizite Wunsch des emeritierten WU-Professors, Studierende zu unterstützen. Ewald Nowotny dazu: „Ich danke der OeNB, dass sie dieses Stipendium ermöglicht. Ich glaube, dass dies ein guter Beitrag dafür ist, dass junge Menschen die Möglichkeit haben, ein Projekt im Ausland zu verfolgen. Es ist auch ein Beitrag dazu, die europäische Integration, das Verständnis untereinander zu stärken“. Die WU-Rektorin ist für das Stipendium ebenfalls dankbar: „Die Teilnahme an Fachkonferenzen und Tagungen ist gerade für Studierende, die eine wissenschaftliche Karriere anstreben, sehr relevant. Dabei haben sie Gelegenheit, ihre Arbeiten einem größeren, internationalen Publikum vorzustellen oder ihr akademisches Netzwerk zu erweitern. Das Stipendium soll Studierende vermehrt zu solchen Teilnahmen ermutigen und es vor allem jenen ermöglichen, für die das bisher aus finanziellen Gründen nicht möglich war“.

Stipendium steht allen Studierenden in Mindeststudienzeit offen

Gefördert wird die Teilnahme, beispielsweise in Form von Vorträgen, Diskussionen oder Präsentationen bei internationalen wissenschaftlichen Veranstaltungen, Tagungen, Symposien, Moot Courts oder Konferenzen, die sich mit aktuellen gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Entwicklungen beschäftigen. Bewerben können sich Bachelor-, Master- oder PhD-Studierende der WU, die sich in der Mindeststudiendauer befinden. Die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten ist u. a. abhängig vom Innovationspotential des Studierendenbeitrags und erfolgt durch eine Kommission. Erstattet werden u. a. Reisekosten und Veranstaltungsgebühren.