Befragung zum Zahlungsverhalten in Österreich

Die Oesterreichische Nationalbank führt derzeit in Zusammenarbeit mit einem Marktforschungsinstitut eine Befragung zum Zahlungsverhalten in Österreich durch.

Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) ist für die Versorgung der Bevölkerung mit Bargeld und für die Sicherheit im Zahlungsverkehr zuständig. Die Analyse der Verschiebungen in der Zahlungsmittelverwendung und – davon abgeleitet – eine Einschätzung künftiger Trends bildet für die OeNB auch eine Basis für die Einschätzung wichtiger geldpolitischer Fragestellungen. Aus diesem Grund führt die OeNB Umfragen zum Zahlungsverhalten in Österreich durch um aktuelle und fundierte Daten zur Verfügung zu haben.

Im Rahmen der Studie übernimmt Spectra die Durchführung der Feldarbeit. Die erhobenen Daten werden der OeNB lediglich im Rahmen von Gesamtergebnissen übermittelt, wodurch Rückschlüsse auf Einzelangaben bzw. einzelne Haushalte völlig ausgeschlossen sind. Darüber hinaus sichern wir Ihnen im Namen der OeNB eine absolut  vertrauliche und anonyme Behandlung aller Antworten zu.

Mit der wissenschaftlichen Studie möchte die OeNB Erkenntnisse zu den Zahlungsgewohnheiten der Bevölkerung gewinnen um u.a. folgende Fragen beantworten zu können:

  • Welche Alternativen zu Bargeld stehen der Bevölkerung zur Verfügung?
  • Welche Trends sind bei der Verwendung von Bargeld zu beobachten?
  • Beeinflussen neue Technologien die Verwendung von Bargeld?
  • Welche Kriterien sind ausschlaggebend für die Wahl zwischen Bargeld und anderen Zahlungsmitteln?
  • Wird das Zahlungsverhalten von der Höhe des Bargeldbetrags in der Geldbörse beeinflusst?
  • Welche Kriterien sind für die Wahl zwischen Bargeld und anderen Zahlungsmitteln ausschlaggebend?
  • Verändern bestimmte Bargeld-Regelungen das Verhalten der Bevölkerung in Bezug auf Bargeld?

Mit der Durchführung dieser Studie führt die OeNB ihre langjährige Reihe an OeNB-Zahlungsmittelerhebungen seit 1996 fort. Die Studienergebnisse der Umfrage zum Zahlungsverhalten aus dem Jahr 2011 erschienen in der Publikation Geldpolitik und Wirtschaft Q4/2012.